Eva, Friedrich: Bibliothek

Eva, Friedrich: Bibliothek

Beitragvon Friedrich » 21. Jan 2013, 01:39

(20:19) Eva befand sich in der Bibliothek. Ein runder Raum, deren Kuppel das gemalte Paradies darstellte. Die Wände waren mit Regalen zugestellt, in denen sich nicht nur Abschriften aus der heiligen Schrift oder sonstige wertvolle Schriftstücke befanden, sondern auch Landkarten von der Erde als Scheibe, seltsame Gerätschaften, Schreibutensilien fanden sich dort. Obwohl Eva sich mit dem Lesen schwer tat, war die Bibliothek einer ihrer Rückzugsorte, wenn ihr Bruder nicht da war und den großen, dunklen Schreibtisch aus Eichenholz in Beschlag nahm. Nun saß sie dahinter, vor sich ein Blatt, rechts oben stand eine kostbare Kerze, die Licht spendete, um die Dusterheit zu vertreiben und sie sehen zu lassen, was sie zeichnete.
(20:33) Friedrich wer wäre schon darauf gekommen? Das Weib hat sich an einen solch stillen Ort zurück gezogen. Einem der gar nicht zu ihr passen mag. Gut nur das auf die Mägde hier verlass war, sie schienen wirklich alles weiter zu tratschen, auch wo die Herrschaften sich gerad aufhielten. Finden was man suchte war also nicht reichlich schwer. Am Tisch sitzt sie, der Blick hinab geheftet und langsam tritt er hochgewachsenen Kerl auf sie zu „ich gestehe ich bin überrascht, ein kluges versteck, hier hätt ich euch wohl zuletzt vermutet“. Beginnt er ohne die üblichen Begrüßung Floskeln.
(20:38) Eva trug heute einfache, häusliche Kleidung. Von guter Qualität zwar und sicherlich so teuer, dass ein Kind eine Zeit lang von leben konnte, aber ohne den üblichen Schnickschnack, ohne die Zurschaustellung von Prunk und Reichtum. In der Farbe der Tanne und einer weißen Taube. "Dann frage ich mich, wo Ihr zuerst gesucht habt", antwortete Eva mit einem Lächeln in der Stimme, bevor sie den Federkiel in das Tintenfass steckte und zu dem Besucher sah.
(20:46) Friedrich Hält nur wenige Schritte vor dem Hölzernen Tisch und beschaut das Weib, seine Kleidung unterschied sich nicht all zu sehr von dem was er draußen trug, kein Wunder, war er ja auch erst vor kurzem dort gewesen. „man mag meinen eine Frau trifft man im Garten an, vielleicht auch nahe des Kamines, doch hier bei all den alten Schriften? Was könnte euch hier interessieren?“
(20:50) Eva blickte zu dem Mann auf, der sie nun nicht mehr nur in ihren Träumen aufsuchte, sondern auch in der Bibliothek. Ihrem geheimen Rückzugsort. "Es ist zu kalt, um mich in den Garten zu vertreiben und an Kaminen sammeln sich nicht nur die Hunde, sondern auch allerlei Ohren", erwiderte sie und lehnte sich zurück. Beide Arme legte sie locker auf die Stuhllehnen. "Mich interessiert hier vor allem die Ruhe und Zweisamkeit mit mir selbst." Ein neckender Unterton ließ sich nicht verbergen und kein einziges Mal ließ sie den attraktiven Mann aus den Augen. Auf ihrem Blatt zeichneten sich die Anfänge einer Sphinx ab. "Was ist Euer Begehr, weshalb Ihr mich gesucht habt?"
(20:58) Friedrich recht ernst schaut er, wenn es ihn auch einiges an Selbstbeherrschung kostet. „Wie kommt ihr darauf dass ich euch suchte? Ich sprach davon euch gefunden zu haben, nicht das es meiner Absicht entsprach“. Gut er hatte, aber das muss man wohl nicht noch bestätigen. „doch wo ich schon da bin, stört es euch doch sicher nicht wenn ich auch bleibe, denn wie ihr schon so schön sagtet, am Kamin lauern die Ohren und draußen der Schnee.. umso bedauerlicher da mir mein wärmster Mantel abhanden gekommen ist“
(21:03) Eva war darum bemüht, mit keiner Regung zu verraten, dass sie wusste, welcher sein wärmster Mantel war. Stattdessen blinzelte sie, rieb sich mit dem Handrücken über die Nasenspitze und blieb in Gedanken bei ihrer Behauptung, er habe sie gesucht. Wie sonst kann man etwas finden? "Nein, im Gegenteil", sprach sie und wies großherzig mit der rechten Hand auf einen der beiden Stühle, die auf der anderen Seite, auf Friedrich's Seite, des Schreibtisches standen. "Bleibt und erzählt mir, was für die Kaminohren unbestimmt ist."
(21:12) Friedrich wer wäre er denn, wenn er sich jetzt setzen würde wohin sie ihn weißt? Nein er findet seinen stand ganz angenehm, sitzen tat man in diesem Palast bei weitem genug. „aber ihr scheut doch vor ihnen zurück, zu verbergen habe ich nichts “ kurz nur zucken die Mundwinkel nach oben „ihr etwa?“. Einen Augenblick verweilt sein Blick an ihrem Hals, ob das Kleinod genau wie der Mantel (er war inzwischen davon überzeugt) in Flammen aufgegangen war?
(21:18) Eva spürte den Blick und fuhr sich mit der Zungenspitze über die Lippen, um ein triumphierendes Grinsen zu unterdrücken. Was hast du gedacht, Friedrich von Inningen? Dass ich mich von dir als Besitz kennzeichnen lasse? Niemals. "Oh, das ein oder andere gewiss", gab sie freimütig zu und warf ihm einen herausfordernden Blick zu. "Haben wir nicht alle unsere kleinen Geheimnisse? Wünsche und Sehnsüchte, die wir nur mit uns teilen?" Ihr Unterleib wusste zumindest, von welchen Sehnsüchten sie sprach.
(21:27) Friedrich entschließt sich nun doch dazu sich zu setzen, dies konnte Interessant finden, befand er. Man lehnt sich um Stuhl nachhinten, ein Bein wird locker auf das andere gelegt und der Blick nicht von Eva genommen. „nun habt ihr meine Neugierde geweckt, was könnt eine Frau wie ihr schon an Geheimnissen haben?“ Zum ersten mal jetzt lässt er ein grinsen zu „Wünsche und Sehnsüchte auch noch, was könnt euch hier schon fehlen, nach dem ihr euch noch sehnen müsst? Was könnte für euch so schwer zu erreichen sein?“
(21:33) Eva 's Brustkorb hob und sank in einem regelmäßigen Takt des Pulses. Das hier war ein Spiel, dessen Regeln sie perfekt beherrschte. "Meine Geheimnisse sind viel zu dunkel, viel zu sündig, um sie laut auszusprechen." Die Wahrheit, die sie hier offenbarte, trug sie so verschwörend vor, dass er ihr unmöglich glauben konnte. "Meine Gier jedoch, die könntet Ihr ergründen." Eva neigte ihren Kopf leicht zur Seite und blitze Friedrich vergnügt an. "Was könnte einer Evastochter in einem reinen Palast eines Erzbischofes fehlen, hm?"
(21:44) Friedrich er kann nicht recht sagen ob sie die Wahrheit spricht, nie hätte er es geglaubt, wäre ihr letzter Satz nicht gewesen. Aber es war ihm egal, entschied er in diesem Moment, das Spiel mit dieser frau bereitet Zuviel vergnügen um es wegen Kleinigkeiten zerfallen zu lassen. Ihre Worte, sie waren nur darauf bedacht ihn aus der Reserve zu locken, ihr das zugeben was sie wollte! Doch da hatte sie sich den falschen für ausgesucht, inzwischen war er sich sicher genug bei ihr um das Spielen ein wenig zu verändern. So neigt sich sein ganzer Körper hin zu ihr, eine Hand streckt sich, gleitet sacht über das Haar, ihren Hals und noch nicht direkt unschicklich, doch wohl eigentlich ein Stück zu nahe an der weiblichen Brust , verharrt sie einen Moment ehe sie zurück gezogen wird. „Einiges denke ich, et
(21:45) Friedrich „Einiges denke ich, etwas das ein Mann eventuell zu geben bereit wäre“. Ob sie darauf eingehen würde?
(21:53) Eva hielt die Luft an. Ein Schauer rann ihr über den Rücken, eine Gänsehaut stellte sich auf, doch sie würde sich hüten, sich jetzt über die Arme zu reiben und so zu zeigen, wie sehr sie auf Friedrichs Berührungen ansprang. "Eventuell?", fragte sie, nachdem ein Moment der Spannung, der Ruhe, vergangen war. Stille lediglich daher, weil es Eva die Sprache verschlagen hatte. "Nun, wenn ein Mann erst dazu überredet werden muss, dann ist er wohl kaum weitere Bemühungen wert. Denn", hielt Eva inne und musterte den Mann mit einem süffisanten Lächeln, "welches Weib kämpft schon um die Gunst eines Mannes?"
(22:12) Friedrich schlagfertiges Biest, aber da war sie bei weitem nicht die einzige hier. Sitzt er doch noch nicht lange, erhebt er sich dennoch wieder, geht mit langsamen Schritten um den Schreibtisch herum. „Eventuell!“ bestätigt er sie und steht nun hinter ihr. Eine Hand legt sich auf ihre Schulter, die andere Streicht ein paar lästige Haare zur Seite. „wisst ihr…“ ganz sacht streicht er über ihre Schulter, den Arm etwas hinab, wieder nach oben und nun ein Stück nach vorne zu dem oberen Ansatz ihrer Brust „wenn eine Frau sich bereits so von einem Mann berühren lässt, dann hat er die Gunst der Frau schon längst erworben“. Ein Glück das sie so das Freche grinsen auf seinem Gesicht nur schwer erkennen können wird. Er hält inne und streicht mit der Hand wieder hinauf zu ihrer Wange „Nun läge es an dem M
(22:13) Friedrich an dem Mann, der Frau zu geben was sie begehrt. Doch welchen Grund gab sie ihm je dazu?“ Ruhig ist seine Stimme durchgehend, nicht viel lauter als ein Flüstern und doch verständlich
(22:25) Eva musste aufpassen, nicht zu gurren. Sie liebte das Gefühl von kundigen, selbstsicheren Männerhänden auf sich. Sie gierte danach, die Hitze ihres Unterleibes in ihrem ganzen Körper zu spüren. Ihr Herzschlag beschleunigte sich und schickte pulsierende Wellen des Blutrauschs durch ihren Leib. "Ja", antworte sie und räkelte sich in ihrem Stuhl. "Welchen Grund kann ein Mann haben, eine Frau derartig anzufassen? Sagt es mir, Friedrich. Was verleitet Euch dazu, dieses Spiel zu spielen?"
(22:38) Friedrich behutsam fassen die Hände ihre Schultern, fordern sie dazu auf zu stehen, sich aber noch nicht umzudrehen. Gleich hinter ihr steht er und wieder wandern seine Hände an ihrem Körper hinab, dieses mal nicht an den Armen sondern an der Seite an Brust und Oberkörper bis sie an ihrer Hüfte zum stehen kommen. „ein verlangen nach dieser Frau, welches er zu beherrschen weiß“. Ist die geraunte Antwort auf ihre Frage. Sein Kopf senkt sich etwas herab, verinnerlicht sich den Geruch ihrer Haare. „Wie weit Eva, wärt ihr bereit zu gehen?“
(22:52) Eva lächelte in sich hinein. Genießerisch legte sie ihren Kopf in den Nacken mit halbgeschlossenen Augen. Der lange, muskulöse Körper des Inningers ist nicht deutlich physisch spürbar, aber die Hitze desselben war verheerend. Sobald sie seinen warmen Atem in ihrem Nacken spürte, hob sie den Arm und ließ ihre Hand in sein Haar gleiten, um ihn bei sich zu halten. Inzwischen war das Verlangen fast übermächtig. Aber noch nicht! Noch durfte sie ihn nicht gewinnen lassen. "Weiter, als Ihr es glaubt", flüsterte sie und verzog die Lippen zu einem schelmischen Lächeln. Dann ließ sie ihre Hand hinabgleiten und umfasste mit beiden die Hände des Innigers. "Wie gut, dass Ihr eben von Beherrschung spracht", fuhr sie mit rauer Stimme fort und schob die Pranken von ihren Hüften. "Sonst hätte ich meine
(22:52) Eva: *glatt vergessen."
(23:04) Friedrich sie will ihn bei sich haben und doch hält sie ihn davon ab weiter zu gehen! Warum? Nicht weil sie es wollte, das spürt er doch. Nein sie will überzeugt werden“ Allein dies war der Grund für ihr Zögern. Alles in ihm wollte ihr näher sein und sein Körper gibt dem nach, soll sie nur seine Hände fassen, ein kleiner Schritt ist es, mehr nicht um sie nahe bei sich zu haben. Die Hände die ihn fassen werden genutzt, auch sie an sich zu ziehen und sanft zu umschlingen. „Ich möchte nur von euch hören das ihr mein seid, und ich geb euch nach was immer ihr verlangt“ Spricht er leis in ihr Ohr, geht auf ihr reden von Beherrschung gar nicht mehr ein.
(23:28) Eva kam aus dem Lächeln nicht mehr raus. Selbst das kokette, so theatralisch, dass klar wurde, dass es unecht war, Aufkeuchen konnte ihre temperamentvolle Begierde nicht mindern. Noch in seinen Armen drehte sie sich um, sodass sie nicht mehr mit ihrem Po an ihm lehnte. Nun konnte sie ihre Arme um seinen Hals schlingen und, sein Gerede ebenfalls übergehend, sagte mit funkelnden Augen: "Küss mich."
(23:34) Friedrich ihr drehen gibt seine Hände wieder frei, eine legt sich an ihre Talje, die andere unter ihr Kinn. Wenn sie jetzt wüsste wie schmal dieser spalt gerad war, das zutun was sie wollte und sich zu beherrschen. Nur einen Augenblick noch, viel länger würde es nicht mehr nötig sein. Ganz nah sind seine Lippen den ihren und doch noch soweit entfernt, das Eva sie nicht einfach erreichen könnte. „Sag es und ich gebe dir noch viel mehr als diesen Kuss“.
(23:43) Eva fühlte sich mächtig daran erinnert, wie es war, als sie in den Armen des Grafen lag. Ein Feuer hatte geknistert, die Felle auf dem mit Teppichen belegten Boden hatten geraschelt. Genauso wie ihr Kleiderrock. "Friedrich", begann die lüsterne Borja und schloss die Augen, die bis eben noch auf den wundervollen Mund vor sich starrten. "Es geht nicht." Vernunft! Ha - wer hätte es gedacht?! Die Wollust wollte nicht erneut ein Kind austragen und übte sich in Enthaltsamkeit! Unsäglich schwer viel es ihr, die Arme vom Hals des Adligen zu nehmen und den Kopf zu senken, anstatt ihn erwartungsvoll zu recken. Die eigenen Lippen darzubieten.
(23:58) Friedrich überrascht weiten sich die Augen Friedrichs, nein damit hatte er wirklich nicht gerechnet, nicht jetzt! Nicht mehr! Sein Blickt ruht auf dem Weib, eine Weile verharrt er so, muss sich und seine Erregung wieder in den Zaum bekommen, ehe er ihr einen kleinen Kuss auf den Haaransatz setzt. „Ich werde nicht weiter gehen als du es willst, ein Kuss, eine Umarmung. Was du willst, solange ich es weiß und du es sagst. Das du mein bist“. Er ließ nicht locker, nicht was das betraf, er wollte das Weib nicht in den Händen eines anderen sehen und sie wollte nicht in den eines anderen liegen.
(00:08) Eva verliebte sich bei diesen Worten ein weiteres Mal in den Inninger. Es gefiel ihr ungemein, wie besitzergreifend er war und wie bestimmt. Dass sie sich streiten konnten war nur eine weitere Zugabe, die sie für ihr Gegenüber schwärmen ließ. Während Friedrich kämpfte, biss Eva die Zähne zusammen und verkrallte ihre Finger, die sie vor ihrem Schoß gefaltet hielt, ineinander. Bevor sie antworten konnte, musste sie sich räuspern. Und noch immer klang ihre Stimme belegt. "Sobald ich die Gewissheit habe, dass du ebenfalls mir gehörst." Arroganter, begehrenswerter Kerl.
(00:17) Friedrich ein Lächeln legt sich auf seine Züge bei ihren Worten und wieder streicht eine Hand ihr über die Wange, weder kann noch will er ganz Hand von ihr lassen. „Das gehör ich bereits, doch lasst mich es euch beweisen. Sagt nur wie“. Er erkennt sich gerad selbst kaum wieder, meint er doch ernst was er da sagt. Sinds keine lauen Worte.
(00:24) Eva schmiegte ihre Wange in seine erhitzte Handfläche und staunte darüber, wie zahm sie war. Wie zurückhaltend und scheu auf der einen Seite, andererseits fordernd und voller Lust. "Dein Wort genügt mir", sagte sie und neigte den Kopf, um seinem Handgelenk einen Kuss zu schenken. Wenige Herzschläge später murmelte sie an derselben Stelle: "Sowie dir meins genügen soll: Ich bin dein." Himmel, zu verliebt, um den Mann ins nächste Laken zu zerren und zu törricht, um dumme Versprechen zu verhindern.
(00:31) Friedrich reichen diese Worte schon, mehr hatte er von ihr nicht hören wollen, von der Wange unter ihr Kinn streift die Hand und hebt es sacht an um seine Lippen auf die ihren zu legen. Nicht wie der erste Kuss ist es, länger, intensiver und fordernder. Wenn man es auch dabei belässt, mehr als dieser Kuss wird nicht ausgetauscht, er soll ihnen fürs erste genügen.
Friedrich
 

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