Alesandra, louis, Karl, Florentine, Eva, Friedrich Abendesse

Alesandra, louis, Karl, Florentine, Eva, Friedrich Abendesse

Beitragvon Kilian » 14. Jan 2013, 23:57

(20:32) Eva straffte ihre Schultern, drückte ihren Rücken durch und streckte ihr Kinn vor. So, dass es stolz wirkte, aber nicht arrogant. Mit einer neugewonnenen Selbstsicherheit öffnete sie die Tür zum Speisezimmer und trat ein. Noch war niemand von ihrer Verwandschaft da, doch der Tisch schon so reichlich gedeckt, als würde das Doppelte der eigentlichen Zahl der Anwesenden erwartet. Eva trat ein und fühlte eine Ruhe, die sie erst seit ein paar Tagen erlangt hatte. Die letzten Wochen waren eigenartig friedlebig vergangen. Kein Streit, keine peinlichen Auseinandersetzungen, kein scharfes Wort. Es schien, als würde die Familie die stillen und besinnlichen Tage der Weihnachtszeit nachholen.
(20:41) Friedrich Selten hatte Friedrich so früh zum Mahl begeben, meist war der Inniger als einer der letzten erschienen. Heute hatte es ihn früher hervorgelockt, die Tage waren stillvergangen und ja es hatte etwas Angenehmes zumindest am Abend mit jenen, nunmehr langsam vertrauten Gesichtern, zu Speisen. Galant wie immer war der Inniger gekleidet, ein recht neuer Mantel aus dickem Wollstoff von grüner Farbe lag ihm über den Schultern. Den alten hatt er schon lang nicht mehr zu Gesicht bekommen. Fräulein Eva war als einzige bisher dort, als er dies wahrnimmt zucken die Mundwinkel kaum merklich nach unten, ehe er diese begrüßt.
(20:45) Eva fuhr herum, als sie die wohlbekannten Schritte vernahm und neigte das Haupt zum Gruß, als seine Stimme erklang. "Einen guten Abend", sprach sie und knickste gleichzeitig. Selbst ihre Manieren und ihr Benehmen hat sie in den letzten Tagen wiedergefunden. An den zuckenden Mundwinkeln, die für sie Unwillen bedeuten, störte Eva sich nicht. "Ich hoffe, Euer Wohlbefinden ist bestens?"
(20:52) Friedrich Auch er neigt den Kopf höfflich „Guten Abend Fräulein Eva, das ist es, wie immer wenn ich euch sehe. Ich hoffe doch um eures steht es nicht minder?“ zum einen sind die Worte ernst gemeint, wenn sie es wohl nicht glauben wird, zum anderen ist die Doppeldeutigkeit beabsichtigt. „Wir speisen heut allein?“ kommt es fragend, er war es nun einmal nicht gewohnt so früh hier zu sein.
(20:55) Louis betritt den Chat (von Hauptchat)
(20:57) Eva lächelte. Einmal, weil es sie freute, dass er bis jetzt jede Anzüglichkeit unterlassen hat - eine große Leistung für den gutaussehenden Mistkerl - und zum anderen, weil sein Anblick sie jedes Mal zum Lächeln brachte. Diesmal nicht nur innerlich. "Mein Wohlbefinden ist nie getrübt", antwortete sie und wies mit der rechten Hand über den gedeckten Tisch. "Die anderen kommen gleich. Wollen wir anfangen oder wollt Ihr warten?"
(21:08) Friedrich lässt den Blick über den Tisch gleiten und später wieder zu Eva, heut schien sie bester Laune? Oder irrt er sich da, er mochte ihre stürmische Art, doch diese neue Seite an ihr war auch nicht abstoßend zu nennen. So verleitet ihr Lächeln ihn wohl auch zu einen. „Einen Augenblick sicher noch, so lang werden sie sich schon nicht verspäten, doch setzen können wir uns sicher schon.“ Tritt bei den Worten zu ihr, nicht so nahe wie sonst wenn sie sich störrisch und arrogant gab, auf einer höflichen schritt Entfernung blieb er stehen und deutete auf den Platz, er würde ihr den Stuhl herranschieben wenn sie sich setzte.
(21:13) Eva nickte zufrieden. Wohlwollend beobachtete sie seine höfliche, anständige Art und fühlte nichts von der Unsicherheit, die sie sonst kratzbürstig und bissig werden ließ. Mit beiden Händen ordnete sie ihren Kleiderrock und dessen Falten, nachdem sie saß. Zuverlässig hatte Friedrich den Stuhl herangeschoben und auch hierbei jeden Spaß unterlassen. Sie hatte gelernt, dem Inninger vieles zuzutrauen. "Erzählt", forderte Eva ihn gutgelaunt auf, als er Platz genommen hatte. "Wie war Euer heutiger Tag? Gefällt es Euch noch hier in Trier? Im Palast?"
(21:18) Louis ächzte innerlich als er sah wer bereits zum Essen anwesend war und wer nicht, dahin wars mit der guten Laune. Warum war der Kerl nochmal hier? Annäherung der Familienzweige? Von ihm aus konnten das gern die beiden andren Zweige sein, zumindest verdienten die sich in seinen Augen. "Ich hoffe ich bin nicht zuspät?" Sind die Wort mit denen er sich selbst beinah schon richtung Stuhl schieben muss um nicht umzukehren
21:23) Friedrich skeptisch hebt sich seine Augenbraue, was war mit dem Weib geschehen? Und wieder richtet sich der Blick auf den gedeckten Tisch, vielleicht sollte er heute nur nehmen von was auch sie speiste? Der Gedanke wird beiseitegeschoben, sowas war doch sicherlich absurd. „Ich kann nicht klagen, Trier scheint eine große doch angenehme Stadt zu sein, sowas trifft man heutzutage seltener“. Wo er war lässt er aus, kommt doch Louis in diesem Moment zur Türe hinein und anders als der Starnberger ist ihm die Stimmung hier gerad angenehm. „Gerade pünktlich mag ich meinen“ ist daher seine Antwort an diesen, zu Eva jedoch spricht er „Wie ist es mit euch? Aber nein sicher gefällt es euch hier, wo doch eure Familie hier in solch maß vertreten ist“. Wars nicht das was Weiber wollten?
(21:29) Eva nahm sich eine Scheibe des Dinkelbrotes mit Walnussstückchen darin und brach es, ehe sie es in den Eintopf tunkte. Warten, nun, da ihr Vetter da war, brauchte sie nicht mehr. Und seitdem Robin auf seiner erneuten Reise war, war sie mit dem Tischgebet nachlässig geworden, So nachlässig, dass es ihr erst einfiel, als das Brot bereits mit Suppe vollgesogen war. "Louis", lächelte Eva und winkte ihn zu sich. "Komm, du bist noch nicht zu spät." Herrlich, sie hatte wirklich gute Laune heute. "Mir wäre es lieber, wenn ich mit meinen Brüdern ein wenig Zeit alleine hätte", gestand sie dann wenig später Friedrich ein ungeheimes Geheimnis und sah ihn vergnügt an. "Familie ist wundervoll, aber auch... anstrengend. Wer spricht das Tischgebet?" Ihr Magen knurrte.
(21:34) Louis hob ein wenig verwundert die Braue und hatte das Gefühl als hätten die beiden etwas vor, einen, ja womöglich sogar unangenehmen, Plan ausgetüfftelt und verhielten sich deshalb so merkwürdig aber man konnte ja mal einfach mitspielen, vielleicht erfuhr man ja doch was sie wohl vorhatten. *Wunderbar, ich hatts schon befürchtet.* Als gerade Eva meinte dass Familie Anstrengend war, nunja darin schwang eine Ironie mit die es unmöglich machte nicht zu grinsen wärend sich gesetzt wurde, gesetzt und zwar ein gutes Stück näher an beiden als geplant, weil Eva ja unbedingt winken musste *Zuweilen Anstrengend, wie wahr. Das Tischgebet kann ich gerne übernehmen wenn denn niemand sich daran stört
(21:40) Friedrich dieser Kerl gab ihm auch wirklich mal um mal keinen Grund dafür seine Meinung über ihn zu ändern, doch dieser Gedanke spielt sich im Kopf ab, nach außen hin bleibt er freundlich. „Oh nein, tut dies Ruhig“ an sich stand das Tischgebet meist dem höchsten in der Runde zu, er aber spricht es nicht sondern fragt ob sich jemand daran stört. Etwas das man wohl eher als eine unbewusste vorm der Unterordnung verstehen konnte. Friedrich jedenfalls verstand dies so und es bestätigt das Bild das er bereits von ihm hatte.
(21:49) Alesandra hat sich, ETWAS, verspätet auf den Weg ins Speisezimmer gemacht.Die gemeinsamen Essen mit der Familie zu verpassen kam nicht in frage, aber die Zeit sich selbst aussuchen zu können wann man kam, das konnte man schon.Oder eben Alesandra konnte es.Vor der Tür wird nocheinmal kurz eingeatmet, sich übers Blaue Kleid gestrichen, ein lächeln aufgesetzt und eingetreten "Guten abend"
(21:51) Louis hatte angesetzt, dann mit leichtem, gelächeltem Nicken ein "Guten Abend" wird anstelle des Gebetes gesetzt

(21:58) Florentine war nicht zu spät losgegangen, doch nach der schwierigen Schwangerschaft noch immer recht langsam auf den Beinen, langsamer als sie gedacht hatte und schließlich wars heut das erste mal seit Wochen das sie wieder beim Abendessen erschien. „Gott zum Gruß“ kommts freundlich als sie den Saal betritt, allein, die beiden kleinen waren in ihrem Zimmer bei Nathalie und der Amme.
21:59) Friedrich sieht wie Eva sich erhebt und verschwindet kaum das Alesandra den raumbetritt, war da noch eine gemurmelte Entschuldigung? Oder hatten seine Ohren sich geirrt?
(21:59) Alesandra wirft Louis ein echtes lächeln zu als sie seinen gruß vernommen hatte.Kurz wird sich im raum umgesehen und bevor Alesandra noch die letzten Schritte tun kann erklingt hinter ihr schon eine weitere Stimme. einem schlechten gewissen dreht sich die Rothaarige Flo zu, lächelt auch diesmal ehrlich und macht einen kurzen knicks "Florentine, wie schön dich zu sehen" Lange war es her, und Alesandra hatte jene auch nicht im Wochenbett besucht
(22:14) Louis nickt auch den Restlichen hereinkommenenden freundlich zu und wartet nun halt bis möglichwerweiße doch noch alle sitzen, zumindest alle die bleiben
21:59) Alesandra wirft Louis ein echtes lächeln zu als sie seinen gruß vernommen hatte.Kurz wird sich im raum umgesehen und bevor Alesandra noch die letzten Schritte tun kann erklingt hinter ihr schon eine weitere Stimme.Mit einem schlchten gewissen dreht sich die Rothaarige Flo zu, lächelt auch diesmal ehrlich und macht einen kurzen knicks "Florentine, wie schön dich zu sehen" Lange war es her, und Alesandra hatte jene auch nicht im Wochenbett besucht
(22:14) Louis nickt auch den Restlichen hereinkommenenden freundlich zu und wartet nun halt bis möglichwerweiße doch noch alle sitzen, zumindest alle die bleiben
Umland_Trier (5): Florentine, Alesandra, Friedrich, Karl, Louis
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(22:21) Karl etwas zu spät, aber doch noch pünktlich tritt Karl ins Speisezimmer ein. Sein Blick wandert einmal durch den Raum bevor er sich mit einem kurzen "Guten Abend" neben seinen Bruder an den Tisch setzt.
(22:25) Florentine erwiedert´s lächeln freundlich und nickt Alesandra leicht zu „es freut mich ebenso“ kommt es nur, dass diese sie nicht besucht hatte fand die Rübensteinerin nicht weiter schlimm, sicher wollte kein junges Mädchen das kurz vor einer Ehe stand sehen wie es einem danach ergehen konnte. Sie zumindest war frohgewesen im Nachhinein unwissend zu sein. Näher an den Tisch tritt sie, Nickt auch den anderen noch höfflich zu und erschrickt leicht als sie von der anderen Seite eine Stimme hört „Grüß euch Karl“. Spricht sie und setzt sich dann.
(22:27) Alesandra tut es Florentine gleich und tritt an den Tisch um sich zu setzen.Das Eva nicht da war freute das Weib insgeheim, schließlich bedeutete das weniger an Wortgefechten."Geht es allen gut?" fragt die Spanierin einmal in die Runde, wobei der Blick gerade an Louis länger hängen bleibt
(22:33) Friedrich Begrüßt seinen Bruder als dieser eintritt und auch die beiden Weiber an der Tür, wenn auch unpersönlicher. „Vor wenigen Minuten noch um einiges besser, zu klangen habe ich dennoch nicht“ ist seine Antwort zur Rothaarigen. Ehe er sich wieder an den Vetter wendet „Nun scheint das Tischgebet doch um einiges passender wo scheinbar alle die bleiben beisammen sind!“
(22:45) Louis nickt leicht *Sieht so aus als wär es dann nun, alsdann* Eine kure Pause eingelegt, ein wenig stille vor einem Gebet konnte nie schaden "Zwei Dinge, Herr, sind not, die gib nach deiner Huld: Gib uns das täglich Brot, vergib uns unsre Schuld. Amen"

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Kilian
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