Die Sklaven zeigen. Dannika u Basil

Die Sklaven zeigen. Dannika u Basil

Beitragvon Kilian » 17. Mai 2016, 01:07

[16:26] Basilius der Händler || Die Nacht ist noch nicht all zulang über die Stadt hinein gebrochen, letzte Sonnenstrahlen waren noch zusehen, da hat Basilius sein neues Anwesen verlassen. Wirklich fertig ist es noch nicht, einiges fehlt, es muss erst eingerichtet werden. Doch zumindest hat er hier in der Stadt schon einmal eine vernünftige Bleibe, eine die man auch zeigen konnte, wenn es denn um Geschäftliches ging. Dennoch ist sie lang nicht das prunkvollste Gebäude in diesem Stadtteil. Doch darauf hatte er es ja auch nie angelegt. Die Sonne ist also gerad erst untergegangen, als er mit Iloik das neue Haus verlässt. Dieser wird bereits vorgeschickt, er soll in das Lagerhaus und dort auf ihn warten. Während er die junge Vampirin abholt, braucht er beim besten Willen keinen Wachmann. Beim Lager allerdings und überhaupt, Geschäftliche treffen, die Laufen niemals ohne den Dämon. Vielleicht kann man das Paranoid nennen, er findet sich lediglich vorsichtig. Schließlich weiß er genau was geschehen kann! Doch genug davon, kommen wir zu dem Haus der Vampirin, also Basil kommt zu dem Treffpunkt mit der Vampirin. Ein Treffen war abgemacht und schließlich auch abgesprochen. Seit dem letzten treffen haben die beiden nur Brieflich miteinander korrespondiert, doch heute sieht er sie wieder und ja, er muss wirklich zugeben das er sich darauf freut. Sich freut die junge Frau wiederzusehen. Am Hafen, nicht weit entfernt von jenem Wirtshaus, in welchem sie länger zusammen gesessen haben, da wartet er auf sie. Die Kleidung ist gut, doch unauffällig wie immer, schlicht gehalten ohne viele Verzierungen, doch aus gutem Stoff gefertigt. Sie befinden sich hier nicht all zu weit von seinem Lagerhaus entfernt, ein treffen direkt vor diesem wollte er doch lieber ablehnen, er will nicht das jemand darauf aufmerksam wird, nur weil man länger davor herumlungert. Das er ihr die Adresse dann mittels Brief hätte zukommen lassen müssen, das ist ein weiterer Grund, der in seinen Augen, ganz eindeutig dagegen gesprochen hat. Schließlich ist der Händler nicht so doof und gibt seinen Namen beim Kauf des Lagers an, dann wird er jetzt nicht dafür sorgen, dass jemand diese Information aus einem Brief heraus nehmen kann. Wer weiß schon ob so mancher Bote nicht doch mal nachliest? Er würde es vermutlich tun, den Informationen sind eine gute Einnahmequelle, solange man das ganze richtig anstellen kann.
Unruhig pfeift der Wind durch die Gassen, Mond und Sterne sind deutlich zu erkennen und spenden gemeinsam mit den Straßenlaternen und dem flackernden Licht drinnen, eine angenehme Stimmung. Das rauschen des Wassers dazu, alles was stört, das sind die weiteren Menschen. Gerad um diese Zeit, wenn die Arbeit ob der Dunkelheit nicht mehr möglich ist, suchen die meisten einen Weg Heim oder, gerad hier im Hafen, einen Weg zur nächsten Taverne. Betrunken sind sie allerdings noch nicht, grölen und lallen nicht, das kommt dann nach und nach, erst vereinzelt, bis die Besitzer der Tavernen genug haben und auch die letzten zur Tür hinaus schicken.
[17:55] ₪ Briefe zu schreiben war etwas vollkommen Neues für die junge Adelsdame, die nicht weit vom geheimnisvollen Händler entfernt wohnte. Und doch, sie musste gestehen sich wirklich gefreut zu haben über den kleinen Brief, welchen eines der Mädchen ihr am Abend gebracht hatte. Ein schlichtes Weiß und doch war es Papier das nicht billig wirkte. Alles an diesem Brief war so besonders gewesen, so aufregend, dass sie tatsächlich erst einmal einen Moment nur da gesessen war, ehe sie das Kuvert geöffnet hatte. Ihr erster Brief! Herje, sie hatte sich später als albern bezeichnet, dass sie sich über ein Schriftstück so hatte erfreuen können. Doch Basilius war ihr schlicht weg nicht mehr aus dem Kopf gegangen, hatte einen wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen. Und dieser war, das passierte wirklich selten, mehr als positiv. Eben drum hatte sie ihm geantwortet, dem Treffen zugestimmt und sich über seine Einladung wirklich erfreut. Nun war es endlich jeder erhoffte Abend, und das Mädchen hatte sich aufgeregt daran gemacht, sich ein wenig aufzuhübschen. Nicht, dass sie besonders viel Wert auf Make Up oder dergleichen legte. Nein, sie achtete einfach nur darauf nicht all zu unmenschlich auszusehen. Das hieß: Ein schönes, weißes Kleid (Ja, man trug wirklich gern weiß). Knielang, mit besticktem Saum. Schulterfrei und der Kragen ging bis hin zum Ansatz ihres Halses. Schnitten war es optisch wie ein A, mit Stickerein am kompletten Oberteil versetzt. Der Rock glich einem Chiffonstoff, in seichten Falten fallend. Und dazu passend, ein weißes Paar Leinenschuh, ebenfalls mit der gleichen Stickerei verziert. Alles in allem sah sie nicht wirklich anders aus wie bei ihrem letzten Treffen, doch das wollte Dannika auch gar nicht. Basilius hatte ihr mehr als nur deutlich gemacht, dass sie sich nicht verstellen musste und genau das nahm sie nur zu gern an. Die Mädchen hatten das dunkelbraune Haar seidig weich durchgekämmt, sodass nicht ein einziger Knoten in der weichen Mähne zu finden war. Die obere Partie war zu einem kleinen, französischen Zopf geflochten worden, der sich auf das gesamte Haar legte wie eine kleine Kordel. Die Haare darunter, bis zum Rücken reichend wurden offen gelassen. So wirkte es zwar verspielt, doch auch irgendwie ordentlich. Generell schien immer etwas von einer gewissen Unschuld an ihr zu haften. Und genau so unschuldig stand das Mädchen hinter Basilius. Er hatte sie weder sehen noch hören können, so blickte er noch immer gerade aus, darauf wartend dass Dannika um die Ecke bog. Stattdessen trat sie noch einen Schritt weiter voran. Wieder dieses komische Gefühl, diese Unruhe in ihrem Innersten, die sich nur noch weiter aufstachelte, als sie näher und näher kam. Langsam und lautlos hoben sich die Finger, reckte sie die Hände nach seinem Rücken aus um sich flach auf jenen zu legen. "Du solltest besser auf deine Umgebung achten." Von einem Dämon wusste das Mädchen nichts, auch nicht, dass man dieses Tun als vermeintlichen Angriff sehen konnte. Doch der Dämon war nicht hier richtig? Also würde sich dieser nicht genötigt fühlen einzugreifen um seinen Herren zu schützen, und Dannika musste sich nicht die Finger schmutzig machen. Mal davon abgesehen, dass sie noch nie einem Dämon begegnet war. Also, zumindest nicht wissentlich. Und genau deswegen machte sie sich keinerlei Gedanken darum, blickten die dunklen Augen gen Basilius. Die Hände würde sie zurück ziehen, sobald er sich umzudrehen gedachte. Ade, du schöne Wärme..
[18:27] Basilius der Händler || Hätte er gewusst das der Austausch von Briefen etwas Besonderes für sie war, vermutlich hätte er das Papier noch etwas ausgeschmückt, hätte einen schöneren Kuvert gewählt und vielleicht auch etwas mehr auf die Schrift geachtet. Tatsächlich aber war dies für ihn etwas ganz alltägliches. Nicht verwunderlich wenn man häufiger auch über längere Strecken in Kontakt bleiben muss. Schade, hätte er das mal geahnt, er hätte sich mehr Mühe gegeben, doch letztlich weiß er es ja auch jetzt noch nicht. Längeres stehen ist nichts das ihm wirklich gefällt, doch ruheloses umherwandern genau so wenig. Die Arme vor der Brust verschränkt lehnt er also halb gegen die Wand. Halb deshalb weil er an einer Ecke steht, sich also nicht mit dem ganzen Rücken nach hinten lehnt. Der Blick ist gerade aus gerichtet und mit etwas anderem, als ihrem auftauchen irgendwann am Ende der Straße, rechnet er nicht. Wie kann er auch ahnen das sie heut einen ganzen Harlekin zum Abendblut hatte? Schlechter Wortwitz des Tages.. Abgeharkt! Weder ahnt er etwas, noch hört er sie, nicht die Schritte, nicht ihre Stimme, kein rascheln der Kleidung. Wie aus dem nichts heraus spürt er sie allerdings. Die Hand auf seinem Rücken. Natürlich ist er aufmerksam, doch ein Mensch ist eben ein Mensch und ein Vampir ist ein Vampir. Das sind Grenzen, die sind eben unumstößlich. Die Wache wird von all dem nichts mitbekommen, einige Häuser weiter wartet sie bereits im Gebäude auf die beiden. Gut so, denn das ganze hier hätte tatsächlich zu einer Fehlinterpretation führen können. Sein ganzer Körper spannt sich an, kaum das er berührt wird. Das Herz schlägt schneller, Adrenalin wird in die Adern gepumpt und erst ihre spinne, wenige Augenblicke später, führt dazu dass diese Spannung wieder aus seinem Körper weicht. Zwar schlägt das Herz noch schnell, doch braucht es eben einen Moment um wieder ruhiger zu werden, dies will er noch beschleunigen, ahmet einmal ruhig ein und aus und dreht sich dann zu der Vampirin herum. Sie sieht fast noch hübscher aus als bei ihrem ersten Treffen, unschuldig und Hübsch in diesem weißen Kleid. Fast schon kommt es ihm nicht richtig vor, sie an diesen Ort mit zu nehmen. Sie passt dort nicht hin, zumindest keine der Äußerlichkeiten. Sie mag kein Problem mit dem Gewerbe haben und ist daran eigentlich sogar gewöhnt, doch ist es ein Wunder das er das Gefühl hat, ein paar Perlen zu den Säuen zu bringen? Das Lager ist kein schöner Ort, kein reiner Ort. Nein eigentlich ist es einer der schlechtesten Orte die man sich vorstellen kann, Menschen sind dort Ware mehr nicht und sie sieht mehr danach aus, als könnt kein Wässerchen sie trüben, als würde ein solcher Ort ihr die Unschuldige Art nur austreiben. „Schön dich zu sehen“ beginnt er und eigentlich ist es schon schade das er sich herumgedreht hat und die angenehme Kühle nicht mehr auf dem Rücken spürt, jetzt wo er weiß was der Grund dafür war, ist die Berührung auch nicht mehr unangenehm. „ Ich war aufmerksam, doch du einfach unauffälliger“. Er wollte sagen, dass er gegen einen Vampir eben keine Chancen hatte, doch lässt er es im letzten Moment, erinnert sich an ihre Befürchtung, wenn dies ausgesprochen wurde. „ Du bist sicher das du dort mit hin willst? “ Fragt er noch einmal nach, einfach um seine Gedanken von eben zu beruhigen, sie will und sie kennt es. Er führt sie da nun nicht hin und riskiert das weis zu trüben. Den Arm bietet er ihr noch beim Sprechen an, sie kann ihn fassen und dann so, gemeinsam mit ihm, die Straße zum Lagerhaus nehmen.
[18:43] Dannika Nadăș hatte ihm keine Chance gegeben um herauszufinden welch Wirkung ein simpler Brief auf sie haben konnte. Euphorisch hatte sich das Mädchen diesem kleinen Stück Papier gewidmet, welches ihr mehr bedeutete als es ihm wohl je in den Sinn kommen würde. Es war für ihn ein einfaches Schriftstück, und das war auch vollkommen in Ordnung. Dannika lebte nun einmal in einer fürchterlich einfachen Welt, gestickt aus Dunkelheit, Blut und Grausamkeit. Platz blieb dort keiner für kleine Briefchen und derlei Dinge. So hatte sie das Brieflein auch in ihrem Arbeitszimmer aufbewahrt, es an einem Ort versteckt wo selbst ihr Vater es so schnell nicht finden würde. Doch dieses Tun preis geben? Basilius verraten welch Freude er ihr mit einem simplen Brief gemacht hatte? Nein, danach war ihr nicht. Diese kleine, geheime Freude wollte sie einzig und allein für sich behalten. Nur die beiden Mägde wusste um jenes Briefchen, doch diesen vertraute man bis zu einer gewissen Grenze. Nicht umsonst, denn die beiden wusste Was die Herrin des Hauses war, und Beide hielten den Mund. Wohl auch, weil ein simpler Zauber auf ihnen lag, doch auch versucht hatten sie es noch kein einziges Mal. Vorsichtig musste man immer sein, Basilius kannte das sicherlich. Vielleicht auch deswegen erschrak er nur kurz. Sein gesamter Leib spannte sich unter den kühlen Händen an, begann sein Herz in einem wilden Rhythmus zu schlagen. Fast ein wenig amüsiert blickte das Mädchen auf jene Stelle an seinem Rücken, hinter welcher sich das lebenswichtige, klopfende Organ befand. Es war so einfach die Knochen zu durchbrechen und das Herz heraus zu holen... Nur ein kurzer Griff, eine schnelle Bewegung und - Stopp! Basilius war nicht das Abendessen, zumindest nicht jetzt und nicht hier. Wer schon wusste, ob sie nicht doch irgendwann noch einmal sein Blut haben wollte. Aber nein, nicht jetzt. Das eigene Stimmchen erklang zart und weich durch die heran brechende Nacht, und verhalf Basilius sofort zu einem gewissen Grad von Ruhe. Erstaunlich, denn noch eben schien er der Panik nahe. Wie gut, dass der werte Diener nichts davon wusste. So zog Dannika langsam die Finger zurück, lächelte sie ihn offen und sanft an. Es war schön ihn wiederzusehen, und fast schon war sie geneigt ihm einen zarten Kuss auf die Wange zu hauchen. Doch nein! Das schickte sich nicht, schon gar nicht für ein Mädchen von Stand. Wenn war es der Herr, und Basilius - nein er würde sie nicht umwerben. Wieso auch? Sie war tot.. naja, untot. Nicht sonderlich prickelnd. Ein Gedanke, der ihr wirklich missfiel, doch ließ sie sich nichts von dessen anmerken. Stattdessen harkte sie sich am dargebotenen Arm ein, legte die freie Hand dazu auf seinen Unterarm. "Ich habe mich sehr über deine Einladung gefreut." Ehrliche Worte, keine Lüge von den blassen Lippen der Rumänin. Der Brief war etwas so Besonderes gewesen, dass sie es nicht einmal in Worte fassen konnte, doch die Einladung war ebenso erfreulich gewesen. Leicht wiegte die junge Dame das Haupt hin und her, dachte sie einen Moment über seine Worte nach. "Verzeih', ich wollte dich nicht erschrecken." Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass er hätte einen Herzschlag bekommen können. Zwar hatte sie bisher immer nur davon gehört, dass ein Mensch einen Herzschlag vor Schreck bekommen konnte, doch so weit hatte sie überhaupt nicht gedacht. Welch Dummheit von ihr. Das kleine Spiel hätte ihn das Leben kosten können! Wie beruhigend für sie, dass sein Herzschlag sich bereits beruhigt hatte. "Natürlich bin ich es, sonst wäre ich nicht hier." Hatte er Sorge, sie würde unter Tränen zusammen brechen wenn sie seine Arbeit sah? Er musste sich keine Gedanken machen, Dannika kannte so etwas - und würde nicht schreiend davon laufen. Zumindest nicht jetzt, denn jetzt fühlte sie sich ganz wohl an der Seite des Mannes, der ihr vor einiger Zeit noch so frech an den Hintern gelangt hatte. Nein vergessen hatte man diese Berührung nicht, auch wenn sie ziemlich verdorben war!
[19:57] Basilius der Händler ||Das war keine Panik! Gegen dieses Wort würde er sich wehren, er war nicht kurz davor wie ein kleines Mädchen schreiend im Kreis zu laufen. Er war vorsichtig, er hatte sich erschrocken und er war bereit gewesen darauf entsprechend zu reagieren, selbst dann wenn es sehr wahrscheinlich Chancenlos gewesen wäre. Es ist ganz normal, dass der Körper darauf mit einem schnellerschlagenden Herzen reagiert. Freundlich übrigens das seine Begleitung dieses Herz auch da gelassen hat wo es hingehört, man sollte solch einen Ausspruch wie das Herz zu Füßen legen eben nicht ganz so ernst nehmen. Das macht sich da wo es gerad ist, doch viel besser! Sieht auch schicker aus, so ohne das Blut und Fleisch auf seiner Kleidung verteilt ist, das würde sein Gesamtbild doch nachhaltig beeinträchtigen!
Ein lächeln, da ist es wieder und jetzt macht er sie nicht darauf aufmerksam, er erfreut sich nur an dem Anblick. Was beim letzten mal geschehen ist, das weiß er noch. Sie hat einfach aufgehört zu lächeln. Doch man(n) lernt ja bekanntlich aus seinen Fehler. Nicht immer aber doch manchmal, also es kommt vor, so ganz gelegentlich. Das sie den Angebotenen Arm dann auch annimmt war nichts von dem er selbstverständlich ausgegangen ist, dementsprechend ist er jetzt damit dran, sich darüber zu freuen, er legt seine freie Hand kurz auf ihre, einen Moment nicht länger und setzt sich dann langsam in Bewegung. Erst in den Hafen hinein und dann ein kleines Stück, in zweiter Reihe am Wasser entlang. Ihre ersten Worte bleiben unbeantwortet, natürlich freut er sich auch darüber das sie zugesagt hat, doch ergibt sich das denn nicht von selbst? Muss er es noch einmal aussprechen damit sie es auch weiß? Nein gewiss nicht, sie kann es sich denken, den wäre dem nicht so, hätte er sich deshalb doch nicht bei ihr gemeldet. Nur weil sie bei dem ersten Treffen von so etwas gesprochen haben, hätte er sich nicht daran erinnern brauchen. Außer sie hat sein Interesse geweckt und genau das ist ja auch geschehen. „Ich war nur überrascht, es kommt nicht oft vor, dass man sich so an mich heran schleichen kann“. Eigentlich nie, entweder er hört es wenn jemand näher kommt oder berichtet es rechtzeitigt, beziehungsweise verhindert es. Die Sache mit dem Herzschlag ist auch nicht annähernd so wahrscheinlich, wie Dannika zu denken scheint, so schnell hört die gute Pumpe schon nicht auf zu schlagen, nicht solange die Vampiren die Finger aus seinem Brustkorb hält. Blut? Nun das könnte sie sich nehmen, wenn er dann auch etwas darf, kein Blut. Das Herz behält er doch lieber dort wo es sich gerad befindet. Das letzte wird nicht direkt beantwortet, er nickt lediglich darauf, gut ja. Er hat doch auch mit keiner anderen Antwort gerechnet, weiß ja eigentlich, dass sie nicht so unschuldig ist wie sie gern auf ihn wirkt. Die Betonung liegt hierbei auf dem eigentlich. Die Straße nimmt eine leichten bogen, wie die meisten Straßen der Stadt ist ach diese nicht gerade gebaut, so dauert es einen Moment, bis das Haus am Ende auftaucht. Genau wie jedes andere schaut es aus und das sie beim richtigen sind, wird auch die Vampirin erst merken, wenn er stehen bleibt. Verschlossen ist die Türe nicht, er druckt den Hebel hinunter und öffnet sie, hält sie auf und lässt Dannika vor sich eintreten. Ein großer Raum ist zu sehen, gerade mal zwei Meter sind von der Tür, bis zur ersten Reihe mit Kisten. Hoch bis zur Decke Stapeln sie sich und schon dieser erste Eindruck ist mehr als beengend. Nein die Menschen sitzen nicht in den Kisten. Das wäre doch logistisch etwas schwer zu lösen, irgendwie müssen die ja auch versorgt werden und. Naja gibt eben viele Gründe dagegen. In dem Raum sind sie jetzt nicht mehr allein, ein Mann steht im Raum, die Ohren sind spitz die Haut ist grün, genau wie Haare und Kleidung. Das Haar ist in kleinen Knoten nach hinten gespannt. Die Kleidung geht nur über eine Schulter und erinnert Vage an eine Tunika. Iloik steht da und beobachtet die eintretenden genau, also auch Basil nach Dannika durch die Tür tritt bewegt der Dämon sich und geht zu einer der Kisten, schieben mehr muss man nicht, und die stabil aussehende Kiste offenbart einen Durchgang. Kämen Leute ganz zufällig in dieses Lager, sie stünden vor einer großen Wand aus Kisten. Nur Plunder ist in diesen, nichts wirklich wertvolles, es wäre also wirklich großes Pech, wenn sie sich ausgerechnet an dieser einen Kiste zu schaffen machen. Das Gemurmel der anderen Seiten, hört man genau in dem Moment, in dem das Holz aufgeschoben wird. Der „Tunnel“ ist nicht lang, nur zwei Kisten breit.
[20:25] Dannika Nadăș würde ihn wohl all zu gern damit aufziehen, wenn er auf das Wort Panik so zu reagieren gedachte. Aber, woher kam dieser Drang überhaupt sich so gut mit ihm verstehen zu wollen? Das war ihr schon ein Dorn im Auge gewesen an jenem Abend an dem sie sich kennen gelernt hatten. Von Anfang an schien der Herr ihr irgendwie sympathisch und es wurde einfach nicht ruhiger um die Beiden. Stattdessen brachte ein kleiner Brief sie beinahe schon aus der Fassung und die Einladung sowieso. So richtig verstehen konnte Dannika das nicht, schließlich war er Niemand den sie seit langer Zeit kannte, oder dem sie vertraute. Wobei, bei Zweitem musste sie das Vertrauen wohl schon in Klammern setzten, denn tatsächlich begann sie ihm zu trauen. Wenn er ihr etwas hätte antun wollen, so wäre das längst geschehen und er hätte nicht bis zu einem weiteren Treffen abgewartet. Da war sie sich tatsächlich ziemlich sicher, er würde sie nicht hintergehen wollen. Wohl auch deswegen versuchte sie sich nicht zu sträuben, was eine bloße Berührung anging. Er reichte ihr den Arm, und versuchte nicht sie zu umarmen. Das war ein Unterschied. Zumal er ihr noch immer eine Wahl ließ, und vielleicht deswegen fühlte sie sich sicherer, entspannter im Umgang mit ihm. Er wartete ab, forderte nicht ein. Für das Mädchen, was so sensibel auf dieses Ganze reagierte, war das ein Ruhepol. "Weshalb nicht? Besonders gute Ohren hast du nicht." Sie sprach es aus, wie eben eine Tatsache ausgesprochen wurde. Da war nichts beleidigendes dran. Dannika war sich sehr wohl bewusst, dass Menschen in miserables Hörvermögen besaßen. Jemanden der sich anschleichen würde zu hören, das war schon eine Kunst. Ein Mensch würde das sicherlich nicht beherrschen. Da war sich die Strigoi sicher. Ohne viele Worte folgte sie Basilius die Straße entlang, welche sich immer weiter zwischen die Häuser schlängelte und tatsächlich wäre sie wohl an diesem Haus vorbei gelaufen. Auch wenn es ein Lager sein mochte, so zeigte der äußere Schein nichts von dessen Inhalt. Stehen blieb sie eben nur, weil Basilius es eben auch tat. Da blieb nicht viel Spielraum für Erklärungen. Generell vermied Dannika es erst einmal über etwaige Situationen nachzudenken, die vielleicht passierten und vielleicht aber auch nicht. Sie sollte sich nicht so viele Gedanken machen, zumindest würde der weißhaarige Magier ihr das raten, da war sie sich sicher. Verteidigen konnte sie sich, und das wirklich gut. Wenn es hart auf hart kam, wusste sie sich zu wehren. Bis dahin konnte sie entspannen und genießen. Zumindest zu späterer Stund vielleicht. Kurz nur hatte Basilius seine Hand auf die Ihre gelegt, war die Wärme jedoch sofort durch ihre Haut gekrochen, hatte er seinen ganz eigenen Duft an ihn zurück gelassen. Er wusste gar nicht, wie verdammt gut er roch. Jeder Mensch, jedes Wesen trug einen eigenen Duft mit sich, doch den Basilius konnte sie nicht beschreiben. Noch nicht. Er war so eigen, so fremd - es viel ihr Schwer dafür einen Begriff zu finden. Doch von jenen Gedanken wurde sie jäh abgelenkt, denn kaum dass sie in das Gebäude eingetrete nwar, fiel ihr blick auf eine mehr als nur grüne Gestalt. Abrupt blieb Dannika stehen, wendete ihr Blick sich fragend zu Basilius um, über die Schulter geworfen. "Wer ist d a s?" Eine leise gestellte Frage, und doch wollte sie eine Antwort haben. Wenn er vorhatte dieses grüne Ding da vorzustellen, so hätte er es vorher schon tun können. Jetzt fühlte sie sich ein wenig überrumpelt und - irgendwie unwohl. Die Aura des Grünlings war eigenartig, fast schon giftig. Ein Dämon? War Basilius deswegen nicht sonderlich überrascht gewesen über Dannika, weil er selbst mit Übernatürlichen lebte? Das war gut zu wissen, denn ein Dämon war nie leicht zu besiegen. Vater hatte immer gesagt, dass sie Feinde sein und unberechenbar. Lieber noch waren ihr die Lykaner in der Heimat, diese hatten ihr eigenes Territorium gehabt. Dämonen gaben sich mit solcherlei Dingen nicht zufrieden. Wohl deswegen blieb sie schlicht weg an Ort und Stelle stehen, dachte sie gar nicht daran durch den geschaffenen Tunnel zu treten. Nicht, wenn Basilius nicht augenblicklich wieder an ihre Seite trat. Und so wartete sie, setzt die Schritte tatsächlich erst, nachdem er zwischen ihr und diesem Ding stand. Ja, er hätte sie vorwarnen dürfen. Dennoch machte sie jetzt keine Szene, noch nicht zumindest. Erst einmal ging sie den geschaffenen Weg entlang, nahe an Basilius Seite bleibend. Lauter wurden die Geräusche, die eben noch ein zartes Wispern gewesen waren. Eine kluge Tarnung, das musste sie ihm lassen.
[22:00] Basilius der Händler || Vertrauen ist ein hohes Gut, man sollte sorgfältig damit umgehen, es nicht zu leicht verschenken und ganz sicher nicht wahllos verteilen. Jemandem zu trauen ist da schon weniger schlimm, trauen und vertrauen ist schließlich nicht das gleiche, das eine bedeutet lediglich, man misstraut dem anderen nicht. So sieht es zumindest der Händler. Ähnlich wie Dannika, weiß auch er nicht sicher, ob er ihr nur traut. Irgendwie haben die beiden von Anfang an eine gute Verbindung zueinander gehabt, also nein nicht von Anfang an, doch recht schnell. Es kommt ihm nicht vor, als würde er sie erst seit kurzem kennen, doch ist da auch keine alte Vertrautheit. Nicht zu viel darüber nachdenken, einfach weitermachen und schauen wohin das ganze führen wird. „Für einen Vampir vielleicht nicht, doch Menschen die ich anschleichen höre ich“. Normalerweise, meistens „ Und wenn nicht habe ich oft eine Wache dabei“ . Hey schau, er hat sie doch bereits erwähnt, also die Wache, er hat es eben nur nicht näher ausgeführt, das liegt nicht daran das er es verheimlichen wollte, nur ist es für ihn einfach normal das der Dämon da ist und schließlich ist er auch lediglich ein Sklave, welcher Besitzer plauscht schon über seine Sklaven als wären sie der Rede wert? Sie sind da, sie haben ihrer Arbeit nach zu gehen und damit hatte sich das ganze auch schon. Gut mit dem Dämon verbindet ihn doch etwas mehr, früher eine Freundschaft, mittlerweile einseitiger Hass aus, ja er muss es zugeben, guten Gründen. Doch nur weil die Gründe gut sind, braucht Basil da noch lange nichts dran zu ändern. Wenn gute Gründe die Welt verändern würden, dann sähe diese gewiss nicht so aus, wie sie es tut. Das sie auf den Dämon reagieren könnte, der Gedanke kommt ihr erst beim betreten des Hauses und auch nur weil Dannika plötzlich stehen bleibt. Die Worte sind leise doch hörbar. Wer das ist? Er muss sogar kurz schauen wenn sie den meint. Iloik, ob der Dämon versteht was sie beiden reden, da ist sich Basil nicht einmal wirklich sicher, doch selbst wenn ist es egal. „ Mein Sklave, Iloik die Wache“. Er hat es ja erwähnt, normalerweise kann man sich nicht anschleichen, außer er ist allein unterwegs, was er gerad in neuen Städten, doch noch recht häufig ist. Nicht auf den Rücken sondern auf die Schulter legt er seine Hand, die Geste soll beruhigen. Nein sie hatte nichts von dem Dämon zu befürchten, das ist das schöne an der Situation zwischen ihnen beiden. Selbst wenn Iloik wollte (was er tut, er will wirklich), es ginge nicht. Sie sind verbunden durch einen Zauber und guterweise für Basilius, sitzt er durch diesen Zauber am längeren Hebel. Anders könnte er einen echten Dämon ja auch nicht kontrollieren, denn an ihm selbst ist wirklich gar nichts Magisches. Die Stimmung ist anders als noch Momente davor. Sie wirkt angespannt, hat sie ein Problem mit Dämonen? Dieser Gedanke ist ihm nicht gekommen, ist das Mädchen doch selbst ein Vampir, ein dunklel Wesen. „ Er kann nichts tun, das ich ihm nicht gestatte“ . Erklärt er noch ruhig und wer darauf achtet wird sehen, wie sich die Lippen des Dämons fester aufeinander pressen. Die Worte gefallen ihm nicht, wohl weil sie einfach stimmen und einen Nerv treffen der schon lange offen liegt, gegen den man aber machtlos ist. „ Dahinter ist das eigentliche Lager“ gut soweit wird auch Dannika schon gewesen sein. Ist ja auch recht offensichtlich geworden, in dem Moment in dem die Kiste geöffnet wurde. „ Wenn es dir lieber ist, schick ich ihn weg“. Bietet er an. Nein er würde es nicht sonderlich gern tun, nicht hier in diesem Umfeld, doch das muss sie ja nicht wissen und er sagt es auch nicht. Wozu auch? Würde er das tun, würd er ihre Antwort beeinflussen und sie soll da keine große Rücksicht auf ihn nehmen, wenn sie sich mit dem Dämon zu unwohl fühlt dann geht er. Wie sie auch antwortet, er geht wieder weiter, rechts von ihr so das der noch weiter rechtsstehende Dämon nicht ihr sondern ihm am nächsten ist. Zwei Personen können aufrecht durch die Kiste gehen, eine dritte könnte sich nur dazwischen quetschen, also geht man zu zweit, er noch immer einen Schritt hinter der Vampirin, aus dem gleichen Grund, aus dem er auch eben rechts von ihr gelaufen ist.
Verlässt man die Kiste ist man sofort im eigentlichen Lager, hier stehen keine Hölzernen Kisten sondern Metall Stangen reichen rechts und links von der Decke zum Boden. Um einige dieser Stangen sind 5 Menschen mit Ketten befestigt, gut Großteils Menschen. Frauen und Männer sind getrennt voneinander, jeweils auf einer anderen Seite des Raumes. Nicht nur die Sklaven sind hier, zwei Männer stehen rechts und links des Einganges, sie sorgen dafür, dass es hier nicht zu laut wird, dass niemand verschwindet. Zwei Menschen sind es, keine Dämonen und auch keine Sklaven, angestellte die für Lohn ihre Arbeit machen.
[22:01] ₪ Kaum das sie durch den Eingang gekommen sind wird es Still im Raum. Viele wissen, dass es sich bei Basil um den Händler handelt, nicht alle. Wer die Frau ist weiß keiner von ihnen, viele vermuten sicher das es sich bei Dannika um eine Käuferin handelt, warum sonst sollte der Herr noch jemanden hier hinein führen? Das sie nicht zum Arbeiten da ist, erkennt man schließlich auf einen Blick. „ Wenn du Hunger hast.. “ Er spricht den Satz nicht zu Ende und so leis das nur sie es hört, schmunzelt und scherzt eigentlich mehr als das er es ernst meint, was nicht heißt, dass das Angebot nicht dennoch gilt. Zwei Kinder rennen noch schnell durch den Raum, beide verstecken sich gleich in den Armen Ihrer Mütter. Klein sind sie, so klein das keines von ihnen alleine würde abhauen können, warum also die Ketten verschwenden? Der Rest den man hier sehen kann ist wenig besonders, einige Gesichter zeigen Angst, manche trotz, Resignation, Neugier oder Wut. Das und mehr ist dabei. Gut ein Unterschied ist vielleicht das es hier einigermaßen normal riecht, nach Stroh, nicht nach Blut und Ausscheidungen, die Menschen sehen einigermaßen gesund aus, nicht alle sind in bester Verfassung, bei einigen sieht man alte Wunden, doch neue nicht. Zum einen, er hält nicht viel von wahrloser Bestrafung, zum anderen, wer Probleme macht wird von den andere getrennt.
[10:04] Dannika Nadăș wie sollte er denn auch wissen, dass sie nicht wirklich wusste mit einem Dämonen umzugehen? In ihrer Heimat hatte es nur wenige, in den Bergen versteckt, gegeben. Sie waren nie in das Revier eines anderen Wesens eingedrungen. Alt waren sie, so sagte man - alt und wirklich mächtig. Doch ihr Vater war nie erzittert vor ihrer Macht. Beinahe trotzig hatte er das Haupt empor gehalten, gemeint dass ihm Niemand etwas anhaben könne und so war es auch immer gewesen. Einen Krieg zwischen den Mächten hatte keine der Seiten herausfordern wollen. Und so war Dannika nie in den Genuss gekommen einen Dämonen kennenzulernen, sodass sie mehr Feind wie Neutral waren. Auf die Worte Basilius hin musste das Weibsbild an seiner Seite schmunzeln. So so er hörte die Menschen sich anschleichen. Ob er denn den Hauch des Paranoiden im Herzen trug? Niemand achtete so genau auf seine Umgebung, es sei denn ein Fehltritt konnte ihn den Kopf kosten. So, ja... so erklärte sich das eigentlich schon von Selbst. Er tat Verbotenes, und genau deswegen musste er auf sich Achten. Eine Wache war da nicht verkehrt. Ein Dämon... war fraglich. Trauen konnte man diesen Geschöpfen nicht, Geschichten erzählten schließlich, dass ein Dämon nie etwas ohne Gegenleistung tat, sie immer zu ihrem Vorteil aus dem Pakt raus gehen wollten. Die Frage würde sich also auftun, wie Basilius einen solchen Wächter kontrollieren konnte. Er war schließlich ein Mensch, nicht? Zumindest lernte man relativ schnell die Wache kennen.. Iloik... Ein seltsamer Name, doch passend zu diesem eigenartigen Geschöpf. Ein Dämon, ganz sicher. Seine Aura schmeckte so giftig, dass es beinahe schon eine Gänsehaut auf der Alabaster Farbenen Haut hinterließ. Nein, man mochte ihn schon jetzt nicht, das war absolut klar. Er wirkte bedrohlich und aus irgendeinem Grunde auch so, als würde ihm der Zustand seines Seins überhaupt nicht gefallen. Stoisch blickte er sie an, durchbohrte sie fast schon mit seinem Blick. Käme er näher, Dannika würde fauchen und Basilius zum ersten Mal erleben, was Aggressives Fauchen bei einem Strigoi bedeutete. Das Miezekätzchen, was sich die junge Adelstochter als Haustier hielt, passte da perfekt ins Bild. "Ich möchte, dass er Abstand hält." gab sie leise von sich, als sich Basilius Hand an ihren Schulter schmiegte. Eine beruhigende Geste? Dannika musste zugeben, dass sie den Worten des Sklavenhändlers Glauben schenkte. Was es ein Trauen, oder ein Vertrauen? Das war alles so furchtbar kompliziert. Doch seine Berührung löste wieder dieses ungemeine Bauchkribbeln aus beinahe schon als fließe elektrische Energie durch die Berührung in ihren Leib hinein. Nicht unangenehm, doch noch immer fürchterlich ungewohnt. "Weshalb kann er nicht handeln wie er wünscht?" Eine berechtigte Frage, wenn es um das eigene Wohlergehen ging. Dannika trat langsam voran, wohl wissentlich feststellend, dass sich Basilius zwischen sie und die Wache begab. Ein Gentleman durch und durch. Wieder musste sie schmunzeln über diese kleine Geste. Er war nicht als reiches Kind geboren, und doch wusste er sich zu benehmen, wusste er wie er sich zu verhalten hatte. Hätte er es ihr nicht verraten, sie würde nicht glauben dass auch er einmal ein Sklave gewesen war. "Nein, lass ihn an deiner Seite. Doch er soll mir nicht zu nahe kommen." Sonst würde Dannika sich bedrängt fühlen, und Basilius wolle nicht, dass seine Wache körperlich unvollständig war. Vielleicht konnten ihm Gliedmaßen ja sogar nachwachsen? Aber.. etwas anderes war da noch, was sie interessierte. "Fällt er nicht ziemlich auf, wenn du mit ihm auf Straßen unterwegs bist?" Er war grün und hatte spitze Ohren. Außerdem war er verdammt groß und einen Menschen konnte so etwas schnell in Panik versetzten. Mit ihm an seiner Seite war er wie ein leuchtender Stern, und die Stadtwache würde ihn schneller befragen als es ihm lieb war. Dass ein minimal abfälliger Ton in ihrer Stimmlage zu finden war, bemerkte Dannika keineswegs. Für sie war es vollkommen normal, Bedienstete und Sklaven um sich zu wissen. Auch wenn sie ihnen gegenüber selten grausam gewesen war, so war sie es doch umso mehr wenn sich Fehler einschlichen. Sie als Herrin zu haben, war nicht einfach zu handhaben. Das Lager tat sich nach und nach vor ihnen auf, überblickte sie es einmal im Groben. Stangen, an welchen die Menschen angekettet waren. Positiv war tatsächlich die Sauberkeit. Kein beißender Gestank stieg ihr in die feine Nase. Alles schien sauber und ordentlich. Die Worte Basilius aber rissen sie aus diesem Rundumblick, hob sich das Haupt soweit an, dass sie ihm in die Augen sehen konnte. "Danke, ich esse nicht jeden Abend." Noch immer trug sie sein Blut in ihrem Leibe, welches sie mit allem versorgt hatte, was sie brauchte um hier zu stehen. Und doch glitt der Gedanke ab von jenem Ort, zurück in die Gasse. Ein wenig glasiger wurde ihr Blick, konnte man deutlich erkennen, dass sie mit ihren Gedanken einen Moment wo ganz anders war. Sie erinnerte sich daran, wie >
[10:06] ₪ >sie auf ihm gesessen war und er frech wurde. Nein, das war nichts was sie mochte. Doch in jenem Moment hatte er ihr das erste Mal imponiert. Er hatte nicht vor Angst gezittert, sondern war frech und fordernd gewesen. Ein Mann, der sicherlich wusste was er wollte. Erst die rennenden Kinder rissen sie wieder aus ihren Gedanken, blinzelte sie einige male kurz ehe sie das Haupt umwendete um durch die Halle zu blicken. "Wie viele Sklaven hast du derzeit?" Es sah nach nicht zu viel, aber auch nicht zu wenigen aus. Sie war gespannt, auch ob er nur Menschen hier hatte oder verschiedenste Rassen. Doch davon würde er ihr sicherlich gleich berichten. Iloik war für den Moment vergessen, stattdessen besann sie sich auf die Nähe zu Basilius, wusste sie irgendwie doch, dass er Acht geben würde auf sie.
[15:04] Basilius der Händler || Abstand zu der Wache genügt ihr als bereits, nichts leichter als das. Basil würde einfach zwischen den beiden bleiben und Iloik einige schritt ab von ihnen. Ein kurzer Blick zum Dämon, er will wissen ob dieser es gehört und verstanden hat. Wird dadurch auch wissen ob der Rest der Unterhaltung ihm verborgen geblieben ist oder nicht. Kaum merklich das Nicken von ihm und doch vorhanden, also hat er verstanden und wird sich auch daran halten. Etwas anderes hat Basil auch nicht erwartet, sicher ist das was Dannika von Dämonen denkt zutreffend, sie sind auf ihren Vorteil bedacht, dunkle Kreaturen und selten wirklich freundlich. Doch ist es bei ihnen wie bei den Vampiren, nicht jeder ist gleich, sie haben verschiedene Ziele, manche sind machthungriger als andere und manch einer will einfach nur sein Dasein erleben. Zu was davon Iloik ursprünglich zählte, das kann Basil nicht sagen, er hat den Dämon erst kennengelernt, als man gemeinsam im Dienste eines Herren Stand. Basil zum arbeiten und der Dämon als einer Art Trophäe, einem wilden Tier dem man die Zähne und Krallen gezogen hat. Zu Anlässen wurde er rausgeholt und vor gezeigt, doch kraft besaß er keine. Gebannt hat man ihn, die Kräfte verschlossen um ihn so gefügig zu halten. Ein mächtiger Zauber den er nicht allein hatte brechen können, doch man konnte ihn verändern, den einen bann durch einen neuen brechen. Lange waren sie Leidensgenossen, haben sich kennengelernt und sind Freunde geworden, haben vertrauen aufgebaut. Ja sie haben sich nicht nur getraut, sie haben sich vertraut. Zumindest der eine dem anderen. „ Er wird auf Abstand bleiben“ Bestätigt Basilius nun und geht dann auch schon die schritte während sie noch weiter fragt. Er zögert kurz, schaut sie an, ganz als würde er abwägen ob er nun reden kann oder besser schweigen sollte. „ Uns bindet ein Bann aneinander, er kann mir nichts tun und ich halte die Fäden“. So ungefähr kann man es beschreiben. Der Bann der seine Kräfte befreit, war gleichzeitig einer der sie an einen Menschen bindet. Basil hätte sie wieder freigeben soll, so war ihr gemeinsamer Plan, sobald sie sich aus den Fängen befreit haben. Nur.. Basil hat mittendrinn die Regeln geändert, er wollte nicht mehr einfach nur frei sein, er wollte das ganze übernehmen, erst gemeinsam mit Iloik, doch dieser hatte kein Interesse daran. Dann eben allein, doch dann auch ohne den Dämon wieder frei zu geben, auf diese Macht verzichten? Das war dann auch der Moment, in dem der Dämon anfing den Händler zu hassen. Durchaus verständlich, das weiß selbst Basil und dadurch auch ein weiterer Grund, den Dämon nicht frei zu geben, denn wenn er es doch tut oder dieser den Bann bricht, man kann sich denken das es für den Händler nicht gut ausgehen würde. Am Anfang hat er oft versucht, dem anderen seine Gründe dafür zu erklären, doch inzwischen ist das lange aufgegeben und man findet sich eben damit ab, wie das ganze nun ist.
Warum schreibt man diese Geste eigentlich den hohen Herren zu, warum nur einem Gentlemen? Dort wo er aufgewachsen ist, da ist ein solchen verhalten viel verständlicher, viel notwendiger! Wenn der Adel sein Heim verlässt, dann hat der Mann es nicht nötig sich um die Frau zu sorgen, die wenigsten sind so dumm und würden es sich mit der hohen Gesellschaft verscherzen und wer es doch tut, der wird doch recht schnell von nahen Wachen daran gehindert. Vielleicht macht man es, weil es der Frau gefällt wenn der Mann als „Barriere“ fungiert, nötig ist es aber nicht. Schaut man sich dann aber sein Leben einmal an, die Willkür mit der sich ein Herr nehmen kann was er will, dort kann es tatsächlich etwas ausmachen, wenn man sich zwischen zwei stellt und so den Blick auf die eine verbirgt. Letztlich ist es vermutlich egal aus welcher Schicht man kommt, ein Mann wird immer einen Grund dafür finden, sich imponierend vor die Frau zu stellen. Doch weiter „ Er besitzt einige.. interessante Fähigkeiten. Vielleicht würdest du ihn erkennen, andere übernatürliche bestimmt auch. Doch den meisten bleibt er verborgen“. Kraft und Ausdauer besitzt der Dämon und dazu ein paar sinnestäuschende Fertigkeiten. Wie angekündigt gehen sie allein durch den Gang, der Dämon hält eine ordentliche länge an abstand und die Vampirin gerät nicht in Versuchung, das ein oder andere Körperteil zu entfernen. Besser so, eine einarmige Wache hat Nachteile!
Im Raum dann geht sie ganz trocken auf seinen halb scherz ein, es lässt ihn nur wieder breiter grinsen. Irgendwie ist es ja niedlich, wie sie vieles zu Wörtlich nimmt oder nur Wörtlich nimmt. „ Drei!“ macht er das deshalb auch ganz ähnlich wie sie, er nimmt es mal wörtlich. Wie viele Sklaven er hat, das war schließlich die Frage. Ja so hat sie es nicht gemeint, also überlegt er kurz und hebt die Schultern.
[15:04] ₪ „Wie viel Ware ich hab, das kann ich nicht sagen. Hier sind es an die 20. Doch ändert sich die Zahl häufig, ich erfahre ja auch den Handel aus anderen Städten erst etwas verzögert“ und wenn man es genau nimmt, dann gehören die ja auch ihm.
[21:11] Dannika Nadăș war nicht so blauäugig zu glauben, dass Basilius keine Feinde hatte. Seine Wache weg zu schicken wäre unklug. Auch wenn sie den Dämon nicht mochte. Zumindest mochte sie ihn in diesem Moment nicht, und das lag schlicht und ergreifend daran, dass sie bisher nur Schlechtes von diesen Wesen gehört hatte. Natürlich gab es auch in ihren Reihen schwarze Schafe, doch diese wurden zumeist schnellst möglich beseitigt, damit es keinen bis wenig schlechtes Licht auf sie war. Ein gewisses Licht war vollkommen in Ordnung, doch sich nachsagen zu lassen, dass man die eigene Art nicht unter Kontrolle hatte, das wollten sie nicht. Wohl auch deswegen hatte der Graf das eigene Töchterlein jener Probe unterzogen, und sie sich vollkommen selbst überlassen. Entweder sie würde überleben, und sich des Blutes würdig erweisen, oder aber sie würde sterben und sein Fehler würde nie öffentlich werden. So zumindest vermutete Dannika es. Wissen tat sie es bei Leibe nicht. Doch auch interessieren tat es sie mittlerweile nicht mehr. Es war in Vergessenheit geraten, für diesen Moment. In diesem Moment zählte einzig und allein die Anwesenheit Basilius, der ihr versicherte der Dämon würde auf Abstand bleiben. Gut so. Sie würde nicht zögern ihn anzugreifen, wenn sie es denn musste. Interessanter als der Dämon jedoch war der Bann, von dem Basilius sprach. Ein Bann konnte mächtig sein, und verheerend für beiderlei Seiten. Dass der Sklavenhändler sich jedoch der Magie bediente, wunderte das junge Adelskind keineswegs. Er musste mit allen Wassern gewaschen sein, wenn es ihm nicht ergehen wollte wie seinem eigenen Herren. "Wer hat ihn auferlegt?" wollte die Rumänin wissen, blickte ihn einen Moment lang an. Sie hätte nicht geglaubt, dass seine Wache ein Dämon war. Aber nun gut, er war wie schon mehrere Male bemerkt, wirklich zu Überraschungen gut. Dennoch musste Dannika zugeben, dass es sie tatsächlich beruhigte, zu wissen dass der Dämon ihr nichts konnte, rein gar nichts. "Ein Puppenspieler..." murmelte sie leise, während sie den Blick von seinem Antlitz nahm und durch die Gesichter der Sklaven blickte. Vielleicht fand sich ja sogar ein Stallbursche, und eine weitere Magd. Der Küchenchef hatte nach einer weiteren gefragt, um die wenigen Mäuler der Dienerschaft stopfen zu können. Es war nicht, dass sie ihn nicht ein wenig - nennen wir es ungehalten - angesehen hatte, doch sie wollte seinem Wunsch entsprechen und Basilius deswegen einmal ansprechen. Doch das hatte Zeit, und musste nicht sofort geklärt werden. Dass sie in Basilius einen Gentleman sah, sollte für ihn keine Beleidigung darstellen. Sie war nur so selten an Männer mit Manieren geraten, hier in Eranya, dass sie es gerade bei Basilius ein wenig entspannter sah, nicht davon ausging jedes Mal wieder überrascht zu werden. Umso schöner waren diese kleinen Details, die sie immer wieder erfreuten. "Ein Wandler also?" Von diesen Wesen hatte sie bereits einmal gelesen, doch gesehen hatte sie bisher keinen einzigen dieser Art. Interessant und gut zu wissen, sollte sie ihm doch einmal an die Gurgel gehen wollen. Aber nun gut, genug geredet von ihm, er war bei weitem nicht so interessant, dass sie sich nun Stunden über den Dämon zu unterhalten gedachte. Stattdessen setzte sich das zierliche Geschöpf langsam in Bewegung, trat sie voran, um zwischen den angebundenen Sklaven hindurch zu schreiten. Sie wollte sich jene genauer ansehen, den Zustand, die Gesundheit. Doch kurz geriet sie ins Stocken. Nicht etwa, weil ihr etwas missfiel sondern weil sie die Antwort Basilius tatsächlich schmunzeln ließ. Oh sie verstand schon, wieso er antwortete wie er nun einmal antwortete. Er zog sie auf, damit dass sie nicht immer verstand was er als Scherz meinte und was nicht. So wendete sich das Mädchen mit einer kleinen Drehung herum, funkelten ihn die dunklen Augen frech an. "Mein Herr, werden wir frech?" Keine Anschuldigung, viel mehr eine neckende Aussage. Sie dachte nicht einmal daran, jetzt böse zu sein über das was er da von sich gegeben hatte. Eher war es erfrischend, und tatsächlich übte sie sich darin nicht immer gleich an die Decke zu gehen. Das letzte Mal war er doch ein wenig erschrocken gewesen, sie hatte es gesehen und.... " Vrăjitoare! Bestia română. Cu diavolul în Pactul!" Die Worte wurden gezischt, mit einem solchen Hass in der Stimme, wie sie nur ein Landsmann einbringen konnte. Warme Finger gruben sich in die linke Fessel der Strigoi, rissen die Nägel an ihrem Fleisch. Ruckartig wendete sich das Haupt um, blickten die dunklen Augen hinab zu dem Manne, der seine Finger tiefer und tiefer in die blasse Haut bohrte. "Lasă- mă să plec. imediat!" Die eigene Stimme klang so weich und zart in dem heimatlichen Akzent, dass sie sich nur schwerlich zusammen reißen konnte, die Hand zu erheben. Sie spürte den feinen Schmerz in ihrer Fessel, wie sich das Blut langsam unter seinen Nägeln hindurch quetschte, gen des weißen Schuh's lief.
[22:17] Basilius der Händler || Situationen können sich vom einen auf den anderen Moment ändern, die Stimmung kippt und ist gänzlich anders, als noch sekundenbruchteile davor. Genau das wird in wenigen Momenten geschehen. Doch noch ist es nicht soweit. Sie stehen in der Halle, recht nahe beieinander und unterhalten sich, nunja, wechseln einige Sätze miteinander. Der Dämon ists, über den sie noch etwas wissen möchte. Nein eigentlich eher dazu, wie Basil und dieser in Verbindung zueinander stehen. Ein unglückliches Thema, doch irgendwie kann er auch verstehen, das man sich dafür interessiert. Würde er, bei umgedrehter Rollenverteilung, vermutlich auch. Dazu ist es immer gut zu wissen, mit welchen Personen man da eigentlich zutun hat, niemand zeigt einfach so sein ganzes Selbst, man muss das des anderen erst ergründen und sich Schicht um Schicht tiefer hin abarbeiten. „Er selbst“ ist die, vermutlich überraschende, Antwort. Wer würde auch einen Bann sprechen, der die eigene Macht an jemand anders bindet? Man muss schon wirklich verzweifelt sein, es heißt schließlich auch, das die Magie um das ganze aufrecht zu halten, vom Dämon selbst kommt. Allerdings nicht gänzlich. „ Mit meinem Blut und der Magie eines anderen“. Denn da die Magie des Dämons zu dem Zeitpunkt bereits anders gebannt war, konnte er das Ganze nicht im einfachen schritt machen, wäre sie es aber nicht gewesen, wäre der weitere Rest nicht nötig gewesen. Das ganze klingt noch so schrecklich undurchsichtig, er merkt es selbst beim erzählen und fügt daher noch etwas hinzu, das vielleicht den Kern der Situation etwas erklärt. „ Wir waren zusammen bei dem ehemaligen Händler, dadurch ist der Umsturz gelungen“. Nachdenklich betrachtet er sie dann etwas länger. Puppenspieler, war das etwas Gutes oder schlechtes in ihren Augen? Wie auch immer, letztlich hat sie recht. „ Vielleicht, doch das sind am Ende viele in diesem Geschäft“ vielleicht kann man das nicht bei allen so Wortwörtlich nehmen. Seine Stimme klingt nicht danach, als würde er ihre Worte irgendwie bös verstehen, die Antwort ist ruhig, wobei man hört, das er noch beim reden über seine Worte nachdenkt. Das weitere bedarf dann wieder nur einem kurzen nicken. Wenn dieser Begriff hier üblich war, dann stimmt es sicher. Oft gibt es in viele Städten und Ländern andere Namen die doch das gleiche beschreiben. Wandler, der Begriff gefällt ihm, er ist wunderbar passend. „ Niemals!“ Behauptet er, schmunzelt und blickt dem frechen Weib, nicht minder frech entgegen. Er deutet eine Verbeugung an, solch eine die gänzlich neckisch gemeint ist und bestimmt auch so verstanden wird. „ Würde es mit einfallen frech zu werden“ . Er richtet sich wieder auf, schaut sie dabei an und vermutlich geben die beiden gerade ein völlig falsches Bild ab, wenn man einmal bedenkt wo sie sich gerad befinden. Mit ruhigen Schritten geht er wieder neben ihr, die Sklaven entlang, es ist eine überschaubare Menge, so das er sich die Zeit nimmt und jeden von ihnen selbst einmal betrachtet, die meisten schauen zu Boden um den Blicken zu entgehen, in manch einem Blick liegen stumme bitte, doch die meisten die nicht zu Boden schauen tragen noch einen Rest von trotz und Aufmüpfigkeit im Blick. Eine kleine Minderheit ist es und einer davon, der sorgt nun für die, schon angekündigte Veränderung der Stimmung.
Basilius war ein guter Herr, die meisten Sklaven wären froh sich in seinem Besitz zu befinden. Sie bekamen genug Essen, genügend zutrinken. Sie konnte reden und wurden nicht niedergeknüppelt sobald sie hier im Lager den Mund auf machten. Sie saßen nicht Wochenlang in ihrem eigenen Unrat und konnten sich sicher sein, das solange sie sich in seinem Besitz befanden, keine der Wachen sich an ihnen vergreifen würde. Doch wo soviele Zugeständnisse gemacht wurden, muss von anderer Seite eine strenge Hand das ganze führen, wenn nicht beschwört man nur Aufstände herauf, gibt ihnen das Gefühl rebellieren zu können. Doch an so etwas dürfen Sklaven nicht einmal denken, den aus Gedanken entstehen taten und jeder Ausgang ist für den Händler schlecht. Der eine kostet ihm das Leben, der andere kostet ihn Ware. Was dieser Kerl sich jetzt erdreistet, das geht eindeutig zweit. Nicht nur das er einfach seinen Gast anspricht, nein er fasst auch noch zu, hält sie fest! Menschliche Reflexe sind so furchtbar langsam. Wäre nicht so deutlich geworden, das Dannika die Nähe des Dämons nicht duldet, er stände schon neben den beiden, hätte den Mann am Hals herauf gezerrt und nur auf ein Zeichen von Basilius gewartet, was er nun tun soll. Doch er macht es nicht, die Anweisung war deutlich und die Gefahr nicht unmittelbar und drohend. So ist es Basilius der Handelt. Die kurzen Momente vergehen, in dem der Mensch sieht was da passiert, es begreift und Handelt. Vermutlich reagiert Dannika nur deshalb nicht, weil sie sich hier in seinem Lager befindet.
[22:17] ₪ Die Kraft und Schnelligkeit, dem Mann ein überstürztes Ende zu bereiten, die bei ihr, ganz sicher, vorhanden. Nur ein Schritt trennt ihn von dem ganzen, dieser wird überwunden und sich nicht einmal die Mühe gemacht, sich hinter zu beugen, zu dem Kerl dort. Ein Kräftiger tritt, mitten in den Magen, der macht es keinem Menschen möglich, sein Ziel weiter zu umklammern. Ganz automatisch werden die Finger sich von der Fessel der Vampirin lösen und der Mann, unter starkem ächze, wie ein Taschenmesser zusammen klappen. „ Wie kannst du es wagen!“ Kannte sie sie ihn bisher nur freundlich, vielleicht etwas frech und dreist, lernt sie jetzt die andere Seite des Händlers kennen. Die Worte sind kühl und Drohend gesprochen, die ganze Aufmerksamkeit im Raum liegt nur bei ihnen. Eine der Menschlichen Wachen kommt durch den Raum und auf sie zu, bereit mögliche Anweisungen zu befolgen. Für einen Moment öst er den Blick von jenem Sklaven, die anderen um ihn herum suchen soviel abstand wie es trotz Ketten eben möglich ist. Niemand will jetzt wirken, als würde er das Handeln des einen begrüßen. Er schaut zu Dannika, ihr Gesicht, am Körper hinunter und bleibt an den kleinen Blutperlen hängen, die an der Fessel zu sehen sind. Wenn überhaupt möglich, wächst die Abneigung dem Sklaven gegenüber noch. „ Lös ihn vom Pfeiler und richte ihn auf“ gibt er der Wache als Anweisung. Das heißt jetzt nicht: Lass ihn frei und helf ihm auf. Das heißt: Sorg dafür das er in Ketten vor uns Kniet.
> [23:01] Dannika Nadăș würde wohl, so wüsste sie denn was als Nächstes passieren würde, gewiss nicht so nahe an den Sklaven vorbei gehen, wie sie es nun einmal tat. Doch Dinge konnten nicht geändert werden, die das Schicksal einem vorschrieb. Man musste sie ertragen, erhobenen Hauptes oder aber zusammen brechend unter jenen. Die junge Rumänin wusste noch nicht, was geschehen würde, doch sie würde nicht auf die Knie fallen ganz gleich auch was kommen mochte. Der Dämon war vergessen für den Moment, vergessen wer er war und wie er aussah. Schlicht und ergreifend den Worten Basilius lauschte sie. Gebunden an ihn, durch einen Bann den er gesprochen hatte, mit seinem Blut besiegelt. Ob er sich dessen bewusst war, welch Kraft das eigene Blut hatte, mochte es noch so menschlich sein? Auch er würde niemals aus diesem Pakt heraus kommen ohne erneut zu bluten. Ein fahler Beigeschmack, der sich in der Kehle Dannika's bildete. Sie wollte den Sklavenhändler nicht in Gefahr wissen. Es widerstrebte ihr, und das war so offensichtlich, dass sie sich selbst ein wenig darüber erschreckte. Irgendetwas hatte dieser Mann an sich, dass sie ihn einfach nicht aus dem Kopf bekam. Es war so verrückt, sie konnte es ja nicht einmal beschreiben. Es war einfach, als kannte sie in schon so lange, obwohl sie kaum etwas von ihm wusste. Kaum war sogar noch übertrieben. Sie lernten einander gerade erst kennen, ebneten den Weg für ein gewisses Maß an Vertrautheit. Das alles war so verrückt und neu für Dannika, dass sie einen Moment lang nicht auf ihre Umgebung achtete. Ein leises, weiches Lachen erklang, als sie sich herum gedreht hatte zu Basilius und jener voll Narretei vor ihr eine formvollendete Verbeugung vollführte. "Oh und wie du frech bist!" kam es unter dem sachten Glucksen hervor, kaum dass das Lachen ein wenig abgeflaut war. Er hielt sie zum Narren, und das weiß Gott vollkommen bewusst. Es war eine Frechheit am Adel, ja gar wahnwitzig von ihm das Weibe so zu ärgern, doch sie konnte ihm gar nicht böse sein. Die Finger hoben sich, legten sich vor die noch immer vom Lachen verzogenen Lippen, funkelten ihn die dunklen Augen an. Sie genoss diesen Moment, diese Zaghaftigkeit dieses Momentes. Bewahren wollte sie ihn, sich daran erinnern doch jäher Schmerz durchbrach dieses Moment. Ein fieses Stechen breitete sich aus von jenem Punkt ihres Knöchels, an welchem der Mensch die Fingernägel in ihr Fleisch gestochen hatte. Nichts, was sie aus der Bahn werfen würde, nichts was sie auf die Knie zwang. Und doch war der Schmerz unangenehm, ließ sie hinab blicken zum Menschlein. Einer Furie gleich war ihr Blick, riss sie sich einzig und allein Basilius zu Liebe zusammen. Sie durfte seiner Ware nichts tun. Er würde Geld durch sie verlieren, und das war nichts was sie sich erlauben wollte. Dennoch bleckte sie die Zähne, erklang ein tiefes, Mark erschütterndes Fauchen vom Weibe. So zierlich sie auch war, so gefährlich konnte sie sein, wenn sie denn verärgert wurde. "Was erlaubst du dir, kleiner Mensch?" Sie blickte hinab an ihrem Bein, bis hin zu den feinen Blutstropfen welche sich unter ihrer Haut hervor taten. "Fiica contelui. Eu te cunosc. Pe moarte trebuie!" Die Worte trafen sie, konnte man es deutlich sehen wenn man denn nur hinsah. Die Lippen der Rumänin pressten sich fest aufeinander, so fest, dass sie vollkommen blutleer erschienen. Woher wusste er... "Unul dintre preoți..." Leise Worte, nachdem sie sich gefangen hatte. Der Sklave, er lachte auf, heißer und rau ehe er keuchend in sich zusammen sackte. Er klappte zusammen, just in jenem Moment in welchem Basilius zu trat. Sie konnte das Knacksen der Rippen vernehmen, laut und deutlich gaben sie nach unter der Wucht. Der Kerl er schrie auf, voller Wut und Frustration. Dannika hatte immer schon gewusst, dass der Attentäter zu damaliger Zeit Hilfe gehabt haben musste, doch dass sie einmal einen der Priester lebendig zu Gesicht bekam... Oh sollte er nur leiden! Blass war sie geworden, sah man das sogar trotz der sowieso anhaftenden Blässe. Alle Augenpaare lagen auf Dannika und Basilius, sowie auf dem Sklaven der keuchend am Boden lag. Langsam hob sich das Augenpaar der Rumänin von ihm ab, legte sich auf Basilius. Sein Tonfall war so ruhig und so leise, Jeder konnte die Wut spüren. Fest hatten sich die Finger zu Fäusten geballt, drückten sich an den Stoff ihres Rocks. Dieser Mann dort, er wusste Dinge von denen er nichts wissen sollte. "Ich will ihn tot wissen." Die Stimme Dannikas war leise, schneidend und doch konnte auch der Mensch sie hören. Jener, der gerade auf die Füße gehievt wurde, spuckte der Dunkelhaarigen vor die Füße. "Ich entschädige dich dafür, Basilius. Aber sein Leben soll hier enden." Eine Forderung, die man nicht alle Tage von der jungen Adelstochter zu hören bekam. Doch mit ihrer Vergangenheit wollte sie nicht mehr betraut werden. Nie wieder. Langsam glitt der Blick von seinem Antlitz direkt zu seinen Augen hinauf. "Es muss nicht hier sein, nicht jetzt." Nicht wenn er >
[23:01] ₪ es nicht wollen würde. Sie würde sich zufrieden geben, mit seinem Wort. Das so hoffte sie, er ehrlich geben würde.
> [E] [23:50] Basilius der Händler || Es gibt Momente, in denen tun verzweifelte Menschen beinahe alles, um dem zu entkommen, was sie umgibt. In einem solchen Moment war der Plan, die Freundschaft und der Packt mit dem Dämon entstanden. Sicher muss auch Basilius dafür bezahlen, doch würd man ihn fragen, dann war es das Wert. Auch im Nachhinein, er würde wieder so handeln und spricht das nicht dafür, mit sich und seiner Entscheidung, soweit eben möglich, im reinen zu sein? Es hat zu dem Zeitpunkt keine andere Möglichkeit gegeben und manche Dinge sind es wert, alles zu riskieren. Genau so muss auch der Rumäne denken. Er handelt wider aller Vernunft, vielleicht glaubt er Basilius wäre gnädig, würde kaum handeln und ihm diese Tat schnell vergeben. Vielleicht will er seinem Leben aber auch einfach ein Ende setzen. Was er auch immer für einen Grund hat interessiert den Händler kaum. So gelöst und locker wie die Stimmung davor war, so kühl und aufgeladen ist sie jetzt. Noch immer hört er das Lachen, ein lachen das rabiat unterbrochen wurde. Eines von dem er noch mehr hatte hören wollen. Sich krümmend liegt der Mann auf dem Boden, die Hände hält er sich vor den Bauch, der Kopf liegt auf kaltem Stein. Beim hastigen fortrutschen der Sklaven, ist das Stroh nicht dort geblieben, wo es hätte liegen sollen. Die schmerzen des Mannes sind offensichtlich, doch den Wachmann kümmert das nicht, er hat seine Anweisung und dieser wird Folge geleistet. Die Ketten löst er vom Pfeiler und zerrt ruckartig an diesen, so das der Mann nicht einmal die Gelegenheit hat aufzustehen und sich auf zu richten. Gerad so fängt er sich mit den Händen ab und ist dann halb kniend, halb hocken vor ihnen. Der Schmerz ist offensichtlich, ein weiteres aufstöhnen kann er nicht verhindern. Dennoch lernt er nicht einen Deut weit aus dem was gerad geschehen ist. Er spuckt der Vampirin vor die Füße. Wieder dauert es einen Moment, doch dann ist es dieses mal die Hand der Wache die ihn züchtigt und mitten ins Gesicht schlägt. Aufgebracht, erschrocken, hat die junge Vampirin gewirkt, während der Mann sie festgehalten hat und irgendwie auch beängstigend, mit ihrem Fauchen. Er hätte schwören können, das liegt am dem Griff und der Dreistigkeit seiner tat. Doch damit hat das ganze nicht geendet, sie haben Sätze ausgetauscht und natürlich fragt sich der Sklavenhändler, was wurde besprochen? Das die sonst so Sanfte –ja das denkt er wirklich- Dannika, jetzt den Tot des Mannes fordert, das lässt ihn den Blick wieder auf sie richten und ihren Blick auf sich, erwidern. Auch jetzt sieht sie nicht entspannt aus, hat der kleine übergriff ihr so zu schaffen gemacht oder ist da noch mehr? „ Er wird sterben“. Bestätigt der Händler ihr, sagt er damit also zu. Ein erneutes aufstöhnen hört man von dem Sklaven, er will sich erheben und wird mit einem weiteren Treffer der Wache niedergeschlagen. „ Bringt ihn in den Nebenraum. Ich werde mich bald darum kümmern“ . Es ist nicht so, dass die Vorstellung das Leben gleich hier zu beenden, ihn irgendwie abschrecken würde. Doch seine Neugier ist geweckt, ja er wird dafür sorgen, dass der Sklave beseitigt wird, aber vorher will sich der Händler noch mit ihm unterhalten. Was genau hat er mit Strígŏi zu schaffen? Woher kennen sie sich, was haben sie gesprochen? Es muss schließlich einen Grund dafür geben, dass der Mann sein Leben so leichtfertig wegwirft. Selbst wenn Dannika nicht danach verlangt hätte, er hätte den Mann auch so bestrafen müssen. Es kann nicht sein, das die andere sehen was er getan hat und dann aber keine Konsequenzen vorgeführt bekommen. Grob packt die Wache den Sklaven und geht in Richtung einer der hinteren Türen. Noch einmal gleitet sein Blick über die anwesenden Sklaven, hier in der Halle. „ Möchte noch jemand das Wort ergreifen?“ Fragt er laut und deutlich. Dieses mal ist es niemand der in ihre Richtung schaut, jeder blickt zum Boden oder in der plötzlich die Maserung der Steinwände höchst interessant. „ das dachte ich mir!“ kommt es wieder leiser. Na das war doch mal gelungen, um diesen Ironischen Gedanken kommt er nicht herum. „ Wie geht es dir?“ Will er jetzt von der Vampierin wissen. Damit meint er nicht nur Körperlich. Na süß oder, wie man sich Gedanken um das Wohlbefinden eines Wesens machen kann, während Zeitgleich eine ganze Gruppe anderer, vom selben Mann unterdrückt werden. Gedanken macht er sich tatsächlich, weshalb er, ohne sich dorthin umzudrehen, den Wachmann noch einmal anspricht. „ Mach es doch gleich und hier“. Normalerweise ist er nicht so sprunghaft bei seinen Entscheidungen, wohl deshalb fragt der Wachmann einmal nach. „Seit ihr sicher?“ Dann schaut er sich eben doch einmal kurz um und nickt dabei. „Ja“. Sie soll sehen dass es gemacht wird, Blut wird sie gewiss nicht stören, denn natürlich ist dieses kurz darauf zu riechen. Sogar Basilius entgeht das mit seiner menschlichen Nase nicht. War das blöd? Unbesonnen?
[E] [23:50] ₪ Er ist sich selbst nicht sicher, er wollte den Mann befragen und hat es sich nun verbaut, wer wusste schon, was man über sie hätte herausfinden können! Doch er will das eigentlich nicht von einem Sklaven hören, natürlich interessiert es ihn, doch wenn soll sie davon erzählen. „ Du musst mich nicht entschädigen. Es war mein Sklave der dich angegriffen hat. Also ist es dein gutes Recht das zu verlangen“ . Vielleicht wäre es nicht für jeden so, doch die Länder der beiden, werden in dem Punkt sicher ganz ähnlich sein und schließlich war das ganze noch gnädig. Gut für den Sklaven, das Basilius kein Freund der Folter ist. „ Was genau habt ihr gesprochen? “ diese Frage hatte kommen müssen oder?
Kilian
Forum Admin
 
Beiträge: 331
Registriert: 06.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Die Sklaven zeigen. Dannika u Basil

Beitragvon Kilian » 5. Jun 2016, 03:09

[13:55] Dannika Nadăș wurde konfrontiert mit Etwas, was sie so nicht geglaubt hätte noch einmal zu erleben. Sie wusste, dass der Orden dieser Wahnsinnigen durch ihren Vater zerstört worden war, anscheinend aber waren nicht alle der Ordensmitglieder verstorben, wie angenommen sondern in die Hände von Sklavenhändlern gefallen. Erbärmliche Kreaturen, die es nicht besser verdienten als ewiglich im Feuer der Hölle zu schmoren. Man hatte sich sicher gefühlt, geglaubt dass Niemand der Widersacher mehr lebte. Doch sie hatte sich getäuscht. Der stechende Schmerz in ihrem linken Knöchel machte ihr nur all zu deutlich wie lebendig ihre Vergangenheit war. Doch Basilius war schneller zur Stelle, als sie es vermutet hätte. Seine Reflexe waren flink und sein Tritt mit so viel Kraft gesetzt, dass der Ketzer mit einem erbärmlichen Keuchen in sich zusammen sackte. Der eigene Blick lag auf Basilius, kaum dass sie den Tod des Mannes eingefordert hatte. Würde er diesem Wunsch Folge leisten? Es war nichts simples, nicht was man einfach so einmal einforderte. Dieser Mann dort musste Dinge wissen, die Dannika nicht am Licht des Tages wissen wollte. Doch wenn Basilius seinen Tod nicht genehmigen würde, so würde sie ihn kaufen müssen, den Ketzer. Und dann, dann würde er sich wünschen dass er doch hier in dieser Halle gestorben war. Dem Spucken seinerseits entging das Mädchen, zog sie angewidert den Fuß zurück, den Blick wieder abwendend vom Händler. Er würde sterben... Seine Worte waren eisern, bestätigten ihr, dass er den Ernst der Lage verstanden hatte. Der Mann jedoch schien erst jetzt zu begreifen, dass sein Leben in den Händen des Mädchens gelegen war, welches er angegriffen hatte. "Master, ich kann viel erzählen über sie.. Viele Geheimnisse." Langsam verengte sich das Augenmerk Dannikas, welche hinab blickte auf den bettelnden Sklave. Natürlich gab es da Dinge die er wissen konnte, Dinge von denen sie nicht einmal ahnte, dass er sie wusste. Doch sie glaubte nicht, dass Basilius darauf herein fallen würde. Vielleicht einmal würde sie ihm selbst ja von all den Dingen erzählen, ohne einen keifenden und kreischenden Sklave. Denn dieser hockte noch immer, versuchte mit den Fingern nach dem Stoff der Hose Basilius' zu greifen, ihn anflehend er möge ihn leben lassen. Doch dem Händler schien es gleich, wurde das Urteil schon gesprochen, sollte er in einen Nebenraum gebracht werden. Das Wort an die restlichen Sklaven gerichtet, hob auch Dannika das Haupt langsam an, blickte durch die Menge die sie teils eingeschüchtert, teils verängstigt und teilst vollkommen verhasst durch ihren Glaube anblickte. Jeder, wirklich jeder hier hatte sie Fauchen hören können, und es war jedem Einzelnen durch Mark und Bein gegangen. Schließlich war es nicht alltäglich, dass sich ein Mädchen so gab, ja gar einer Furie glich. Dennoch schwieg die Masse, erklang kein einziger Ton den den Lippen jener die zugesehen hatten. Das Haupt wiegte sich leicht hin und her, wendete sich um zu Basilius kaum dass jener das Wort ergriff und an sie richtete. Wie es ihr ging? "Es geht schon. Ich.. war einfach nicht darauf vorbereitet." Sie hatte den Mann nicht gekannt, wusste nicht wer er gewesen war bis er das Wort an sie gerichtet hatte. Einer der Ordenspriester, wahnhafte, verrückte Männer die glaubten das Gleichgewicht der Erde wiederherstellen zu müssen. Das Mädchen, die Geisel des Grafen hatten sie befreien wollen - wo es doch gar nichts zu befreien gegeben hatte. Dennoch, irgendwie war es seltsam zu wissen, dass ihr Vater keine ordentliche Arbeit geleistet hatte. Sonst so war er doch immer so penibel.. Er musste in Rage gewesen sein, als er den Orden zerschlagen hatte. Anders wäre ihm ein solcher Fehler nicht unterlaufen. Ein Fehler, den Basilius zu korrigieren gedachte. Der Nebenraum schien vergessen, wies er den Wachmann an das Leben des Ketzers gleich hier und jetzt auszulöschen. Sollte er, es war Dannika gleich wann er starb. Hauptsache aber, er starb. Das Haupt legte sich schief, ob der erneuten Frage der Wache. Basilius schien nicht oft ein solches Urteil verhängen zu müssen, was für seine Art zu Arbeiten sprach und doch auch gegen seine Arbeit. Dannika war mit so viel Grausamkeit vertraut, es wunderte sie ein wenig, dass der Wachmann zögerte. Doch es sollte sein gutes Recht sein, lieber noch einmal nachzufragen. Das Ja besiegelte das Schicksal des nun vor Wut kreischenden Mannes in Ketten. Ein Laut, der die Rumänin dazu veranlasste, die Augen zu schließen. Schrill und unnachgiebig fraß sich sein kreischende Organ in ihr Gehör, ließ sie beinahe taub werden. Es war kein angenehmes Geräusch und umso beruhigender war es, als jenes endlich verstummte und der Geruch von warmem Blut in der Luft lag. Wie gut, dass sie erst welches zu sich genommen hatte, sonst hätte das nun wirklich schief gehen können. Ein Punkt, auf den sie Basilius noch hinweisen sollte. Eine rasende Neugeborene wollte er hier sicherlich nicht wissen. "Nunja.." erklang ihre Stimme leise. Sie hatte es >
[14:02] ₪ ihm angeboten, er es ausgeschlagen. Damit war dieser Handel erledigt für die junge Strigoi. Dass Basilius nachfragen würde, wovon die beiden Rumänen gesprochen hatten, war nicht verwerflich. Er war neugierig und er sollte, er musste verstehen was da gerade passiert war. "Ein Schatten meiner Vergangenheit." antwortete ihm Dannika dann auch sogleich, kaum dass sie die Augen wieder geöffnet hatte. Die rechte Hand wurde gehoben, nur leicht um anzudeuten, dass sie noch ein wenig gehen wollte. Die wunde am Knöchel war längst verheilt, nur das getrocknete Blut klebte noch an ihrer Fessel. "Er hat mich beschimpft. Als Hexe, Untote... Ich sollte tot sein." Sie war ein Wesen wider der Natur, weder lebendig noch wirklich tot. Gefangen in einer Zwischenwelt, welche gesäubert wurde von solch wahnwitzigen Orden. "Er gehörte einem Orden an, der meinesgleichen jagt. Ich habe ihm gesagt, er soll mich loslassen." Er musste nicht wissen was zwischen den Beiden geschehen war. Vielleicht würde sie es ihm irgendwann einmal erzählen, vielleicht aber auch würde sie es niemals erwähnen. Sie war sich nicht sicher, denn jetzt war sie noch nicht so weit. Wann es so sein würde, konnte sie nicht sagen. Er würde sich in Geduld üben müssen. Während Dannika zwischen den anderen Sklaven entlang schritt, blickten jene alle hinab zum Boden, beinahe als scheuten sie sich dem untoten Wesens ins Gesicht zu blicken. Die Angst, ihre Seele zu verlieren war groß. Das Haupt wendete sich um, blickte sie Basilius an, während sie neben ihm entlang ging. "Ich hoffe, dein Fuß hat nichts abbekommen?" Schließlich hatte er den Wahnsinnigen ziemlich fest getreten. Witzig, dass ihr ihr eigener Fuß vollkommen gleich war. Er war schon verheilt, doch Basilius konnte sich ernsthaft verletzen bei einem solchen Tritt. War es wohl die Sorge, die aus ihr sprach?
[02:36] Basilius der Händler ||Gut möglich das die Vampirin und der Sklave sich gewisse Aspekte ihrer Vergangenheit teilen, die Entscheidung betreffend, war das allerdings nicht ausschlaggebend. Wie auch wenn er nichts von alle dem weiß? Alles was Basilus nun mitbekommen hat, das war dieser kleine angriff, gewiss einer Vampirin mag so etwas nicht viel aus machen und selbst ein Mensch hätte dadurch keine schlimmen Verletzungen davon getragen. Hier ging es ihm um etwas anderes. Hätte jemand anders nach dieser Tat, den Tod des Sklaven gefordert, wer weiß ob Basil da eben so schnell zugestimmt hätte. Seine Überlegung wäre geschäftsbezogener gewesen. Was bringt ihm mehr ein, der Handel mit dem Kunden oder der tod des Sklaven? Kann man sich vielleicht anders einigen, so dass keine Ware vernichtet wird und kein Kunde vergrault? Hier allerdings hat er die Reaktion einer Frau beobachtet, die ihm inzwischen nicht mehr egal war, er fängt wirklich an sie zu mögen und dieser Sklave hatte sie nicht nur angegangen, er hatte sie erschüttert. Gut vielleicht ist das Wort erschüttert etwas zu stark gewählt. Punkt ist, auch das Angebot mehr erzählen zu können und das Geschrei bringt ihn jetzt nicht mehr davon ab. Vielleicht auch gerade das. Wenn sie das fordert, dann wird es einen Grund haben, den mag ihr Auftreten auch nicht sehr Menschenfreundlich sein, sie tötet nicht zum Spaß, davon konnte Basil sich bei ihrem ersten Treffen überzeugen. Ganz automatisch fasst er bei diesen Gedanken, mit der Hand an eben jene stelle an seinem Hals, an welcher die Zähne seine Haut durchdrungen haben. Nichts ist davon mehr zu spüren, schon kurz danach war alles verheilt. „Das beruhigt mich“ geht er nach der Ansprache an die restlichen Sklaven, nun wieder auf ihre Antwort ein. Wie hätte sie da auch drauf vorbereitet sein sollen? Wie wahrscheinlich ist es denn, das sich ausgerechnet in dem Besitz des Sklavenhändlers, jemand befindet den sie kennt? Kannte, denn mit dem kennen ist es nicht mehr lange, tatsächlich ist die Wache es nicht gewohnt, den Befehl zu töten zu befolgen, überraschter wäre er nur gewesen, hätte die Anweisung geheißen, man solle den Sklaven Foltern. Auch etwas das bei ihm eher selten vorkommt, der einzigen guten Gründe für Folter waren Rache, doch was kann ein Sklave ihm schon anhaben, das er das Bedürfnis hat sich zu rächen? Nicht besonders viel! Das andere wäre die Information, ja gäbe es etwas das man unbedingt wissen wollte doch der betreffende weigert sich zu reden. Ein gurgeln bestätigt das Ende des ganzen, Basil schaut schon nicht mehr hin, er dreht sich um und will auch Dannike wieder etwas in Richtung des Ausganges führen. Wahrscheinlich auch einfach nur außer Reichweite der Sklavenhände, nicht das es jetzt noch etwas Derartiges zu befürchten gäbe, er macht es ohne groß darüber nachzudenken. Bereuen tut er die schritte dennoch, während die Situation noch angespannt war, da hatte er anderes im Kopf, nun wird es langsam wieder ruhiger und ein pochender schmerz breitet sich aus, nicht in dem Fuß, in seinem Bein. Erinnern wir uns einmal zurück, das erste Treffen der beiden und der tritt gegen das Schienbein. Tya genau mit diesem Bein hat er den Sklaven eben getreten, man sollte ein angebrochenes Bein nicht belasten. Auch so fing es beizeiten an zu schmerzen, wenn er zulange am stehen war. Jetzt pocht es sogar und fühlt sich schrecklich unangenehm an. Eine Tatsache die er sich möglichst nicht anmerken lässt. Der erste Schritt ist leicht humpelnd, einfach weil er nicht darauf vorbereitet ist, bei den restlichen werden dann die Zähne zusammengebissen (nicht Wortwörtlich, das würde nun ja wieder auffallen). Sie gehen ein paar Schritte, Dannika erzählt und er hört dabei zu. „Vampirjäger “ fasst er in einem Wort zusammen, was sie gerad beschrieben hat. Vermutlich ist das Wort zu simpel gewählt, es steckt meist noch mehr dahinter und das ganze nur damit zu beschreiben, das dürfte eigentlich nicht genügen. „ Er wird jetzt gewiss kein Problem mehr darstellen. “ Ja lustig, wie den auch als Toter, nicht Untoter“ Wenn du willst, dann verfolge ich zurück, woher er kam “. Mag sein das es gut war, wenn Jäger auf wildgewordene Vampire achten und diese in schachhielten oder sogar beseitigten, doch sollte man auch da nicht alle um einen Kamm schären. Viel mehr weiß er auch vorerst nicht dazu zu sagen, die Frage nach dem Fuß ist da ein Themenwechsel, kein guter! Er sieht selbst nach unten und fragt sich, ob es vielleicht aufgefallen ist, er sich etwas hat anmerken lassen? „ Dem Fuß geht es gut“ will er sie beruhigen und lügt damit ja auch nicht. Am Fuß spürt er keine schmerzen, das Bein ist sein Problem. Das wird sich bald wieder geben, es dauert nur etwas und schon wird er wieder so hüpfen können, wie er es auch vorher schon nicht gemacht hat. „ Wenn du dich hier noch für etwas interessierst? “ Fragt er nach, vielleicht hat sie auch fragen, vielleicht ist ihr ein Sklave aufgefallen? Wer weiß, es kann einiges geben.
[02:37] ₪ Was es auch gibt, den Versuch eines Themenwechsels, den gibt es gleich gratis obendrauf.
[09:08] Dannika Nadăș hatte nichts mit ihm geteilt. Nichts was von Belang wäre. Dieser Orden war nur ein einziges Mal in ihrem bisherigen Leben in Erscheinung getreten, und das auch nur weil sie versucht hatten ein Menschenkind zu ermorden, um es vor der Verdammnis zu erretten. Wie dumm, dass ihr Plan nach hinten los gegangen war, denn wäre es nach dem Grafen gegangen, hätte auch er das Mädchen nie ihrer Seele beraubt. Doch durch den drohenden Tod war er gedrängt worden zu handeln. Handeln... er hatte nicht handeln wollen. Sogar am Sterbebett hatten sie gestritten, ehe er sie verlassen hatte. Mistkerl... Da war es beruhigend zu wissen, dass der Ordensmann nicht weiter leben würde, Basilius diesen Moment des Schocks tatsächlich sehr ernst nahm. Er ging sofort darauf ein, dass der Mann sein Leben lassen würde, und Dannika glaubte es ihm. Bisher hatte Basilius sie kein einziges Mal angelogen, sodass sie seiner Behauptung Glaube schenkte. Sekunden später war der Mann schon tot, und Basilius versuchte mit sanfter Gewalt den Spaziergang gen des Endes der Halle zu lenken. Verdenken konnte ihm Dannika das nicht, noch mehr seiner Ware wollte er sicherlich nicht einbüßen müssen. Doch auch überraschte sie wieder dieser Funke von Besorgnis in seinen Augen. Weshalb sorgte er sich immer wieder um sie? Sie war Niemand aus seiner Vergangenheit, Niemand den er bis vor einiger Zeit noch gekannt hatte. es verwirrte sie, und veranlasste sie gleichzeitig dazu das Haupt ein wenig zur Seite zu legen. Nachdenklich musterte sie das Antlitz von der Seite her, während Basil voran ging, sie gen des Ausganges führte. Es beruhigte ihn, dass es ihr gut ging.. Worte, die ihr im Gedächtnis blieben. Irgendwas hatte dieser Mann an sich, was sie einfach nicht beschreiben konnte. Er war fürsorglich und doch gleichzeitig skrupellos. Sein Wesen war zwei geteilt in Arbeit und Freizeit, wie es ihr erschien. Zumindest in solchen Moment in welchen Gefahr drohte. Sonst, nein sonst glaubte sie nicht, dass er von Zorn geprägt war und Freude am Foltern hatte. Außerdem hatte er das schon in der Taverne verneint. Dieser Abend war seit langem einmal wieder ein Abend gewesen, an dem sich die junge Draculina nicht einsam gefühlt hatte. Zusammen zu sitzen und sich zu unterhalten, das kam so selten vor, sie hatte den ganzen Abend danach noch über dieses Gespräch gegrübelt. Beinahe war es gewesen, als kannten sie sich schon eine ganze Zeit, so vertraut war es gewesen. Doch andererseits war da der Reiz der Fremde. Niemand wusste wirklich etwas über den Anderen, keiner konnte sagen wie der Charakter nun wirklich war. Es war spannend gewesen, und wirklich aufregend. "So ungefähr ja. Nur... noch viel fanatischer." Sie jagten nicht nur ihresgleichen, doch davon musste jetzt nicht gesprochen werden. Dannika hatte sich informiert über jenen Orden, doch wohl nicht gründlich genug um heraus zu finden, dass noch einige der Männern lebten. Aber nun gut. Sie würden heraus finden, dass eines ihrer Ordensmitglieder in Kontakt mit einer Strigoi gekommen, und kurz darauf verstorben war. Entweder hielten sie sich fern von jenem Ort, oder aber sie würden sich sammeln und auf die Jagd gehen. "Nein schon in Ordnung. Mach dir keine Müh'." Sie wollte nicht wissen, ob es noch weitere seiner Art gab. Es war ihr gleich. Solange keiner dieser Wahnsinnigen einen Fuß in Eranya setzte, war sowieso nichts zu beachten. Und wenn doch, nun war Dannika vorbereitet. Schlecht für den Orden. Langsam glitt der Blick von Basil's Antlitz hinab zu seinem Fuß. Er humpelte... Sie konnte die feinen Nuancen erkennen, die er versuchte zu unterdrücken. warum humpelte er, wenn der Fuß doch laut seiner Aussage in Ordnung war? Log er sie an, oder..... Das Bein! Es fiel dem Mädchen ein, als würde ein Blitz auf einer einsamen Wiese einschlagen. "Mein Tritt..." murmelte sie leise. Natürlich. Sie hatte ihn wirklich fies erwischt, und genau das Bein hatte er genutzt um den Sklaven zu treten. "Weshalb nimmst du kein Schmerzmittel?" Oh, natürlich ging sie nicht darauf ein, dass sie der Grund war weshalb das Bein so schmerzte. Er hatte es verdient, und wusste nun genau wie empfindlich die junge Dame reagieren konnte. Dennoch, dass er nicht zu einem Heiler gegangen war, war irgendwie.... dumm. "Du solltest es behandeln lassen." Das war keine Bitte, zumindest nicht so formuliert, aber doch irgendwie so ausgesprochen. War es die eigene Sorge? Niemals! Sie sorgte sich doch nicht um einen Mann, den sie kaum kannte, nicht? Wo kämen wir denn auch dahin. Der Kopf schüttelte sich, als er ganz galant das Thema zu wechseln erdachte. Nein heute Abend war ihr die Lust vergangen nach einem neuen Mitbewohner der Dienerschaft Ausschau zu halten. Das würde sie auf ein anderes Mal verschieben. Abwartend blickte sie Basilius an, während sie gen des Ausgangs schritt. Ob er noch viel zu tun hatte, diesen Abend?
[20:01] Basilius der Händler || Zugegeben, es beruhigt ihn das sie sich an den Rand der Halle führen lässt und nicht noch neben den Sklaven umher gehen möchte, doch anders als sie denkt, geht es ihm dabei nicht darum noch weitere Sklaven zu verlieren. Sollten hier noch weitere Mitglieder des Ordens in der Halle sein, der Händler würde nicht zögern auch diese ihrem Urteil zu unterstellen. Große Verluste hätte er sicher nicht zu beklagen, solche Sklaven ließen sich nur selten zu einem hohen Preis verkaufen, trägt jemand solch Fanatisches Gedankengut in sich, dann ist er unberechenbar und wie sieht es denn auch für ihn aus, wenn er solch einen Sklaven verlangt und der sich dann als denkbar schlechte Ware herausstellt? Nein lieber die Spreu vom Weizen trennen, Qualität statt Quantität. Niemand kauft Pferde bei einem Händler, von dem man weiß das dessen Tiere häufig und ohne Grund zu scheuen beginnen. Beim gehen hat er wie Automatisch eine seiner Hände an ihren Rücken gelegt, gibt somit auf sanfte Art die Richtung zum Ausgang an. Iloik welcher genau bei diesem steht, tritt ein paar Schritte zur Seite um nicht im Weg zu stehen und betrachtet die beiden dabei Musternd, fast nachdenklich, doch keinesfalls erfreut. Etwas das Basil schon nicht mehr auffällt, ist er die Kritischen Blicke des ehemaligen Freundes durchaus gewohnt. „ Wie du meinst, doch es würde mich kaum Mühe kosten“ nur einen Blick in die Unterlagen, er Dokumentiert alles, jeden Handel, jeden Kauf. Er müsste denn einen oder anderen Brief schreiben, das wäre es dann schon. Irgendwann im Laufe der Zeit, sollten die richtigen Informationen dann zu ihm getragen werden. „ Sag es, wenn du deine Meinung änderst“ . So wird er sich nun nicht darum kümmern, sie kennt diese Leute besser und wären sie eine Bedrohung, dann hätte sie sich das sicher anmerken lassen oder wäre auf sein Angebot eingegangen.
Bemüht normal setzt der Händler seine Schritte, er ist nicht daran interessiert, das seine kleine schwäche auffällt, nicht ihr, nicht seinen Männern und auch nicht den Sklaven. Gerade deshalb gefällt es ihm auch nicht, dass sie es doch so leicht erkennen konnte, ja sie ist eine Vampirin, es hätte ihm klar sein sollen. Sie hat eben die weit besseren Sinne, wird es wohl nicht nur an dem Schritten erkennen können, sondern wenn sie will und darauf achtet, dann auch dem schneller schlagendem Herzen, was ja nun mal ganz normal ist, wenn man gerad schmerz empfindet. „ Es ist kaum der Rede wert“ sagt er noch einmal und schüttelt prompt den Kopf, als sie den Vorschlag nach Schmerzmitteln unterbreitet. „ Schmerzmittel trüben die Sinne. So etwas ist viel zu Riskant“ was zum Beispiel, wenn er sich nicht mehr im Griff hat, der Geist unstet wird und auch der Dämon es zu nutzen weiß? Was wenn es zu Handeln gilt und er keinen klaren Kopf hat. Alkohol trinkt er ja, doch nie soviel, dass es seine Sinne betäuben oder ihn berauschen würde. „ Deshalb muss ich keinen Medikus aufsuchen “. Nennt es ruhig überzogenen Stolz, doch er wird wegen einem tritt von einer Frau, unter dem Tisch hindurch nun nicht zu einem Arzt rennen und sich behandeln lassen! Er hat weit schlimmeres überstanden und das auch ganz ohne Medizinische Hilfe. Wäre das Bein gebrochen, vielleicht, nur vielleicht, würde er es dann in Erwägung ziehen, doch so ganz gewiss nicht! Wie ungern er auch in der Situation steckt, das man ihn für beeinträchtigt hält, er kann nicht anders als über ihre Sorge, denn ja, also so etwas versteht er ihre Worte, zu schmunzeln. Sie ist doch schuld! Das hätte die gute Vampirin sich mal vorher überlegen sollen, Frauen! Viel zu Impulsiv in ihrem Handeln. Bei der Tür bleibt er dann kurz stehen, schaut noch einmal kurz zurück, ein paar der Sklaven wurden mit Tüchern und Wasser ausgestattet, das Blut und die Ausscheidungen sollen entfernt werden. Natürlich kümmert sich da keine der Wachen drum, warum auch. Hier scheint alles wieder wie gewohnt zu funktionieren, seine Anwesenheit ist nicht erforderlich. „Wollen wir? “ er fragt und deutet hinaus, will mit ihr diesen Ort verlassen und an einen entspannteren gehen. Das schöne daran eigenständig zu arbeiten, ist das man sich die Arbeit so legen und so verteilen kann, wie man es am liebsten hat.
[08:45] ₪ Warum auch sollte sie noch hier bleiben wollen? Sie hatte ihn gebeten, dass er ihr seine Arbeit zeigte und genau das hatte er getan. Fast schon fühlte sie sich schuldig dafür, dass einer seiner Sklaven, den er gewiss zu einem ordentlichen Preis erworben hatte, nun nicht mehr zum Verkauf stand und ihm somit ein gewisses Minus einbrachte. Dennoch hatte er sicherlich irgendwo Recht. Einen solchen Mann zu verkaufen, konnte einen wahrlich schlechten Ruf mit sich bringen. Dieser Mann hätte sich niemals brechen lassen, und wäre widerspenstig gewesen. Basilius hätte sicherlich keinen guten Verkauf gemacht, und wenn doch hätte er einen verärgerten Kunden hinzugewonnen. Somit war an dem Tod des Ordensbruders doch auch etwas Gutes zu sehen, wenn auch nur ein Funke neben der Flamme der Zerstörung. Wärme breitete sich in ihrem Leib aus, sog jener diese zarte Berührung von Basilius Hand in ihrem Rücken auf, wie ein Schwamm das Wasser. Es war, als fraß sich die Wärme durch ihre Wirbelsäule, versuchte den ganzen Körper in Beschlag zu nehmen. Doch dazu war die Berührung zu zart, zu klein. Es war eben nur eine einfache Berührung, und doch etwas was Dannika zuließ. Sie war sich dessen bewusster, als es wohl aussehen mochte, doch sie konnte jede einzelne Fingerkuppe auf ihrem Kleid spüren. Es schien für ihn zu selbstverständlich, sie mit jener Geste hinaus zu begleiten, dass die junge Strigoi nichts dazu zu sagen gedachte. Er erwähnte nicht, wenn sie lächelte, sie nicht wenn er sie berührte. Ein guter Handel nicht? Still schweigend getätigt. "Ich werde darauf zurück kommen, wenn es notwendig ist." Was es nicht sein würde. Nun war sie gewappnet, würde sie Maßnahmen ergreifen um gegebenenfalls einen dieser Wahnsinnigen zu erwischen. Diese Brüder würden sich nicht weiter an sie heran pirschen können. Nun, da ihre Existenz aufgedeckt war, würden sie sich etwas anderes überlegen müssen. Doch.."Einen Gefallen könntest du mir aber tun. Könntest du später einmal nachschauen, wann du ihn erworben hast?" Es musste nicht jetzt sein, denn jetzt wollte sie diesen Ort eigentlich lieber verlassen. Ein Zwischenfall reichte ihr ganz vorzüglich aus. Ein weiterer musste nicht hinzu kommen. Da war es doch eine willkommene Ablenkung, dass das Gespräch auf seinen Fuß, wohl aber eher viel mehr auf sein Bein fiel. Oh es war ihr die ganze Zeit nicht aufgefallen. Eine innerliche Rüge, wie nachsichtig sie doch mit ihrer Umgebung gewesen war. Das schneller schlagende Herz hätte sie zur Kenntnis nehmen müssen, stattdessen aber hatte sie diesen Takt des Schlagens einfach angenommen, und ihn nicht weiter analysiert. Ein Fehler, der ihr jetzt bewusst wurde. "Bist du dir sicher?" Nicht, dass sie glaubte er würde sie anlügen. Doch er schien es herunter spielen zu wollen, oder? Gut, das Argument des Schmerzmittelns konnte sie nachvollziehen. Auch sie war damals der Dosis dieses Zeugs erlegen, hatte sie kaum einen klaren Gedanke fassen können. Nur im Wahn hatte sie gesprochen, fiebrige Blicke gen des Schöpfers und Vaters geschickt. Es war eine furchtbare Zeit gewesen, und auch die hohe Dosis hatte es nicht besser gemacht. Es wäre ein Risiko für Basilius, eines das nicht einzuschätzen war. Dennoch, besorgt blieb Dannika auf jeden Fall. Da half es auch nicht, dass sich ein zartes Schmunzeln auf seine Lippen legte. Oh sie sah es, denn in jenem Moment hob sie das Haupt an, blickte in sein Antlitz. "Erfreust du dich schon wieder über etwas, Basilius?" Eine Frage ohne Drohung, ohne Wut. Viel mehr glich sie der Frage, ob er denn frech werden wollte. Es war ein sanftes Necken, gewiss nicht böse gemeint. Zu erkennen war das schlicht weg an dem zarten Lächeln, dass sich auf die Züge ihrer Lippen legte. Dieser Mann ließ sie immer wieder lächeln, das war doch verrückt! Sollte er seinen Stolz und den Schmerz ausleben wie er wollte. Solang er nicht ohnmächtig wurde, würde sie ihn tun lassen. Sobald er aber Schwäche zeigen würde, würde sie ihn darauf aufmerksam machen. Angekommen bei der Türe wendete Dannika einen Moment lang den Blick auf von Basilius, legte er sich auf Iloik, der wahrlich nicht begeistert aussah. Irgendetwas schien ihm nicht zuzusagen, doch Dannika konnte nicht einschätzen was es war. Ein komischer Kerl.. So verdammt groß und... dämonisch. "Wartest du kurz?" Eine Frage, die an Basilius gerichtet war. Er hatte gesagt, Iloik würde ihr nichts tun, solange er es nicht befahl. Genau deswegen wendete sich das Weibe nun dem Dämon zu, trat sie einige Schritte voran, so nahe dass sie nur eine Armlänge trennte. "Du verstehst mich, nicht? Ich sehe es dir an." Er wirkte so wachsam, und doch so wütend. "Was sind deine Gedanken?" Sie wollte wissen, was in diesem Moment in seinem Kopf vor sich ging... Irgendetwas war für ihn so fremd, dass er nachdenklich wirkte. War es ihre Anwesenheit? Konnte er es nicht ertragen, Basilius zufrieden zu sehen? Sie wollte es wissen und würde nicht gehen ehe er geantwortet hatte.
[15:36] Basilius der Händler || Ihr zu zeigen wie und wo er arbeitet, das ist letztlich etwas anders ausgegangen als erwartet. Man hat höchstens damit gerechnet, einen der Sklaven bluten zu lassen, doch selbst das war eigentlich nicht all zu ernst von ihm gemeint. Was geschehen ist, ist geschehen. Jetzt noch lang darüber nachzudenken und zu grübeln, das würde sie beide auch nicht weiter bringen, nein ganz im Gegenteil, es wäre für den restlichen Abend mehr als störend. Jetzt wollen sie das hier erst einmal beenden, wüsste Basil, welches Ausmaß diese kleinen Berührungen auf sie hatten, wie deutlich sie das ganze spüren konnte, nein zurückgehalte hätte er sich nicht, es vielleicht sogar eher noch etwas ausgereizt. So ist es für ihn tatsächlich einfach nur ganz normal, die andre in diesem Maß zu berühren, er betatscht j nicht, es sind keine bedenklichen Zonen an denen er Hand anlegt und solange sie ihm nicht Zeigt das es missfällt, wird er es auch weiter so handhaben. Noch ist das eine Thema nicht ganz abgeschlossen, die Zeiten an denen er an diesen Sklaven kam? „ Sicher, ich werde es prüfen und dir dann Bescheid sagen“ . Jetzt könnte er es sich eh nicht anschauen, die ganzen Bücher lagen nicht hier, zwar hat er immer ein kleines Notizbuch dabei, in diesem stehen die Namen aller Kunden, doch genaue Daten sind darin nicht vermerkt. Wenn er eh schon dabei ist, kann er auch sehen wo er sie gekauft hat, sofern er diese Information griffbereit daneben stehen hat.
Die Schmerzen im Bein werden wegignoriert, so gut wie das eben geht. Man muss ihm verzeihen wenn er heute nicht mehr putzmunter durch die Gegend springen wird, da er das aber auch sonst nicht tun, sollte es durchaus machbar sein. Es wird schon wieder vergehen, es braucht eben ein paar Momente mehr. Er spürt ja bereits wie das stechende pochen dumpfer wird. „ Ich bin mir sicher“. Nein er geht nicht all zu genau darauf ein, er spricht nicht gern über eigene Einschränkungen. Warum auch zu genau darauf eingehen, das was er nun gesagt hat sollte doch genügen, denn nein lügen tut er nicht, er ist sich wirklich sicher, das es besser wird. Es dauert eben einfach nur seine Zeit. Gerade mit dem Bein zuzutreten war auch selten dämlich leider hat er in dem Moment einfach nicht daran gedacht, sonst wärs das andere geworden oder er hätte sich eben doch runter gebeugt und sich die Hände schmutzig gemacht. Seine Mundwinkel zucken noch etwas weiter nach oben, er versucht sogar kurz ernst zu schauen, doch so recht will es ihm, gerad auch nach den Worten, nicht gelingen. Zu ihr geht sein Blick, er schaut sie an und lässt dann den Versuch einfach bleiben, wieder ernst auszusehen. „ Wie könnt ich nicht, mir war fast so, als wärst du besorgt wegen mir? “ Ja er hätte wieder auf ähnliche Art reagieren können wie bei der Alberei davor. Doch mag er sehen wie sie nun auf diese Behauptung reagiert. „ Doch nicht etwa weil du es zu verantworten hast?“ . Damit meint er ihren tritt, nicht den Sklaven, auch wenn selbst das ja irgendwie noch passen würde, doch dafür will und kann er ihr nicht die schuld geben. Der tritt allerdings, oh ja! Das war sie. „Warten?“ Worauf soll er jetzt warten, was hat sie vo.. oh. Die Stirn kräuselt sich und, na wenn sie meint. Was auch immer sie vorhat, er lässt sie einfach mal machen und lehnt sich dabei mit dem Rücken gegen die Kisten, kann dabei das eine Bein auch gleich entlasten, etwas das dem gewiss gut tu wird, denn tatsächlich hat er nicht vor schwäche zu zeigen und so den Moment zu nutzen, dann kann man ja nicht als schwächezeigen bewerten. Nicht nur der Blick von Basil ist Skeptisch, auch Iloik beobachtet wie die junge Vampirin näher kommt. Er schaut zu ihr runter und trägt dabei ein freudloses schmunzeln auf den Lippen. „Das du deine Meinung über mich ja schnell geändert hast, wenn du jetzt plötzlich freiwillig näher kommst und mich mit fragen löcherst“ . Der klang seiner Stimme ist fremdartig doch verständlich, er spricht die Sprache nicht erst seit ein paar Tagen und doch ist es nicht die Sprache, die er bevorzugt sprechen würde. Natürlich weiß der Dämon auch, dass sie ihre Frage auf etwas anderes bezogen hat, er ahnt es zumindest, doch dann muss sie eben genauer formulieren. Auch jetzt merkt man es wieder, Iloik ist kein gebrochener Sklave er ist wachsam und schlagfertig. Das er dient tut er nur, weil ihm nichts anderes übrig bleibt. Basil selbst mischt sich da erst einmal nicht ein, sie wollte mit ihm reden und ihn interessiert warum sie das wollte. Sorgen muss er sich schließlich keine machen, also nicht mehr als sonst auch. Der Dämon wird nichts verraten was nicht verraten werden soll und Handgreiflichkeiten sind auch nicht möglich.
[17:22] Dannika Nadăș fand es doch trotzdem irgendwie erheiternd. Gewiss der Angriff des Ordensbruders war nicht wirklich angenehm gewesen, doch der Schreck war spätestens in dem Moment verarbeitet worden, als Basilius seine Finger an ihren Rücken legte und sie somit auf ganz, ganz andere Gedanken brachte. Die Wärme war ihr schon jetzt so vertraut, dass sie ohne zu Murren jene Berührung zuließ. Es war keineswegs unangenehm, beinahe schon gehörte es fast dazu zu diesem Manne. Schon in der Taverne hatte sie sich kaum von ihm losreißen können, und auch jetzt war das nicht wirklich anders. So schritt sie langsamen Rhythmus neben ihm entlang, blickte ihn aus dem Augenwinkel heraus an, als sei er ein Verbot dass sie nur zu gern zu umgehen dachte. Ja, wenn er sie ebenso aus dem Augenwinkel anblickte, würde er sehen welch Vorsicht sie nutze um ja nicht entdeckt zu werden. Eine Bewegung in ihre Richtung, und das Augenmerk würde sich wieder gen des Ausganges richten, der absolut interessant war! So schön strukturierte Kisten und - nein mal ehrlich.. Dannika fühlte sich wie ein Kind, das etwas verbotenes tat und genau deswegen sah sie auch nur so halb zu ihm hin. Nicht, dass es zu offensichtlich wurde und er sich vielleicht genötigt fühlte Abstand zu ihr zu nehmen. Nein das wollte sie ganz sicher nicht. Irgendwie fühlte sie sich schließlich wohl, und das auch trotz des Ordensbruders, dessen Hinterlassenschaften durch die anderen Sklaven beseitigt wurden. Braves Fußvolk.. Apropos Fußvolk... Der Blick glitt zu Iloik, während sie mit Basilius sprach. Er stimmte zu, ihr Bescheid zu geben wann er den Sklave erhalten hatte. Vielleicht war es Taktik gewesen um mögliche Spuren in Richtung Dannika verfolgen zu können, vielleicht aber auch war es einfach nur Zufall. Dennoch sollte sie vorsichtig sein, den Kopf wollte sie nicht verlieren. Mulmig war ihr schon irgendwie, das musste sie zugeben aber nicht gegenüber Basilius. So wie er sein schmerzendes Bein tot zu schweigen gedachte, tat sie es auch mit dem mulmigen Bauchgefühl. Natürlich saß da irgendwo noch der Schreck, aber er wurde mehr und mehr abgemildert. Er war sich sicher, dass es seinem Bein bald wieder gut ging und sie war sich sicher, dass dieses komische flaue Gefühl im Magen bald wieder verschwand. Hey! Vielleicht war es das gewesen, was sie seit ihrer ersten Begegnung fühlte. Sie hatte geahnt, dass da etwas nicht stimmte. Das konnte ja auch keine positiven Gefühle gegenüber Basilius sein, wie denn auch? Sie hatte doch gar keine Ahnung davon. Nein, ihr gefiel die Idee mit dem mulmigen Gefühl besser wenn es dabei nicht um Basilius ging, sondern um den toten Sklave. Ja, das war gut... Sehr gut. Der Blick hob sich, legte sich ein zartes Lächeln auf ihre Lippen. Der Vorwurf wurde ausgesprochen, und von Basilius mehr als grazil zurück geworfen. Sogleich spiegelte sich das entrüstete, damenhafte Wesen der Strigoi wieder. Sie hob die rechte Hand, legte sie empört, ja wirklich empört an ihr Dekolletee und blickte ihn an. "Ich? Weshalb sollte ich besorgt sein? Du hast deinen Kopf auf den Schultern, alle Gliedmaßen an dir. Welch Untat unterstellst du mir?" Ein Schauspiel, man konnte es an der vom Kichern durchzogenen Stimme ausmachen. Dennoch, es war eine glatte Lüge. Natürlich sorgte sie sich, denn ja - wenn sie ehrlich war, war sie ganz allein an diesem Schmerz schuld. Sei es nun der Tritt in der Taverne gewesen, oder eben die Errettung der Prinzessin höchstselbst. Ja, das war doch einmal ein Kosename! Den durfte er sich merken. Prinzessin... Hübsch nicht? Viel besser als Grafentochter! "Ich werde mich zu gegebener Zeit angemessen dafür entschuldigen." Wie, da war sie sich selbst noch nicht so ganz sicher. Aber - es sollte ja auch zu angemessener Zeit sein, und hey... Zeit hatte sie nun wirklich, wirklich genug zur Verfügung. Basilius hingegen nicht. Punkt für sie. Noch immer wirklich amüsiert wendete sie sich einen Moment gen des Dämonen, der den beiden Herrschaften Platz gemacht hatte. Irgendwie wirkte er frustriert. Woran das wohl liegen mochte? Langsam ließ das Hochgefühl des Scherzes nach, bat sie Basilius einen Moment lang auf sie zu warten. Hey, der Dämon durfte ihr nichts tun, nicht solange Basilius das nicht wollte. Und wenn wir ehrlich waren, sah es bisher nicht danach aus als würde es je so weit kommen. Er verstand sie, denn er antwortete kaum dass sie bei ihm angekommen war und ihn gefragt hatte. "Du darfst mir nichts tun. Das ist eine Tatsache, welche sehr beruhigend ist." gab sie offen und ehrlich zu. Dass sie dem Dämon gegenüber vorsichtig war, konnte man allein an dem Abstand erkennen den sie zu ihm hielt. Noch ehe er die Hand hätte ausstrecken können, wäre sie schon verschwunden. Ganz simple nicht? Dennoch, er durfte ihr nichts tun. "Doch du hast meine Frage nicht beantwortet, nicht wie ich es wollte." Ja, da sprach ganz klar und deutlich das Mädchen, welchem man niemals zu vor im Leben einen Wunsch abgeschlagen hatte. "Du blickst Basilius weniger freudvoll >
[17:23] ₪ > entgegen. Ich möchte wissen weshalb." Ob ihn dieser Pakt störte? Wie hatte Basilius ihn an sich binden können, wenn er doch anscheinend keinerlei Bezug zu ihm hatte? Irgendwie war das wirklich seltsam. Dennoch.."Stimme es, dass jeder deiner Art einem Element untergeordnet ist?" Das war tatsächlich etwas, was sie wirklich interessierte und sehr, sehr spannend fand. "Wenn ja, welches ist das deine?" Jetzt sollte er bloß nicht damit kommen, nur weil er grün war, dass er Pflanzen schneller wachsen lassen konnte. Dann würde sie ihn auslachen, und das lauthals.
[01:00] Basilius der Händler || Um Abstand zu erreichen, müsste sie schon anderes tun, als ihn einfach nur von der Seite anzuschauen. Als würde ihn das abschrecken! Wahrscheinlicher war, das seine Reaktion darauf wieder ganz anders ausfallen würde, als sie jetzt dachte. Doch das ist nicht weiter wichtig, denn Basil bekommt davon nichts mit, er schaut zwar selbst ab und an zu ihr, doch hat sie den Blick dann stehts wieder nach vorn gerichtet und zur Tür und dem Ausgang hin. Vermutlich wollte sie hier raus und er kenn es auch verstehen, hat ja ähnliches vor. Wüsste er das sie sich Sorgen macht, ein mulmiges Gefühl hat, er würde weiter nachforschen als jetzt zugesagt, vielleicht wird er das auch so einfach machen, schaden tut es nicht. Da braucht sie auch gar nicht erst bescheid zu geben, wenn es dann nötig werden sollte, hätte er die Informationen schon oder es zumindest schon in die Wege geleitet. Für ihn wäre es doch auch nicht all zu viel Arbeit, schließlich gibt er nur den Auftrag.
Ihre Hand, in Empörung erhoben, legt sich an die Brust und natürlich geht sie nicht sofort auf seinen Vorwurf ein, es hätte ihn auch überrascht wenn dem nun so gewesen war. Nicht lang sieht er auf ihre Finger, liegen sie doch an interessanter stelle, sondern hebt den Blick bald wieder zu ihrem Gesicht. Was er nun von der Entrüstung genau halten soll, das weiß er nicht auf Anhieb, schmunzelt nur und tuts ihr jetzt gleich, legt den Kopf leicht schief und blickt sie an. „Wenn du es so sagst, wenn alles geringere kein Grund zum Sorgen ist. Ja d a n n hast du natürlich recht“. Aber auch nur d a n n. Er grinst und schüttelt kurz den Kopf nur um bei ihren nächsten Worten wieder zu ihr zu schauen. „ Achja? “ er denkt gerad vermutlich nicht an das gleiche wie sie und im nächsten Moment ist er aber schon sicher, das sie nicht das gemeint hat was ihm als erstes durch den Kopf gegangen ist. Sehr schade aber auch! „ Wie den zum Beispiel? “ Will er wissen und ja so ein kleiner teilt hofft, doch die Antwort zu hören, an die er zuerst gedacht hat, doch hauptsächlich ist er einfach nur neugierig. Schließlich kann man der Frau nicht halb soweit trauen wie man sie werfen kann, nicht wenn man darauf vertrauern will, dass sie nichts freches damit im Sinn hat. Was die Zeit anbelangt sollte sie aber aufpassen, seine Zeit ist nicht so unbegrenzt wie die ihre. Sie darf sich also gern darum bemühen das –zu angemessener Zeit- noch in seiner Lebensspanne liegt! Neugierig ist er auch jetzt, wo sie mit dem Dämon spricht und natürlich schaut er zu ihnen hinüber und hört zu. Die Arme vor der Brust verschränkt steht Iloik da und betrachtet die junge Vampirin vor sich, er kann ihr nichts tun, das stimmt. Bisher gibt es aber auch keinen Grund um ihr etwas zutun oder es zu versuchen. Nein das ganze würde wohl auch weniger angenehm für ihn enden. Basil könnte ihm die Kräfte nehmen, er könnte ihn ohne große Anstrengungen umbringen. Dieser elende Pakt bindet einen an den anderen. „ Das stimmt“ bestätigt er ihr noch einmal, verzieht dann die Lippen erneut zu einem freudlosen Lächeln. Ach ne, genau so war es schließlich auch von ihm gedacht. Er hatte nicht vor ihr all zu schnell auf diese Frage zu antworten, eine frage die die junge Vampiren nun wirklich nicht zu kümmern braucht. Doch wiederholt sie es, dieses mal in anderen Worten. Nur weil er ihr nichts tun kann, heißt es noch lange nicht, dass er ihr auch antworten muss! Doch wenn es zu seinem Vorteil ist, warum dann nicht? Ein wenig Zwietracht und Unsicherheit schüren, nur dadurch das man die Wahrheit ausspricht! „ Welcher Sklave schaut seinem Herren schon freudig entgegen, solange er noch nicht zerbrochen ist? “Eine Gegenfrage die sie ganz gewiss mit –niemand- beantworten konnte. Zumindest niemand, der noch ganz klar im Kopf ist. „ Ihr solltet aufpassen wem ihr euer Vertrauen schenkt, vielleicht findet ihr euch sonst schneller in diesen Hallen wieder, als euch lieb ist. Dann in Ketten“. Die Warnung meint er tatsächlich so wie er sie sagt, erzählen tut er das jedoch nicht aus Herzensgüte. Basil kennt er schon lange und so merkt der Dämon das dieser der Vampirin gegenüber nicht abgeneigt ist. Das zu stören ist, so man ihn fragt, ein wirklich gutes Unterfangen. „ Iloik“ Drohend hört man die Stimme des Händlers, gerad als der Dämon seinen Satz beendet hat. „Verzeiht“ das klingt nicht annähernd so ernst, wie es Basil gerad lieb gewesen wäre. „ Wir reden später! “ nicht jetzt, aus ganz bestimmten gründen und ein Einfaches reden wird es nicht sein. Ein Packt der sie aneinander bindet, ein packt geht nie nur in eine Richtung.Das alles stimmt. Während er die Mächte des Dämons kontrollieren kann, sie ihm geben und nehmen kann, sind sie miteinander verbunden. Der eine Spürt den Schmerz des anderen. Das Bein wird dem Dämon also nicht entgangen sein, wenn man es ihm auch nicht ansieht, im Gegenzug spürt auch Basil alles was den Dämon trifft.
[01:00] ₪ Eine ganze Zeit hat es zu einem ringen der beiden geführt, eines bei dem sie sich beinahe gegenseitig getötet hätten. Der Entschluss dies zu beenden kam von Iloik, er hat sich in das Schicksal gefügt und für sich befunden, das er es ein paar Jahrzehnte als Sklave dieses Mannes aushalten kann, denn schließlich wartet nach dessen Tot die Freiheit und da das Leben eines Dämons um so viel länger währt als das eines Menschen… Was die Vampirin dann von ihm will lässt ihn müde die Augenbraue Lupfen. „ Sagt man das? Nun die Menschen scheinen gern alles zu Ordnen“. Also nein, er sieht sich keinem Element zugehörig, zuckt also mit den Schultern. „ Da müsstet ihr schon einen der Menschlichen gelehrten Fragen, was sie zu einem Dämon wie mir sagen“ . Die Lippen aufeinander gepresst, beobachtet Basil nun den fortlauf des Gespräches, gerad bei der Behauptung des Dämons, da lag sein Blick erst leicht erschrocken und dann nur noch verärgert auf den beiden, nein nur auf ihm. Er weiß woher diese Worte stammen, was der Beweggrund dafür ist und das schlimmste, er weiß das der Dämon in gewisser weise recht hat. Nicht damit das Dannika sich sorgen muss, den natürlich hat er dergleichen nicht vor, doch er kann auch nicht behaupten, das so etwas nie geschehen ist.
[19:27] Dannika Nadăș war sich sicher, dass sie ihn so schnell nicht vergraulen würde. Ganz gleich wie scheu sie auch sein mochte, es schien ihn doch nur noch mehr zu motivieren diese Mauer zu umgehen, oder gar sie einzureißen. Er wollte freien Weg, freies Geleit in ihre chaotische Gefühlswelt. Doch konnte sie das zulassen? Was wenn er es versuchte, es schaffen würde und sie dann verletzte? Gewiss, neben ihm lief eine junge Frau die tödlich sein konnte. Doch eben auch eine junge Frau die bisher noch nicht ein einziges Mal bei einem Mann gelegen, geschweige denn verliebt gewesen war. Für sie war dieses Mann und Frau Ding etwas so fremdes und neues, dass sie nicht wusste wie weit sie sich Basilius öffnen konnte. Gewiss, es gab da einen Mann den sie wirklich gern hatte, doch er stieß sie immer wieder von sich. Das war verletzend und nicht wirklich schön um zu lernen wie man mit Gefühlen umging. Seither hielt sie sich ihm gegenüber distanziert, wahrte den Abstand den er sich wünschte. Vielleicht auch deswegen wollte sie momentan nicht weg von Eranya. Hier fühlte sie sich irgendwie doch ein wenig zuhause. Und, sie gab es ja nicht offen zu, irgendwie mochte sie den Sklavenhändler, der noch immer seine Finger an ihrem Rücken hatte. Wie gut, dass er nicht wusste wie warm und weich sich seine Berührung anfühlte. Gut so, denn sie wollte gerade gar nicht, dass er weiter ging oder diesen Moment bis zur Grenze ausreizte. Es sollte bleiben wie es war, vollkommen unkompliziert. Wenn sie sich beiden nun gezwungen fühlten, die Grenzen des Anderen auszutesten würde der Reiz doch verloren gehen, oder nicht? Eben drum spielte die junge Dame auch das entrüstete Fräulein, als er seine Anschuldigug verlauten ließ. Frechheit! Wie konnte er es nur wagen! Sie hatte ihm dem Kopf auf den Schultern gelassen und nicht einmal ein Haar gekrümmt. Gut, sie hatte ihm ordentlich gegens Schienbein getreten, doch da war er doch vollkommen alleine Schuld. Nicht? Naja, ein bisschen Schuld war sie auch.. irgendwie. Und genau deswegen wurde ihm eine Wiedergutmachung versprochen. Was, das würde sie ihm sicherlich nicht verraten, "Achja!" antwortete sie, zog die Finger von jener Stelle zurück die er eben noch einen Moment zulange angesehen hatte. Na, wo waren denn seine Gedanken bitte? "Das verrate ich doch nicht!" Wo blieb den der ganze Spaß, wenn sie ihm jetzt schon alles verraten würde? Gut, sie musste zugeben, dass sie sich nicht all zu lange Zeit lassen sollte. Basilius war so... menschlich! Sie vergaß das immer wieder, sodass das Zeitfenster nun doch wieder ein gutes Stück zusammen rückte. Na, vielleicht würde er schon bald wissen wie sie sich zu entschuldigen gedachte, vielleicht aber würde es auch noch einige Treffen weit dauern. Jetzt erst mal widmete sie sich dem Dämon, der einige Schritte weit entfernt stand und die beiden Anwesenden missmutig beobachtete. Er wirkte angespannt und wirklich übellaunig, doch Dannika wollte eigentlich nur etwas wissen. Dass sie vorher nachgefragt hatte, ob er sie denn verstand, war mehr so eine rhetorische Sache gewesen. Auf seine Worte hin musste die junge Strigoi jedoch nicken. "Dem stimme ich zu. Doch weshalb sollte er dich brechen? Es scheint, dass diese Option nicht relevant ist." Weshalb einen Mann brechen, der einem doch sowieso nichts antun durfte? Das war vergebene Mühe, die man einfach nicht in Kauf nehmen musste. Und genau deswegen war es für Basilius sicherlich Iloik zu foltern bis er gebrochen war, nicht? Die weiteren Worte des Dämons jedoch lassen die Stirn des Fräuleins kraus erscheinen. Weshalb sollte sie das beachten? Still blickte sie den Dämonen an, der eben noch ein freudloses Lächeln auf den Lippen hatte. War er einst ein Freund von Basilius gewesen, dass er so sprach? Wenn ja, sie konnte ihn verstehen. Irgendwie. Verraten zu werden war nicht annähernd so angenehm, wie man es sich wünschen würde. Ganz gleich in welcher Beziehung man zueinander stand, er schmerzte doch eigentlich immer. Dennoch, irgendwie waren diese Worte mehr als beunruhigend, auch wenn die Ketten sicherlich kein Problem für die Strigoi darstellen würden. Der Name des Dämonen wurde warnend ausgesprochen, wendete sich der Leib des Mädchens so weit um, dass sie einen Blick über die Schulter zu Basilius werfen konnte. Er schien wenig erfreut über diese Worte, doch Iloik schien sich einen Spaß daraus zu erlauben. Denn auch Dannika fiel es auf, dass er seine Entschuldigung sicherlich nicht so ernst meinte, wie er sie gerade ausgesprochen hatte. Dieser Dämon erfreute sich am Leid seines Herren, und das weil er verraten worden war. Welch unschönes Spiel, und doch... Basilius hatte sicherlich seine Gründe gehabt, vielleicht welche die sie nicht verstehen würde, doch das war nicht schlimm. Es war vergangen und Iloik konnte die Zeit nicht zurück drehen. Er musste sich mit dieser Situation abfinden. Ärgerlich, dass er sich keinem Element zugehörig fühlte. Sie hatte wissen wollen ob diese These stimmte, doch der Dämon vor ihr konnte>
[19:30] ₪ ihr keine Antwort darauf liefern. Nun gut, sie akzeptierte es, wenngleich es schade war. Ohne ein weiteres Wort wendete sich das zierliche Ding um, legte sich das dunkle Augenmerk auf Basilius. Sie sollte Acht geben, nicht in Ketten zurück zu finden zur Halle... Eine Drohung, die nicht von dem Dämon ausging, zumindest nicht wirklich. Sorgen tat er sich sicherlich nicht um das Mädchen, doch vielleicht war es auch einfach der verletzte Stolz der ihn dazu drängte, solch Behauptung in den Raum zu stellen. "Gehen wir?" fragte sie Basilius mit zarter Tonlage. Es war kein Befehl, tatsächlich eine einfache Frage. Die wenigen Schritte zu ihm waren schnell gesetzt, und noch ehe er reagieren konnte, verflocht sie die linke Hand mit der Seinen. Ein demonstratives Zeichen, dass sie auf die Worte Iloik's nichts gab. Zumindest nicht offensichtlich. Gewiss die Warnung würde sie ihm Hinterkopf behalten, doch das musste der Sklave nicht wissen. Kühl und feingliedrig schmiegten sich ihre Fingern an die warmen Finger Basilius', ehe sie mit ihm gemeinsam die Halle verließ. Er musste sich keine Gedanken machen, sie würde so schnell kein Wort auf das geben, was Iliok soeben von sich gegeben hatte, oder?
[20:14] Basilius der Händler || Freches Biest! Sie will es ihm also nicht sagen. Ja er hats auch nicht erwartet, hat nicht damit gerechnet, dass sie die Gedanken und den Plan jetzt einfach Preis gibt. Dennoch ist es jetzt an ihm, sie missmutig anzuschauen. Eigentlich ist es ja auch seine Aufgabe die freche klappe zu haben! Das Dannika auch ihre zeigt kann nur ein gutes Zeichen sein, eben deshalb gefällt es ihm auch eigentlich. Etwas das man vielleicht merkt, dass er aber nicht so einfach zeigen oder gar aussprechen wird. So ist das ganze doch viel interessanter, langsam näher man sich an und nein, er reißt die Mauer nicht ein und er geht auch nicht an ihr vorbei. Er wird sie Stück um Stück abtragen, wenn es nach ihm geht, dann wird sie das gar nicht mitbekommen, bis sie auf einmal zurück schaut und merkt, dass dieses Bollwerk verschwunden ist. Natürlich kann das letztlich auch schlechte Seite haben, doch warum soll die Mauer denn schon stehen, wenn es noch nie einen Angriff gab? Vielleicht stellt es sich ja heraus, dass diese Mauer nie nötig gewesen wäre. „Das enttäuscht mich nun schwer, wen du es nicht erzählst, wie soll ich mich dann, in geeigneter Form, darauf vorbereiten?“ Was auch immer das jetzt wieder heißen soll. Er weiß es tatsächlich nicht, aber das liegt daran das er eben auch nicht weiß was in ihrem Köpfchen herumschwirrt. Irgendwie braucht es das eine, um etwas für das andere zu planen. Dann wird er eben darauf warten, wenn sie es nicht vergisst und er auch später noch daran denkt. Man wird es ja sehen und eigentlich ist das ganze ja auch keine halb so große Sache, wie die beiden gerad spielen.
Da hat die junge Vampirin mehr Inhalt aus den Warten herausgehört, als der Dämon beabsichtigt hat. Nein eher hinzugedichtet, den natürlich hat Basil nicht mehr vor ihn zu brechen und eben das gibt er nun auch wieder. „Ich habe nie gesagt das er dies versuchen würde“ ruft er ihr ins Gedächtnis zurück, er hat schließlich nur gesagt, lediglich ein gebrochener Sklave würde sich über den Anblick des Meisters freuen. Alles was er damit hatte ausdrücken wollen war, er freut sich nicht. Ganz einfach, ohne doppelten Boden und ohne falsches Spiel. Zumindest diese Worte betreffend. Oh ist das da zweifel in ihrem Blick? Sieht er das richtig, er hat sie verunsichert. Sehr schön, ja das gefällt dem Dämon, zumindest so lang bis sie sich abwendet und nun doch wieder recht entschlossen schaut. Doch nicht? Jetzt ist es seine Stirn die sich leicht kräuselt, besonders als sie nun nach der Hand des Händlers greift. Das Zeichen versteht er, was sie ihm damit sagen will ist nur zu deutlich. Er hat sie gewarnt, niemand könnte im Nachhinein etwas anderes behaupten. So denkt Iloik nun und hofft, dass sie sich seinen Worten nicht ganz so entschlossen verschließt, wie es nun den Anschein hat. Vielleicht ist da ja etwas, ein leier Zweifel den er ins Leben gerufen hat und der nun keimen wird. Nicht um ihret willen, einzig um des Unwillen des Händler. Dieser ist indes ganz besonders überrascht, etwas das er nun auch nicht verbirgt, er schaut sie an und dann kurz zu den Händen hinunter. Sie fragt ihn nicht was gemeint ist? Fragt den Dämon nicht weiter aus? Er versteht es gerad nicht recht, doch ja, er wird eben mitspielen und mit machen, vielleicht kommt es später oder sie schenkt dem was Iloik gesagt hat einfach keine Bedeutung. Vielleicht ist sie einfach daran gewöhnt. Dass Sklaven versuchen ihre Herren zu verunglimpfen. Seine Hand schließt sich mit sanftem Druck um ihre, er schaut nicht noch einmal zu dem Dämon sondern setzt sich wieder in Bewegung, raus aus dem Lager, weg von den anderen Wesen und raus in die Straßen des Hafens. Denn genau dort steht das Lagerhaus, in zweiter Reihe vom Wasser entfernt. Wenige Menschen sind hier unterwegs, jetzt gerad sind sie allein, auch aus dem inneren begleitet sie niemand, wie schon bei dem Weg hierher wird der Dämon nicht dabei sein. Zielstrebig sind seine Schritte, ganz eindeutig, er hat ein Ziel im Kopf und zu diesem will er sie führen. Er geht nicht einfach blind in die Nacht. „Ich denke, nach dem eben, braucht es jetzt etwas angenehmes“ . Er geht nicht darauf ein was eben noch gesprochen wurde, vielleicht tut sie es auch nicht. Wenn doch, nun dafür überlegt er sich schon das ein oder andere, nicht welche Geschichte er ihr andreht, eher wie er das geschehene Formuliert um es nicht ganz so verfänglich klingen zu lassen und Iloiks gestreutes misstrauen am Ende noch zu nähren. Warum macht e sich überhaupt Gedanken darum, wie sie das ganze aufgefasst haben könnte? Eigentlich könnte ihm das vollkommen egal sein. Ist es nur nicht. Die Richtung welche die beiden einschlagen dürfte ihr vertraut vorkommen, wie auch nicht, sie gehen zu ihr nachhause, gut nein. Erst einmal nur in die Richtung dorthin.
Kilian
Forum Admin
 
Beiträge: 331
Registriert: 06.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Die Sklaven zeigen. Dannika u Basil

Beitragvon Kilian » 5. Jun 2016, 03:09

[20:57] ₪ Den Weg hatten sie gen des Wohnviertels eingeschlagen, zumindest schien das im Interesse des Sklavenhändlers zu liegen. Kein Wunder er wollte das junge Fräulein sicherlich weit, weit weg von seinem dämonischen Sklaven wissen, der ihr versucht hatte dunkle Gedanken einzupflanzen. Gedanken welche gesät wurden um Zweifel zu ernten. Sicherlich war etwas zwischen den beiden Männern vorgefallen, die junge Dame hatte es am Blick des Sklaven erkennen können. Er hatte seine Worte bitter Ernst gemeint, und sie hatte ihnen Gehör geschenkt. Doch tatsächlich ging es sie keineswegs etwas an, was zwischen den beiden passiert war. Es war eine Vergangenheit die nicht ihre eigene war, und genau deswegen hatte sie sich entschieden diese Worte einfach hinzunehmen, sie aber im Sande verlaufen zu lassen. Wer schon konnte wissen was der Sklave und sein neuer Herr für Differenzen in der Vergangenheit gehabt hatten? Vielleicht war es ein einfacher Streit gewesen, vielleicht aber auch so viel mehr. Sie konnte es nicht erklären, doch tatsächlich machte sie sich nicht viel aus den Worten des Mannes. Es war in Ordnung, dass er jene Warnung ausgesprochen hatte, doch sie würde jene hinnehmen und weiter nichts. Eben drum war es gewiss ein mehr als nur deutliches Zeichen gewesen, dass sie die Hand des Händlers ergriffen hatte um mit ihm gemeinsam den Ort seiner Arbeit zu verlassen. Sollte der Dämon nun nur darüber nachdenken, er würde sich noch grüner ärgern als es es schon war. So schnell würde er sie nicht vertreiben, nicht wo sie sich so lebendig fühlte. Und genau deswegen wollte sie auch noch nicht zurück zum eigenen Anwesen. Sie wollte noch ein wenig spazieren gehen, die Nacht genießen. Wer schon konnte sagen, wann sie einander wieder sahen? Die junge Dame hob den Blick, lächelte den Herren mit einer solch charmanten Art und Weise an, dass er auf die nächsten Worte wohl nicht Nein sagen konnte. "Ich würde gern noch ein wenig spazieren gehen." Keine Frage, ob er denn mitkommen wollte, schließlich ging sie davon aus, dass er mitkommen würde. Sie waren zusammen den Heimweg angetreten, also würden sie auch zusammen noch ein wenig die Nacht genießen, nicht? Noch ehe er hätte fragen können wohin sie denn gehen wollen, hatte sich Dannika auch schon so weit von ihm fort gedreht, dass sie ihn sanft an der Hand gen einer kleinen Abzweigung ziehen konnte. Sie wollte zum Fluss, welcher nahe der Stadt entlang floss. Dort war es immer so wunderbar ruhig. Kaum eine Menschenseele verirrte sich an diesen Ort, zumindest nicht zu solch einer Zeit. So war es doch ein perfekter Platz um noch ein wenig die Ruhe nach dem Chaos genießen zu können, nicht? Noch immer lagen die dunklen Augen auf Basilius, während sie sich so weit gedreht hatte, dass sie rückwärts ging nur um ihn so frontal anblicken zu können. Noch immer hatte sie seine Hand nicht losgelassen und einen Grund dazu hatte sie auch nicht. Losgelöst wirkte sie, zufrieden und irgendwie so rein gar nicht beängstigend. Dieser Abend war vielleicht nicht ganz so verlaufen wie gewünscht, doch auch nicht vollkommen chaotisch. Nicht?
[00:29] Basilius der Händler || Das nennt man dann wohl Planänderung, Basil hatte keineswegs vor das Treffen schon zu beenden, dazu war der kleine Abstecher zu ihrem Haus nicht gedacht. Doch letztlich eilt es auch nicht, wenn sie vorher noch spazieren gehen möchte, warum sollte man(n) sich dagegen zur Wehr setzen? Besonders da diese Aussage auf solch Charmante Art geschieht, worüber er allerdings lieber nicht nachdenkt ist, das dieses sanfte ziehen nicht das einer einfachen Frau war, gegen das man sich als Mann schnell, ob nun im Spaß oder nicht durchsetzen kann, sondern das eben mehr als nur ein wenig kraft, in den doch so zierlich scheinenden Ärmchen, steckt. Recht willig gibt er ihrem zug nach und biegt in jene Straße ein, in die sie ihn führt. Wohin es gehen soll, das erkennt man bald, zumindest lässt sich eine ungefähre Richtung erahnen, der Fluss liegt in jener Richtung, somit auch der Rand der Stadt. Die kurze Skepsis, ob die Worte des Dämons sie ihm gegenüber verändert haben, die verfliegt recht bald wieder, nein ganz im Gegenteil. Irgendwie wirkt sie nun sogar etwas gelöster, ein recht gegenteiliger Effekt, von dem was der andere wohl erwartet hat. Doch Basil wird sich deshalb ganz bestimmt nicht beschweren sondern ist froh über diesen Werdegang des ganzen. Recht finster ist es, kaum das sie dem Fluss näher kommen, nur eine Seite wird aus der Ferne vom Licht erleuchtet, der Mond am Himmel spendet etwas Helligkeit und hilft dabei, den Händler nicht vollkommen im Dunkeln tappen zu lassen, als Mensch ist er kein Geschöpf der Nacht. Städte sind da immer recht gut beleuchtet, sei es nun durch Kerzenschein in den Häusern oder auch durch einige der Stadtlaternen und Fackeln. Während sie sich ihm also zudreht, erkennt er nicht viel mehr als Ihre Gestallt, was hinter ihr ist oder um sie herum, das sind nur dunkle Schatten für ihn. Doch er geht einfach weiter, entweder sie kennt den weg, oder wenn nicht und sie dem Fluss zu nahe kommt, wird er sie ganz gewiss auch halten können. Zufrieden ist das schmunzeln auf seinen Lippen, er betrachtet sie, ihr Gesicht, die Augen und es wäre eine Lüge, wenn er behaupten würde, was er sieht gefällt ihm nicht. Denn das tut es und nicht nur rein äußerlich, auch ihr Wesen und die ganze Art. Die Geräusche des fliesenden Flusses und die Reflektionen von Mond und Sternen im Wasser, sorgen dafür, das er Händler nun doch anhält und nahe des Flusses zum stehen kommt, das zumindest vorhat und sie auch zu anhalten bewegen will. Ganz sanft, denn sie muss es auch zulassen, will er sie dann näher zu sich ziehen. Spielt sie mit, dann werden die beiden nur wenige Zentimeter voneinander entfernt sein und er eine seiner Hände vorsichtig auf ihrer Wange betten. „Es ist wirklich schön“. Behauptet er und lässt dabei offen ob nun sie gemeint ist, die Situation oder auch die Umgebung. Mag sein das die Worte nicht eindeutig sind, doch schaut er sich die Umgebung ja nicht einmal genauer an, noch nicht. Warum auch, was könnte ein Fluss schon bieten im Vergleich? „ Bist du schon einmal auf den Fluss hinaus?“ die Frage kommt unvermittelt und passt sicher nicht ganz in die Situation, nicht sofort. Irgendwo in der Nähe müssen ein paar Boote liegen, es ist ein Fluss, hier werden Fischer arbeiten, dazu ist das leichte knatschen und poltern von Holz auf Holz und von Tampen die sich strecken und wieder zusammen ziehen, zu hören.
[19:25] Dannika Nadăș hatte sich diese Planänderung ziemlich spontan überlegt... Zumindest war sie tatsächlich, trotz ihrer Namensnennung nicht geplant gewesen. Irgendwie war ihr noch nicht danach gewesen gen des Wohnviertels zu schlendern. Auch wenn Basilius es ebenso wenig eilig hatte wie sie selbst, man wollte doch irgendwie noch ein wenig spazieren gehen und diese friedliche Ruhe genießen. Und das, nachdem der Dämon versucht hatte ihr ein mehr als dunkles Geheimnis über Basilius deutlich machen zu wollen. Doch auf diese Worte gab sie nichts. Nicht in diesem Moment auch auch in keinem weiteren. Gewiss, einige Sekunden hatte sie gebraucht, das Gesprochene zu verarbeiten, aber das war schnell gegangen. Und dann hatte man sich entschieden dem Sklave nicht zu glauben. Obwohl doch.. Glauben tat sie ihm wohl, doch sie nahm es schlicht weg hin. Basilius wird seine Gründe gehabt haben, weshalb er den Dämon an sich gebunden und vielleicht auch hintergangen hatte. Doch darüber konnte Dannika schlicht weg nicht urteilen. Also nahm sie es sich auch nicht heraus. Eine seltsame Denkensweise, das mochte sein. Doch in die Angelegenheiten Anderer würde sich eine Strigoi nicht einmischen. Niemals. Genau deswegen wendete sie sich im Gehen um, blickte den Händler aus den dunklen Augen offen und neugierig an. Er schien eine mehr als dunkle Vergangenheit zu heben, doch das war nichts was die junge Rumänin abzuschrecken schien. Viel mehr war es, als wollte sie noch viel, viel mehr über ihn erfahren. Nicht jetzt sofort, doch so nach und nach war der Reiz doch schon sehr präsent mehr über den Mann zu erfahren, der sie eben noch so heldenhaft von dem widerlichen Sklave gerettet hatte. Vielleicht auch deswegen blieb sie stehen, kaum dass seine Füße stoppten. Sie ließ sich mit einem sachten Zug an der Hand anhalten, legte sich augenblicklich das Haupt zur linken Seite. Fragend. Sah er nicht mehr gut? Wenn es ihm zu dunkel war musste er es einfach nur s.... - Ein Ruck, etwas fester und energischer ließ sie auf ihn zu gehen. Nur wenige Schritte, bis sie so nahe war dass er die eine seiner Hände auf ihre Wange legen konnte. Es war nicht, dass er enorm viel Kraft genutzt hatte, doch irgendwie war der Drang seinem Wille zu folgen viel präsenter, als die Angst vor der vermeintlichen Nähe. Er war so reizvoll, das war doch einfach verrückt! Wärme seiner Finger, sie spürte jene Wärme auf ihrer Wange, wie sie sich langsam in ihren Leib hineinfraß. Seine Worte ließ sie unkommentiert. Nicht etwa, weil ihr keine Antwort einfiel sondern viel mehr... weil ihr keine Antwort einfiel. Es war, als habe er ihr Denken vollkommen ausradiert. Sie sah ihn an, so nahe vor ihr stehend und sie konnte nicht mehr denken. Ihr Kopf war ein einzig schwarzes Loch, dass jeglichen Gedanke auffraß, welcher nicht mit Basilius zu tun hatte. Warum war er ihr so verdammt nahe? Ein wenig musste sie das Haupt anheben um ihn anzusehen, doch das war nichts, was sie nicht konnte. Zumindest das konnte sie noch, denn sonst schien es als sei sie vollkommen eingefroren. Nein, sie zitterte nicht, doch sie stand da, und würde sie nicht vollkommen unnützer Weise atmen - würde sich nichts an ihr regen. Und mit der kühlen Nachtluft, nahm sie seinen Geruch in sich auf. Noch immer fand sie keine passende Beschreibung dafür, doch sie würde ihn unter hunderten von Menschen wiedererkennen. Da war sie sich sicher. War sie schon einmal auf den Fluss hinaus? War sie? Nein.. Nicht, dass sie wüsste. Doch das hatte einen mehr als simplen Grund. "Ich mag keine Boote oder Schiffe." Ihre Stimme war nur ein Wispern, ein zartes Flüstern mehr nicht. Wenn Basilius nicht so nahe stehen würde, er würde ihre Stimme kaum vernehmen können. Doch er war ihr nahe, wirklich nahe. Wusste er denn nicht, wie gefährlich das sein konnte? Er... wusste doch wie wenig sie das mochte. Und doch war es in diesem Moment einfach schön. So simple, und doch aber so schön.
[23:38] Basilius der Händler Er weiß, sie hat behauptet nähe nicht zu mögen und er weiß, wenn sie wollen würde, dann könnte sie sich seinem griff leicht entziehen und noch weit mehr als das. Doch sie steht hier, schaut zu ihm hoch und lässt es zu, dass er sie näher zieht, sie lässt es auch zu, dass er ihr eine Hand an die Wange legt. Warum sollte er sich also Sorgen machen das sie die Nähe nicht mochte, wenn die Handlungen doch etwas ganz anderes zeigen? Natürlich könnte er jederzeit zu weit gehen, den Punkt überschreiten an dem sie das ganze noch mit macht, an dem es ihr gefällt. Doch ist man einmal ehrlich, diesen Punkt gibt es bei jeder Frau, nicht nur bei einer Vampirin und als Mann hat man die schwierige Aufgabe, bei der Frau an der man ein Interesse hegt, diesen Punkt zu finden und zu überschreiten, dabei aber auch dafür zu sorgen, das es ihr eben doch gefällt.
Außer ihrer Gestallt sieht er kaum noch etwas, ein paar Lichtreflektionen vom Wasser, ein paar Schemen hier und dort, denn etwas Licht spendet der Mond am Himmel ja doch. Es ist ihm momentan aber auch nicht wichtig noch mehr zu sehen, das Wichtigste hat er schließlich vor Augen. Die Hand an ihrer Wange streicht sanft in Richtung Nacken, so das bloß sein Daumen noch an den Konturen ihres Gesichtes liegt, doch der Rest seiner Hand, unter den dunklen Haaren verschwunden ist. Wie schade, sie mag keine Boote? Dann könnte die kleine Idee, welche ihm eben gekommen ist, nur schwer, wahrscheinlich ehr gar nicht, umsetzbar sein. Dabei war der Gedanke so verlockend, einfach eines der nahen Boote zu nehmen und auf den Fluss hinaus zu fahren. Nein, er ist kein geübter Seemann, doch in einem Ruderboot sitzen und mit den Paddeln etwas auf den Fluss hinaus, das würde selbst er noch hinbekommen. Bestimmt! Vorsichtig streicht er ihr über die ungewohnt kühle Haut, welche ihn eigentlich daran erinner sollte wer, vielleicht auch was, er da vor sich stehen hatte. Vielleicht fehlt es dem Händler einfach an Selbsterhaltungstrieb, doch wenn es auch eigentlich so deutlich ist, verschwendet er keinen Gedanken daran. Ganz im Gegenteil. Eben noch hat er sie etwas näher zu sich gezogen, jetzt geht er einen kleinen Schritt auf Dannika zu, keine Handbreit Platz wird er zwischen ihnen lassen und hat vor noch weiter zu gehen. Ob es zu früh ist? Vielleicht, doch sie stehen hier, bei Nacht an einem Fluss, der Mond scheint, die Sterne, das Wasser ist ganz nahe und trägt mit seinem beruhigenden Plätschern zu der Harmonischen Stimmung bei. Alles hier schreit danach und wie könnte er diese Situation jetzt einfach ignorieren und diese Chance verstreichen lassen? Es würde sich selbst im Nachhinein für dumm befinden. Er lässt sich Zeit, es eilt nicht, niemand wird sie hier jetzt plötzlich unterbrechen, kaum etwas könnte nun derart stören, das sein Vorhaben ins Wanken gerät. Die einzige, welche es verhindern könnte, das ist Dannika selbst. Langsam beugt er sich vor und runter zu ihr, mit sanftem Druck an ihrem Nacken, will er sie dabei noch näher zu sich holen und dabei die linke Hand an ihre Taille legen. Wahrscheinlich wird auch sie schnell wissen was er vorhat, vielleicht aber auch erst, als seine Lippen nur noch Millimeter von den ihren entfernt sind. Eine Entfernung die er selbst nicht überbrückt, genau dort hält er, spürt ihren Atem (sie Atmet?) auf seinen Lippen und sie mit Sicherheit auch den seinen auf ihren. Nur ein winziger Schritt ist noch nötig, eine kleine Bewegung nach vorn, um ihre Lippen aufeinander zu betten.
Kilian
Forum Admin
 
Beiträge: 331
Registriert: 06.2012
Geschlecht: nicht angegeben


Zurück zu "Basilius"



cron