Eva, Friedrich: Frühstück, Kleinod, ****

Eva, Friedrich: Frühstück, Kleinod, ****

Beitragvon Friedrich » 17. Jan 2013, 02:58

(18:51) Eva mochte den frühen Morgen. Es war die Zeit, die sie fast ausschließlich allein verbrachte und sich wem oder was auch immer widmen konnte. Ein Kleid in goldener Farbe, weiß geschlitzt und mit grünen Stickereien - Eva liebte es, immer wieder auf die Farben oder den Löwen des Familienwappens anzuspielen - brachte die braunen Sprenkel in ihren grünen Augen zur Geltung, wenn man ihr ins Gesicht sah. Ruhig und gelassen, sie fühlte sich unbeobachtet, brach sie ein warmes, duftendes Brötchen entzwei und tunkte die eine Hälfte ungehalten in die Schüssel mit dem Honig.
19:00) Friedrich Selten traf man um diese Zeit schon anderes Palastvolk als die einfachen Mägde welche ihre Arbeit verrichteten. Ungewohnt auch der Anblick von Friedrich, nicht das er gern lang schlief, doch sonst war er um diese Zeit schon hinaus, wenn einem hier auch nicht viel blieb um die Zeit zu vertreiben, bot die Stadt nun umso mehr. In der Tür zum Speisesaal blieb er stehen, er hatte sich nur schnell etwas greifen wollen und wieder gehen. Doch sie sah’s dort, er kann nicht wieder stehen einfach ein paar Augenblicke in der Tür zu verharren und das Weib zu beobachten. Von oben bis unten wird sie gemustert, die Mundwinkel dabei nach oben gezogen. Er schien eine gute Wahl getroffen zu haben, wenn er sie da nun so sitzen sah.
(19:04) Eva spürte die Anwesenheit des Mannes nicht, dessen Anblick sie immer wieder verzückte und mit dem sie dennoch, man glaubte es kaum, abgeschlossen hatte. Er war ihr Verwandter und er gehörte zu Alesandra, zumindest war er ihrem Bann unterlegen und Eva war einfach... sie kämpfte nicht gerne um aussichtslose Dinge. Vergeudete Zeit und Kraft, die sie lieber in den allmorgendlichen Ausritt nach dem Frühstück steckte. Ihr Stuhl knarzte etwas über den steinernen Boden, als ihre Kniekehlen ihn nur ein Stückchen nach hinten schoben, damit sie sich etwas aufrichten und über dem Tisch nach den Trauben greifen konnte.
(19:04) Eva: *über den Tisch hinweg nach der Schale mit den Trauben
(19:10) Friedrich Hatte sich von der Tür gelöst und war in Richtung des Tisches gegangen, noch schien sie ihn nicht bemerkt zu haben. Erst als sein Schatten näher kam und er die Hand nach den Trauben ausstreckte um ihr die Schüssel mit diesen zu reichen tat sie es wohl. „Guten Morgen Fräulein Eva“ Begrüßt er sie und man mag es kaum glauben, ein Lächeln ist auf seinen Lippen zu erahnen. „ich hoffe doch ihr wollt nicht gleichwieder davon stürmen“.
(19:15) Eva blickte fast sofort auf, als sich aus dem bedeutungslosen Schatten eine Hand und wenig später Friedrich formte. "Euch ebenfalls einen guten Morgen", grüßte Eva, nachdem sie ihre Stimme nach dem augenblicklichen Erschrecken wiedergefunden hat. "Habt Dank", sprach sie, griff nach der gereichten Schüssel und lächelte so sorglos und ungetrübt, als würde sie Farouch hinter den Ohren kraulen. "Sofern unangenehme Zeitgenossen nicht auftauchen werdet Ihr meine Gesellschaft noch ein wenig genießen dürfen." Sie wartete mit dem Weiteressen bis ihr Verwandter Platz genommen hatte. "Zu solch früher Stunde schon auf? Es scheinen wichtige Geschäfte an diesem Tag anzustehen."
(19:22) Friedrich Die Schüssel wurde wieder auf ihren alten Platz gestellt und sich dann unweit von ihr entfernt gesetzt. „so kann ich mich wohl glücklich schätzen, dass ihr mich nicht zu den unangenehmen Zeitgenossen zählt“. Er greift nach einem Stück Käse, um sich ein Stück davon abzuschneiden und in den Mund zu stecken. Einen Augenblick dauert es so bis zu seiner nächsten Antwort. „mir liegt das lange schlafen nicht, doch zumeist ziehe ich es vor den Palast zu verlassen. Er mag prachtvoll sein, doch auch ermüdend wenn man ihn tagtäglich sieht“. Das Kleinod in feinen Stoff gewickelt liegt in einer Tasche seines Wamses. Doch schien noch nicht der richtige Zeitpunkt „und ihr das man euch so früh schon vorfindet? Habt ihr den etwas für den Tag erdacht?“
(19:30) Eva ließ keine missbilligende Regung in ihrem Gesicht zu, außer, dass sie die Lider senkte und ihr Blick sich in dem Honigbrot festkrallte. Es widerstrebte ihr, wenn jemand schlecht über ihre Familie oder den zeitweiligen Besitz derselben sprach. Jedes Mal verspürte sie den Drang zu widersprechen und Abneigung. "Ermüdend wird er tatsächlich, wenn man sein ganzes Innere kennt", verteidigte Eva ihr Zuhause indem sie implizierte, dass der Palast mehr zu bieten hatte, als ein Mensch nach wenigen Wochen entdecken könne. Ein paar Sekunden vergingen kauend, dann fuhr Eva fort, in alter guten Laune, zu antworten: "Ich bin jeden Tag so früh wach, dann habe ich das Speisezimmer meist für mich und gnädige Ruhe, bevor die Tagespflichten rufen. Was diese Pflichten sind muss ich Euch sicherlich nicht erläutern." Was hatte ein Weib auch groß zu tun, außer das sticken, tanzen und singen - die schönen Künste - zu erlernen und jeden Morgen einen Ausritt zur Kaserne zu unternehmen, um die gutgebauten Soldaten einen Moment zu beobachten.
(19:40) Friedrich nickt leicht bei ihren Worten „Wobei ich sicher nicht jeden teil des Palastes kenne und bezweifel das euer Bruder es gutheißen würde wenn man in diesem ungefragt herumstromert…“ Der Blick richtet sich gänzlich auf sie und der alt bekannte funke tritt in deine Augen „vielleicht könnt ihr mich ja einmal herumführen, wenn ihr meint hier gäbe es etwas das mich überraschen und faszinieren könnte.“ Ein weiteres Stück Käse landet in seinem Mund und wird verspeist, auch er greift jetzt einmal nach den Trauben, Käse und Trauben! Wer hätte gedacht, dass so etwas schmecken kann? „Ich bedauere dass wir uns sonst wohl meist verpasst haben, doch es scheint meine Frage von eben könnte so eine kleine Ablenkung vom sonstigen Alltagsgeschehen werden?“
(19:51) Eva kam nicht umhin, auf Friedrich's Lippen zu sehen, als er sich Käse in den Mund steckte. Gleichzeitig ärgerte sie sich über die Faszination, die dieser Mann auf sie ausübte, dermaßen, dass es ihr leichtfiel, auf sein neckendes Spiel einzugehen. Verfluchte Hexe! "Oh, es gibt sicherlich noch einige Wandteppiche und Vorhänge, die Ihr nicht kennt", erwiderte Eva und hob lächelnd die rechte Augenbraue. "Oder die Geheimgänge, die das Gesinde benutzt, um uns nicht zu stören und ebenso Lauscher an der Wand zu spielen." Fast sofort fragte sich Eva, ob Friedrich und Alesandra sich in diesen Gängen heimlich trafen. Oder unheimlich. "Vielleicht interessieren Euch aber auch eher die noch unbewohnten Gemächer und deren Bettstätte." Falls Alesa sie Euch nicht schon zeigte. Eva seufzte innerlich über..
(19:51) Eva ... ihre Eifersucht.
(20:01) Friedrich Er ahnt ja nicht einmal wie Eifersüchtig sie auf das jüngere Mädel war, das sie es war ja, sonst würde sie sich nicht so gut damit necken lassen. Doch anders als in den ihren, kam Alesa in seinen Gedanken nicht einmal vor. „Die Bettstätten wollt ihr mir also zeigen“ erwähnt er dies bewusst als erstes. „Vielleicht können wir uns ja von den Wandbehängen, über die Geheimgänge langsam den Bettstätten nähern.“ Diesmal war es aber wirklich nicht er der mit den Anzüglichkeiten begonnen hatte, wenn auch ihn wohl aus ihrer Sicht, wieder die meiste schuld treffen würde. „Sagt nur wenn ihr soweit seit mit dem Mal, ich werde warten“.
(20:06) Eva würde in schallendes Gelächter ausbrechen, würde sie davon wissen, dass Alesa keine Bedrohung darstellte. Doch so blieb ihr nur ein halbherziges Grinsen und ein tadelnder Wink mit dem Zeigefinger. "Da könnt Ihr eine halbe Ewigkeit warten", grinste sie und schob sich eine Traube in den Mund, deren süßen Saft sie liebte. "Fragt doch meine liebe Cousine Alesandra, ob sie dieser Aufgabe zeitig nachkommen kann." Eine wohlgesetzte Spitze, wie Eva fand und sie war noch nicht fertig. "Ich bin leider diesen Morgen mit einem guten Bekannten verabredet, der sich nach mir sehnt." Dass es um einen Hufschmied geht, dessen Namen Eva schon längst wieder vergessen hat, dessen Fähigkeiten aber ihr Lieblingspferd aus dem brüderlichen Stall braucht, vergaß sie glatt zu erwähnen.
20:19) Friedrich der Blickt zeigt einen Augenblick Verwunderung, kann dieses Weib sich einmal entscheiden? Aber dann kam sie wieder zur Sprache, Alesandra. „Eine halbe Ewigkeit wäre ich bereit zu warten, solang ihr nur keine ganze daraus werden lasst“. Nunja warten, wie man es denn nahm, auf Körperliches vergnügen verzichtete er ja eh nicht, doch hierbei gerad ging es schließlich um ernsthafte Erwägungen und nicht nur das Einfache vergnügen. Alesandra ignoriert er für den Augenblick vollkommen, erhebt sich nur und tritt auf Eva zu, eine Hand wird dargeboten um ihr aufzuhelfen. „Ich beneide euren Bekannten darum, ihm schenkt ihr euren Morgen und mir keine Stunde?“
(20:52) Eva faszinierte es: Dieses Spiel zwischen ungehörigen Wortgefechten und gleichzeitigem Charme. Friedrich war ein Meister darin und schaffte es so immer wieder, Eva um seine Finger zu wickeln. Zum Teufel mit dem Kerl! Oder zur Hexe. Es war nicht aufzuhalten, das Erröten, als Friedrich ihr zu einem sicheren Stand verhalf. Vergessen waren die morgendlichen Speisen, der Hunger nach dem Leib des Verwandten wurde dafür neu entfacht. "Ich würde Euch mehr schenken, als mir lieb ist", murmelte Eva und hoffte, durch diese wirkliche und wahrhaftige Ungehörigkeit sein Bewusstsein für ein anständiges Verhalten geweckt zu haben. "Vielleicht mögt Ihr mich hinausbegleiten, mein lieber Verwandter?"
(21:01) Friedrich Die Hand wird aus der ihren gelöst als sie jetzt vor ihm steht, nun war sie wieder ganz Handzahm oder gab sich zumindest so. Nein entscheiden konnte sie sich wirklich nicht, aber gerad das gefiel. Schenken, da gehen die Gedanken wider zu dem Kleinod zurück das er noch bei sich trägt. „vielleicht sollte lieber ich damit beginnen, sofern ihr mir für einen Moment vertraut“. Beginnt er „Schließt bloß einen Moment eure Augen und öffnet sie nicht, danach werde ich euch gern hinaus begleiten“.
(21:04) Eva zog die Augenbrauen zusammen, sodass sich eine steile Falte zwischen ihnen bildete. Für einen Momente sollte sie ihm vertrauen - wieso? "Ihr habt nicht vor, mir den Kopf abzuschlagen?", fragte sie vorsichtshalber nach, denn sie wusste um ihre Boshaftigkeit, die keine Freunde schuf - im Gegenteil. "Oder mich knebeln?"
(21:07) Friedrich „Glaubt ihr wirklich, wenn ich so etwas vorhätte müsstet ihr davor die Augen schließen?“ kommt ganz dreist die Frage und ja, er hätte bei der ihren gern gelacht, sich aber zurück gehalten. Nun gerad hatte er nicht vor sie aufzuregen.
(21:09) Eva wiegte nachdenklich den Kopf, wog ab, wie gut ihre Chancen auf das Leben waren und seufzte schließlich ergebend. "Ich befürchte, das müsste ich nicht", grinste sie schief und schloss sich ergebend die Augen. "Aber wagt es nicht, mir auch nur ein Haar abzutrennen!" Vertrauen, ein schwieriges Thema.
(21:21) Friedrich nun kann er nicht mehr anders, amüsiert lacht er, jedoch ohne irgendwelchen schlechten nachklang. Die eine Hand greift in die Tasche und zieht den Stoff heraus, die andere berührt nur ganz vorsichtig ihr Haupt „Um euer Haar müsst ihr euch nicht sorgen“. Eine Hand noch an ihrem Schopf, geht er einmal um sie herum, steht so hinter ihr. Das kleine Päckchen wird aufgedeckt und wenig später wird sie kaltes Metall mittig ihres Ausschnitts fühlen. Der feingliedrige Verschluss wird geschlossen und ihr Haar darüber gehoben. „Ich versichere euch, an niemanden als euch würd ich dies sehen wollen“. Bestimmt doch vorsichtig lässt er sie sich nun einmal ihm zudrehen. Golden das Kreuz um ihren Hals, ebenso wie das Kleid das sie trägt, ein Grüner Edelstein in dessen Mitte, ganz passend zur Stickere
(21:21) Friedrich zur Stickerei des Kleides und 12 Weiße Perlen an den Gliedern der Kette, passend zu den weißen schlitzen des Kleides. „man könnt meinen ihr hättet gewusst was ich für euch bereit hielt. Ihr könnt die Augen nun öffnen wenn ihr mögt“
(21:48) Eva würde schmelzen, wäre sie ein Stück Butter und Friedrich die strahlende, versengende Sonne. Ihr Herzschlag beschleunigte sich nicht, er setzte auch nicht aus. Er wurde langsam, ganz schwer wie schwarzes Pech. Es kam nicht oft vor, dass Eva Borja ihr Herz spürte, was diesen Moment umso kostbarer für sie machte. Tief sog sie die Luft ein, als sie das kühle Metall auf der Haut spürte. Eine Gänsehaut überzog ihren Körper, ihre Lider bewegten sich zu den hektischen Bewegungen ihrer Augen im Dunkeln. Schritt für Schritt drehte Eva sich mit, ließ sich von Friedrich führen und verspürte eine ungeheure Anziehungskraft. Hätte Friedrich ihr nicht erlaubt, die Augen wieder zu öffnen, wäre sie vor Schwindel umgefallen. Blinzelnd sah Eva auf ihre rechte Hand hinab, die die feingliedrige Kette ...
(21:50) Eva ... betastete. Sie war ein Weib im Reichtum geboren und fühlte es, wenn Teures sie umgab. "Ich...", begann Eva, brach ab und befeuchtete mit der Zungenspitze ihre Lippen. "Danke." Dieser Moment, so unglaublich, war es, der dafür sorgte, dass die spanische Löwin sich in ihren Verwandten verliebte.
(22:02) Friedrich jede ihrer Regungen wird eingefangen, während sie sich drehte und schließlich das Kleinod in Händen hielt. „dankt mir nicht, an jeder anderen wäre es verschwendet gewesen. Erst an euch ist es wirklich wertvoll“. Eine seltene Seite die der Inniger da zeigt, doch eine die ihm bei ihr nicht schwer viel. Zumindest in den kleinen pausen in denen sie nicht zankten. Er tritt einen Schritt von ihr zurück, standen sie doch recht nah beieinander und deutet mit der Hand galant zur Tür des Speisesaales. „Ich werde euch noch zum Palast hinausbegleiten“ Worte die keinen wiederrede dulden würden, außer sie entschied sich doch zu bleiben, etwas nach dem er aber sicher nicht fragen würde.
(22:09) Eva war in Versuchung geraten, die Augen wieder zu schließen und diese seltene Vertrautheit in vollen Zügen auszukosten. Es wäre ein leichtes, sich völlig hinzugeben und hätte der Inninger jetzt etwas von ihr verlangt, er hätte es bekommen - alles. Doch sie schaffte es, sich selbst diesen Genuß zu verderben und den süßen Apfel in einen vergifteten zu verwandeln. "Ich will gar nicht wissen, zu wie vielen Frauen ihr diesen Satz schon sagtet", sprach sie, lächelte jedoch entwaffnend dazu. Widersprüchlich, wie auch ihre Schritte, die sie aus dem Speisesaal tut, obwohl sie so viel dafür geopfert hätte, noch Stunden hier zu verweilen. Doch Friedrich's Ton glich einem Befehl, und Eva richtete sich etwas gerader auf, reckte das Kinn vor und fühlte sich verletzt.
(22:21) Friedrich eine Hand greift nach ihrer Schulter, hindert sie daran weiter zu gehen, das er stärker war als sie ist wohl ersichtlich, es ist also ein leichtes das Weib umzudrehen, das sie ihn anblickt. „Zu keiner! Und keine habe ich belogen“. Es war auch gar nicht nötig, die meisten Frauen bekam man schon wenn man nur höflich zu ihnen war, waren sie es nicht gewohnt dass die Herren so mit ihnen umgingen oder wagten nicht zu wiedersprechen. Eine Hand fasst unter ihr Kinn und wieder einmal ist sein Mund ganz nahe an ihrem Ohr „Es gibt so viele Frauen die mir zu willen wären, mit denen man ohne Zwang und Regeln spielen könnte, käme es mir nur darauf an, warum würde ich mich um euch bemühen?“ Ein verärgerter unterklang findet sich in seiner Stimme
(22:33) Eva verkrampfte sich unwillkürlich, als die starke Hand sie packte und zu sich rumriss. In Wahrheit mochte Friedrich seine Kraft zu kontrollieren wissen, doch Eva - von Selbstzweifeln zerfressen - wütete innerlich bereits über das Bild, wie Friedrich Alesa ein ebenso kostbares Schmuckstück schenkte. Der Mann ließ Eva gar nicht erst zu Wort kommen und erstickte jeden Protest. Wieder verwandelte sich der Fleischklumpen, das Herz, in einen Klumpen aus schwerem, zähen Pech und diesmal unterdrückte Eva nicht ihre Triebhaftigkeit. "Vielleicht bemüht Ihr Euch so sehr, weil Euch die Aussichtslosigkeit reizt", flüsterte Eva, hob keine ihrer vor der Brust verschränkten Arme, sondern gab dem Objekt ihrer Begierde einen fast unschuldigen Kuss auf die Wange. Der Versuchung erlegen - Eva. "Bemüht Euch..
(22:34) Eva ... nicht bei der Falschen. Unsere Verwandschaft besteht auch ohne Geschenke." Die sie schwach werden ließen. Dieses materialistische Miststück.
(22:52) Friedrich „Aussichtslos ist es nur wenn ihr es dazu macht“ spricht Friedrich, der ja gar nicht ahnt welche bedenken Eva sonst noch hegt. Dieses Weib! Er sieht doch genau, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt und nicht erst seit dem heutigen Tag, war´s wegen des Bruders? Oder gibt es einen anderen Grund dafür das sie sich ein ums andere mal selber bremst. Der Kuss welcher seine Wange trifft lässt seinen griff schwächer werden, doch löst er sich nicht. „Verwandtschaft? Auf dem Papier sicherlich, doch was hat das mit uns zutun“ er weiß schließlich das kein Blut im Spiel ist.
(22:59) Eva hatte keine Lust, eine Diskussion zu führen, deren Ende bereits feststand. Sie würde mit keinem Verwandten das Laken teilen, bei all der Sinnlichkeit. "Mein lieber..." Ja, was? Vetter? Großcousin? Onkel? "Friedrich." Kluges Mädchen. "Lasst mich los." Ein Befehl, der nicht darauf wartete, ausgeführt zu werden, denn schon hob Eva ihre Hand, um Friedrichs Griff von ihrem Kinn zu lösen. "Ihr tut mir weh." Welch Lüge.
(23:09) Friedrich der Kopf wird kaum merklich geschüttelt, doch löst er die Hand von ihrem Kinn um jetzt beide auf ihren Schultern liegen zu haben. Nicht das sie wieder versucht weg zulaufen. „erst wenn ich verstehe, was ihr nicht aussprechen mögt“. Scheint es doch als würd sie irgendwas voraussetzen oder verheimlichen.
(23:16) Eva blinzelte, runzelte die Stirn und schürzte die Lippen. Wollte er sie wirklich für so dumm verkaufen? Eva verfiel in ihre alten Gewohnheiten zurück und brodelte vor Zorn. "Was glaubt, wen Ihr vor Euch habt? Eines der dummen Gören, die sich mit wenigen Schmeicheleien um den Finger wickeln lassen?" Nein, davon ging er nicht aus, wie er eben noch sagte, aber Eva war das egal. "Selbst mit solchen", zugegebenermaßen atemberaubenden, "Kostbarkeiten werdet Ihr mich nicht dazu bringen, Blutschande zu begehen!" Er musste sie wirklich für verdorben halten - wenn Robin das wüsste! Aufgebracht - es ging immerhin nicht um irgendeinen Spaß - ballte sie ihre Hände zu Fäusten und funkelte Friedrich so ungehalten an, wie das Kleinod im Lichtschein glitzerte. "Geht mir aus den Augen."
(23:36) Friedrich er lässt ihre Worte stumm über sich ergehen, erst regen sie ihn auf, dieses Weib! Hatte er nicht eben erst gesagt, dass dies nicht so war? Dann fiel das entscheidende Wort, Blutschande! Erst verwundert, dann zunehmend amüsierter wird er bei ihrem geschimpfe. Er überlegt noch was er tun oder sagen soll, und entscheidet sich dann einfach für das naheliegenste. Friedrich zieht sie näher zu sich. „Ihr habt mir eben vertraut, würdet ihr dies auch noch einmal tun?“
(23:43) Eva schnappte empört nach Luft, als die groben Pranken sie nicht freigeben, sondern dazu zwingen, einen Schritt näher zu Friedrich zu stolpern. "Nein", zischte sie und stemmte ihre Hände gegen seine Brust. Würde sie sich nicht schon in einem Zustand der unvernüftigen Rage befinden, würde sie die männliche Brust ertasten, anstatt sie von sich fernhalten zu wollen. "Das eine Mal war schon zu viel vertraut!"
(23:49) Friedrich er bräuchte sie bloß loszulassen und das Weib würd nach hinten stolpern und womöglich fallen, eine gute Ausrede um sie weiter zu halten. Wenn auch nicht der eigentliche Grund. „haltet still, sonst werde ich meine Hände nicht von euch nehmen“. Bestimmt er und betrachtet sie streng. Schaut dann aber wieder freundlicher auf sie hinab. „Glaubt ihr wirklich ich würde so etwas wie Blutschuld begehen? Solch eine Sünde auf mich laden? Auf euch ladsen? Haltet ihr mich für solch einen Menschen Eva?“
(23:56) Eva hielt ihn für einen noch viel schlimmeren Menschen, doch irgendwas an seinem Blick hielt sie davon ab. Vielleicht war es nur die Reflexion eines Lichtscheins, die seinen Augen den Schein von Aufrichtigkeit verliehen. Eva hielt still wie eine Marmorfigur und starrte zu Friedrich hoch wie ein Rehkitz zu seinem Jäger. Ruhe. Es herrschte Stille, die die Borja dazu nutzte, ihre Wut soweit abkühlen zu lassen, dass Friedrich sie für ruhig hielt und aus seinem Griff entlassen würde. Blutschuld, er würde sie nicht begehen. Aber - "Was ist mit Alesandra? Sie ist ebenso mit Euch verwandt und trotzdem...", brach sie ab und biss sich auf die Zunge, während ihr Gesicht so rot wie die Morgensonne wurde.
(23:59) Eva: *hielt sie davon ab, das zu sagen.
(00:10) Friedrich seine Hände lassen wirklich ab von ihr, kaum dass sie sich etwas beruhigt zu haben schien. „Die einzigen an denen ich Blutschuld begehen könnte sind die Starnbergs, doch glaubt mir, daran hege ich nicht das geringste Interesse“ . Soviel zum ersten und dann kam dieses Thema wieder, so amüsant es zu Anfang gewesen war, so lästig wurde es. „Ich bin weder mit euch, noch mit Alesandra in einer Art verwandt, dass ich Blutschuld begehen könnte.“ Noch nichts davon sprach von seiner Beziehung zu Alesandra, doch sicher ging sie davon aus „Trotzdem was?.“ Fragt er sie.
(00:16) Eva trat einen Schritt zurück und schaffte endlich Distanz, die sie aufatmen ließ. Der Inninger hatte das Potential durchaus gefährlich und bedrohlich zu wirken. Gefiel Eva nicht, denn sie beherrschte gerne und Friedrich erweckte nicht den Anschein, als würde er sich kontrollieren lassen. "Wir sind nicht blutsverwandt?", fragte Eva nach und nahm sich vor, den Ausritt ein wenig zu verschieben, um den Stammbaum zu betrachten. Tatsächlich waren ihre Gedanken nun so sehr mit den Verwandtschaftsgraden beschäftigt, dass sie für Alesandra und Friedrich nur eine müde Handbewegung übrig hatte. "Nichts trotzdem. Schon gut." Die Verwirrung machte sie nachdenklich.
(00:23) Friedrich Dieses Weib, es konnte einen wirklich um den Verstand bringen, nicht nur im Guten. „nein wir sind es nicht“ bestätigt er in der Hoffnung dieses Thema nun endgültig vom Tisch zu haben. Sie hatte wirklich noch nicht viel Zeit damit verbracht über so etwas nachzudenken. Das weitere aber lässt seine Miene wieder grimmiger werden „nun sprecht es aus, Alesandra was ist mit ihr?“. Er wusste es doch schon, er will es nur von ihr hören, hören was sie dachte.
(00:26) Eva hatte gar nicht vor, ihn in ihre Gedankenwelt eindringen zu lassen. Außerdem beschäftigte es gerade tatsächlich nicht ihr Gemüt, was mit ihm und der verhassten Cousine war. Stattdessen wurde ihr bewusst, wie wenig sie über die Familie wusste. Eine unverzeihliche Nachlässigkeit! Kurz entschlossen griff Eva mit beiden Händen nach ihrem Kleiderrock, um ihn zu raffen, knickste wie zum Abschied und wollte mit den Worten "Mit ihr ist alles in bester Ordnung" verschwinden.
(00:33) Friedrich und wieder will sie verschwinden, was glaubt sie denn eigentlich wer hier das Ende dieses Gespräches angab? Ein paar Schritte folgt er bis man nicht mehr mitten im Speisesaal stand sondern zumindest am Rand. Hier fasst er sie wieder „eines habe ich noch vergessen“. Dieser Morgen sollte nun nicht ganz vergebens sein! Seine Hand legt sich in ihren Nacken, zieht sie näher an sich und legt seine Lippen auf ihren. Zärtlich nicht grob und doch so, dass sie nicht gleich entkommen konnte.
(00:43) Eva war voller Tatendrang udn noch völlig ohne den Gedanken, dass sie als Siegerin aus dieser Begegnung hervorgegangen war. Umso weniger hatte sie damit gerechnet, ein weiteres Mal aufgehalten zu werden. "Heilige Jungfrau, was -" Sehr viel weiter kam Eva nicht und noch ehe sie die Frage in Gedanken aussprechen konnte, spürte sie den langersehnten Mund auf sich. Zuerst regungslos vor Überraschung fand sich ihr Handlungsrefugium sehr schnell in ihrem Unterleib wieder. Wieder hob sie die Hände, diesmal jedoch nicht, um Friedrich auf Abstand zu halten, sondern um sie auf seine Brust zu legen und den Herzschlag durch die Kleidung zu spüren. Der Kuss war so sanft, dass Eva an seiner Echtheit zweifelte. Selbst dann noch, als sie die geschlossenen Augen wieder öffnete und sich nicht in ihrem ..
(00:44) Eva ... Bett, hochgeschreckt aus einem Traum, vorfand.
(00:53) Friedrich ihr wiederstand schmolz –für den Moment- dahin, und während die Hände eben noch fassten, umfassten sie jetzt. Eine war aus dem Nacken in ihren Rücken gerutscht, die andere hat sich von ihrer Schulter gelöst und war zu ihrer Wange gewandert. Ihren Blick sucht er um diesen eine Weile aufrecht zu halten, während die Hand sacht von ihrer Wange über das Haar streicht und sich schließlich von ihr löst. „Ich hoffe wir werden uns bald wieder sehen“.
(01:01) Eva biss sich in die Innenseite ihrer Wange. Alles in ihr rebellierte dagegen, den Mann, diesen Mann!, gehen zu lassen. Sie kam sich nicht einmal vor wie ein Spielzeug, das man eben küsste, wenn man Lust hatte. Sie wollte mehr. Viel mehr! Doch sie sollte sich beherrschen... sollte. "Und ich hoffe, unser Abschied wird dann von längerer Dauer sein", erwiderte Eva mit prickelnden Lippen. Ihre Augen blieben auf dem Mund haften, der sie mehr lockte als eine Sirene die Seemänner.
(01:09) Friedrich zu einem Lächeln heben sich die Mundwinkel Friedrichs „Die Lüge ist eine Sünde“ sind der Erwiderung genüge. Gern hätte er sie einfach an sich gezogen, sie mit in die Schlafräume gezogen, hatte sie nicht etwas von Geheimgängen und leeren Zimmern erwähnt? Und wenn er sich nicht vollkommen irrt, dann würde sie mit ihm kommen. Aber das will er nicht, nicht bei ihr, nicht so! „doch nun halte ich euch nicht länger auf“. Wieder die Worte des Innigers und auch die letzte Hand wird von ihrem rücken gelöst, sie also gänzlich freigegeben.
(01:15) Eva überlegte noch einen winzigen Augenblick, ob sie einfach die Arme um den Hals des Innigers legen und ihn abermals küssen sollte, doch sein Verhalten - seine Worte und sein Benehmen - sprachen eine deutliche Sprache. Er hatte genug. Dass sie aus seinen Worten nicht schlau wurde, brauchte niemand zu wissen. Außerdem herrschte derzeit nur ein Gedanke als kreisender Wirbelsturm in ihrem Kopf: Der Kuss. "Überlasst mir die Entscheidung, was ich als Aufhalten betrachte und was als Zeitvertreib", sagte Eva, die sich abgewiesen fühlte und knickste erneut. "Bis heute Abend." Zum Abendessen.
(01:22) Friedrich dieses Weib wie sie sich einfach nicht entscheiden konnte, erst will sie ihn lang nicht mehr sehen, dann dauert es bis zum Abendessen. Einmal will sie gehen, dann lässt er sie, nun scheint sie nicht zu wollen. „Wenn ihr noch bleiben wollt, so sagt es nur. Fortschicken will ich euch gewiss nicht, vielleicht ja doch eine Führung durch die geheimen Gänge?“ Mit einem grinsen auf den Lippen spricht ers, zwischen dem wie er es meint und sie es deutet, lagen sicher wieder Welten.
(01:28) Eva sah in diesem Fall Friedrich als den Unentschlossenen. Mal zwang er sie, bei ihm zu bleiben, dann gab er sie frei. Im nächsten Moment griff er nach ihr und küsste sie, nur um sie nach einem unschuldigen Kuss von sich zu weisen und nun wollte er mit ihr in die geheimen Gänge? "Ihr wisst nicht so ganz", begann Eva nachsichtig lächelnd und legte kurz ihre linke Hand an seine rechte Wange, "was Ihr wollt und wie Ihr es bekommt, hm? Die Führung werdet Ihr bekommen, doch nicht heute."
(01:36) Friedrich er wusste nicht ganz? Da blieb ihm ja die Spucke weg und im nächsten Moment fängt er an zu lachen. „Ihr glaubt ich wüsste nicht was ich will? Und nicht wie ich es bekommen kann? Ich denke ich habe es schon. Sie gesteht es sich bloß noch nicht, wenn sie auch genau weiß das ich recht spreche“. Ihre Hand an seiner Wange wird geduldet, nur um den Kopf sacht zu drehen und einen kleinen Kuss am untersten Ende des Armes, (gleich dort wo er sich mit der Hand verbindet), zu setzen. Sie dann zu fassen und Eva eben noch einmal zu sich zu ziehen. „und sagt nicht ich würde mich irren“
(01:42) Eva fühlte sie beschwingt wie an dem Abend, an dem sie einen Becher Glühwein zu viel getrunken hatte. Oder so, wie sie sich immer in den Armen der Männer fühlte, die sie begehrte. Hinfort war jeglicher Gedanke an Verwandtschaft und Alesandra gewischt, selbst die Wut über die Erkenntnis eine Spielfigur zu sein wollte nicht aufkommen. "Dann waren Eure Argumente für sie bisher vielleicht einfach nicht überzeugend genug", neckte Eva und wagte es, die Arme um seinen Hals zu schlingen.
(( Ende da Magd kommt))
Friedrich
 

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